ING: Geniale Änderung für alle Kunden – schon im Februar geht’s los

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Kunden der ING Deutschland dürfen sich auf Änderungen freuen. Und zwar auf einige. Los geht es schon im Februar bei Echtzeitüberweisungen. Aber nicht nur dort. Es kommen noch weitere Optimierungen auf alle Nutzer zu.
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Änderungen bei der ING kommen. Schon in Kürze für alle Kunden.

Mehr als 4 Millionen der in Summe 10,1 Millionen Kunden nutzen inzwischen ein Girokonto der ING Deutschland. Nach 3,9 Millionen Ende 2024 ist die Zahl inzwischen auf 4,1 Millionen gestiegen, teilte die Direktbank jetzt mit. Die Anzahl der „Mobile Primary Customers“, die neben dem Girokonto mit monatlichem Geldeingang mindestens ein weiteres Produkt sowie die App nutzen, wuchs um 320.000 auf 2,9 Millionen. Die Einlagen in Sparprodukten und auf Girokonten erreichten einen neuen Rekordwert von 156 Milliarden Euro. Das waren 6 Milliarden Euro mehr als noch Ende 2024. Hinzu kommen 134,6 Milliarden Euro, die in 3,2 Millionen Wertpapierdepots bei der ING Deutschland liegen.

ING: Echtzeitüberweisungen werden Standard

Alle ING-Kunden mit Girokonto dürfen sich hierzulande ab Februar auf eine Änderung freuen, die von zentraler Bedeutung ist. Denn dann wird sich bei Überweisungen ein zentraler Baustein dauerhaft ändern. SEPA-Überweisungen werden dann standardisiert in Echtzeit ausgeführt. Heißt: Das zu überweisende Geld landet in Sekundenbruchteilen auf dem Konto des Empfängers. Die generelle Verfügbarkeit von kostenlosen Echtzeitüberweisungen gibt es bei der ING optional bereits seit Ende vergangenen Jahres.

Doch das ist noch längst nicht alles. Die ING hat noch weitere Änderungen für ihre Kunden im Gepäck. Im weiteren Jahresverlauf ist nämlich auch die Einführung einer sogenannten Charge-Kreditkarte geplant. Ebenfalls ab Februar können Kundinnen und Kunden ab einem Anlagebetrag von 1.000 Euro ohne Ordergebühr in Krypto Exchange Traded Notes (ETNs) investieren. Zusätzlich werden dann auch Sparpläne für diese Krypto ETNs angeboten, wie es von der Bank weiter heißt. Im zweiten Quartal 2026 wird die ING im Onlinehandel auch Zahlungen mit dem europäischen Bezahlsystem WERO anbieten.

Reiche Kunden im Fokus

Erst vor wenigen Wochen hatte die ING das Direkt-Depot Young eingeführt. Ein Wertpapierdepot speziell für junge Kunden zu Sonderkonditionen. Ferner arbeitet die ING Deutschland an einer Ausweitung des Angebotes für wohlhabende Privatpersonen, sogenannte Affluent‑Kunden, das in den kommenden Monaten schrittweise eingeführt wird. Der Fokus liegt auf Angeboten und Services in den Bereichen Investments, Daily Banking sowie Krediten für die Kapitalanlage in Immobilien. Es ist geplant, unter anderem über sogenannte European Long‑Term Investment Funds (ELTIFs) die Anlage in Private Equity anzubieten.

Eine ganz andere Zahl ist übrigens auch interessant: Unter dem Strich machte die ING Deutschland im vergangenen Jahr einen Gewinn von knapp 1,3 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 lag das Ergebnis nach Steuern noch bei über 1,4 Milliarden Euro. Der Rückgang dürfte unter anderem an den rückläufigen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) liegen. Dadurch kann die Bank weniger Gewinn aus den Zinsgutschriften über die Spareinlagen der eigenen Kunden einstreichen.

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