Das lange Osterwochenende naht und damit nimmt auch der Verkehr auf den Straßen und Autobahnen in Deutschland rasant zu. In vielen Bundesländern sind zurzeit Osterferien, Nachzügler oder frühe Rückkehrer verstopfen die Wege. Zusätzlich brechen viele Bürger über das verlängerte Wochenende zu einem Kurztrip auf (wenn sie sich die aktuellen Spritpreise noch leisten können). Und dann wären da auch noch die Besuche bei der weiter entfernten Verwandtschaft. Da trifft so einiges zusammen. An manchen Tagen wird es dann besonders eng auf den Autobahnen. Zudem sind bestimmte Routen stärker ausgelastet als andere. Wir zeigen dir, wann du welche Strecken besser meiden solltest.
Stau-Chaos rund um Ostern
Elf Bundesländer stecken bereits mitten drin in den Osterferien. Nur in Hamburg sind sie bereits rum, in Sachsen (3. April), Thüringen und dem Saarland (7. April) steht der Start noch an. In den kommenden Tagen ist daher mit erhöhtem Reiseverkehr zu rechnen. Viele wollen gen Süden in die Alpen, andere zum beliebten Nord- oder Ostsee-Strand.
Schon am Mittwoch (1. April) wird es langsam voller auf den Autobahnen, da viele versuchen, vor dem Hauptreisetag wegzukommen. Der Höhepunkt des Oster-Staus folgt dann am Gründonnerstag. Ganz besonders am Nachmittag und Abend ist laut ADAC mit Staus und stockendem Verkehr zu rechnen. Entspannter wird es erst wieder am Karsamstag und Ostersonntag. Am Ostermontag (6. April) nimmt der Verkehr dank vieler Rückkehrer erfahrungsgemäß wieder an Fahrt auf. Zumindest sind am Ostermontag und Karfreitag keine Lkws über 7,5 Tonnen auf den Autobahnen, da für sie jeweils von 0 bis 22 Uhr ein Feiertagsfahrverbot gilt.
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Auch in den Folgetagen bleibt die Verkehrslage angespannt, da in einigen Bundesländern die Osterferien enden und damit der Rückreisestau droht. Insbesondere am 11. und 12. April dürfte es sich wieder stauen, aber auch schon am 10. werden die ersten Reiserückkehrer erwartet.
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Oster-Stau: Hier wird’s voll
Diese Routen solltest du nach Möglichkeit meiden, da hier in beiden Fahrrichtungen massiver Stau droht:
- A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
- A1/A3/A4 Kölner Ring
- A2 Oberhausen – Dortmund und Braunschweig – Magdeburg
- A3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
- A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz
- A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Nürnberg – München
- A10 Berliner Ring
- A44 Dortmund – Kassel
- A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
- A93 Inntaldreieck – Kufstein
- A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
- A96 Lindau – München
- A99 Autobahnring München
Wer über die Grenzen will, muss in Österreich besonders auf der Tauernautobahn, der Inntalautobahn und der Brennerautobahn zwischen Innsbruck und dem Brenner mit Staus rechnen. Letztere ist auch in Italien betroffen. In der Schweiz sind es die Autobahnen A1, A2 und A3. Zudem kann es aufgrund von Grenzkontrollen bei der Rückkehr nach Deutschland zu Wartezeiten an den Grenzübergängen kommen.
Grundsätzlich empfiehlt der ADAC die aktuellen Verkehrsinformationen kurz vor Fahrtantritt zu prüfen und auf betroffenen Strecken mehr Zeit einzuplanen.
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