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Smarte Heizkörperthermostate im Test 2026: Das ist der Testsieger

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Smarte Heizkörperthermostate gibt es zwischen rund 30 und 80 Euro pro Stück. Längst kommt dabei nicht mehr nur Tado infrage: Auch Eve und Kasa haben starke Modelle im Programm. Unterschiede gibt es vor allem beim Datenschutz.
Smarte Heizkörperthermostate im Test 2026: Das ist der Testsieger
Smarte Heizkörperthermostate im Test 2026: Das ist der TestsiegerBildquelle: KI-generiert mit Google Gemini

Die Auswahl an smarten Heizkörperthermostaten wird immer unübersichtlicher, und jeder Hersteller setzt andere Prioritäten. Der eine setzt auf farbiges Display und Drehrad, packt Komfortfunktionen aber ins Abo. Der andere verzichtet komplett auf Account und Cloud. Und der dritte drückt den Preis auf 30 Euro. Welche smarten Heizkörperthermostate sich in meinem Test in ihrer Disziplin oder Preisklasse durchgesetzt haben, zeigt diese Bestenliste.

Heizkörperthermostat-Testsieger: Tado bleibt der Maßstab

Das Tado X (Test) ist das beste smarte Heizkörperthermostat. Es kombiniert ein farbiges Display und ein Drehrad für die Bedienung am Gerät mit einer übersichtlichen App, in der du Zeitpläne für jeden Raum in wenigen Minuten anlegst. Dank Matter und Thread bindest du es in Apple Home, Google Home und Amazon Alexa ein. Ohne die Bridge X läuft allerdings nichts, und weder Bridge noch App sind mit älteren Tado-Produkten kompatibel.

Tado X Bildquelle: Benjamin Lucks / inside digital

Geofencing, Fenster-offen-Erkennung und Verbrauchsberichte gibt es nur mit dem Abo AI Assist für 3,99 Euro pro Monat oder 29,99 Euro pro Jahr. Ob sich das rechnet, habe ich einen ganzen Winter lang mit drei Tado-X-Thermostaten ausprobiert. Ohne Abo amortisiert sich das Set nach meiner Rechnung erst nach vier bis fünf Wintern.

Ein Tado-X-Thermostat kostet bei Amazon 64,99 Euro. Das Bundle aus zwei Thermostaten und der Bridge liegt bei Amazon bei 154,99 Euro. Das sind alles keine Bestpreise. Halte hier Ausschau nach Aktionen wie den Prime Days oder der Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt.

Beste Alternative: Eve kommt ohne Account, Cloud und Abo aus

Das Eve Thermo (5. Gen.) (Test) ist die beste Alternative zum Tado X und punktet genau dort, wo Tado schwächelt: beim Datenschutz. Du brauchst keinen Account, es gibt keine Hersteller-Cloud und kein Abo. Denn das Thermostat läuft komplett lokal. Und anders als bei Tado ist das Geofencing kostenlos an Bord.

Eve Thermo (5. Gen) Bildquelle: inside digital / Thomas Kern

Eve setzt auf Thread und Matter. Einen eigenen Hub brauchst du nicht. Nötig ist aber ein Thread Border Router, also eine Funkbrücke wie der HomePod mini, die das Thread-Netz mit deinem WLAN verbindet. Die Temperatur regelst du in 0,5-Grad-Schritten per Touch statt Drehrad, während zwei AA-Batterien für die Stromversorgung zuständig sind. Vor allem im Apple-Home-Haushalt ist das Eve Thermo meine erste Empfehlung. Das Eve Thermo (5. Gen.) kostet bei Amazon 79,95 Euro.

Beste Smart-Home-Anbindung: Aqara funkt per Thread und Zigbee

Das Aqara W600 (Test) kostet weniger als ein Tado X und lässt sich in fast jedes Smart-Home-System einbinden: Alexa, Apple Home, Google Home, Home Assistant und SmartThings. Am Gerät regelst du die Temperatur per Drehrad in 0,5-Grad-Schritten, und das LED-Display ist aus fast jedem Blickwinkel gut ablesbar. Weil du das Thermostat waagerecht oder senkrecht montieren kannst und zahlreiche Ventiladapter beiliegen, passt es an nahezu jeden Heizkörper.

Aqara W600 Bildquelle: Ezequiel Exstein / inside digital

Den vollen Funktionsumfang bekommst du allerdings nur mit einem Aqara-Hub im Zigbee-Modus. Per Thread regelst du in der App lediglich die Temperatur, detaillierte Heizpläne, Geofencing und Automationen bleiben außen vor. Die Zigbee-Kopplung hat im Test zudem mehrere Anläufe gebraucht. Auch hier versorgen zwei AA-Batterien das Thermostat mit Energie. Schließlich benötigst du einen Tür- oder Fenstersensor, um das Heizen bei offenem Fenster zu stoppen. Das Aqara W600 kostet aktuell 44,99 Euro.

Preistipp für unter 35 Euro: Kasa unterbietet Tado deutlich

Das Kasa KE100 (Test) beweist, dass ein smartes Heizkörperthermostat keine 50 Euro kosten muss. Zeitpläne, ein Frostschutz zwischen 5 und 15 Grad und dank Matter die Einbindung in Apple Home, Google Home, Amazon Alexa und Samsung SmartThings: alles ohne Abo vorhanden. Die Installation ist auch für Einsteiger kein Problem.

Kasa KE100 Bildquelle: Ezequiel Exstein, inside digital

Abstriche machst du bei der Genauigkeit: Die Temperatur lässt sich nur in 1-Grad-Schritten anpassen. Das monochrome Display hat keine Wecktaste, und eine Fenster-offen-Erkennung gibt es nur mit dem Fensterkontakt Tapo T110. Für die Nutzung brauchst du außerdem einen Hub. Einzeln kostet das Kasa KE100 derzeit 29 Euro, im Paket mit Hub 33 Euro.

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Bildquellen

  • Tado X: Benjamin Lucks / inside digital
  • Eve Thermo (5. Gen): Bildrechte beim Autor
  • Aqara W600: Bildrechte beim Autor
  • Kasa KE100: Bildrechte beim Autor
  • Smarte Heizkörperthermostate im Test 2026: Das ist der Testsieger: KI-generiert mit Google Gemini

1 Kommentar

  1. Torsten Flottmann
    ich habe Thermostate von AVM in 5 Räumen. kann aber nicht für alle eine gemeinsame Urlaubs Schaltung einstellen. muss also 5 Mal die Heizpause eingeben. zu den Problem habe ich noch nie was in Tests gelesen.
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