/Testberichte/Deine Nachbarn werden neidisch gucken: Mammotion Luba mini 2 AWD im Test

Deine Nachbarn werden neidisch gucken: Mammotion Luba mini 2 AWD im Test

6 Min. Lesezeit Teilen/Speichern
Mähroboter von Mammotion fallen immer durch ihr Rennwagen-Design auf. Mit dem Luba mini 2 AWD führt das Unternehmen diese Flitzerphilosophie fort. Kann der Rasenroboter auch beim Schnitt und der Navigation für Begeisterung sorgen?
Mammotion Luba mini 2 AWD auf der Rasen
Mammotion Luba mini 2 AWD Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Mammotion geht seinen besonderen Weg weiter und greift nun mit dem Luba Mini 2 AWD an – einem kompakten Mähroboter mit Allradantrieb, zwei Mähtellern und einem vielschichtigen Navigationssystem.

Einrichtung und Verarbeitung des Mammotion Luba mini 2 AWD

Mähroboter von Mammotion sind vor allem für eines bekannt: das spektakuläre Rennautodesign. Die Tradition führt das Unternehmen bei Luba Mini 2 AWD fort. Damit der Roboter startklar ist, musst du das Kamera-Navigations-Modul an der Oberseite heranschrauben. Das dafür notwendige Werkzeug ist im Lieferumfang vorhanden. Dann noch die Station mit Strom versorgen und den Roboter ins Dock schieben. Um Wetterbedingungen musst du dir derweil keine Sorgen machen, da der Luba Mini 2 AWD dank der IPX6-Zertifizierung im Regen stehen kann. Außerdem ist der Roboter mit Regensensoren ausgestattet. Schließlich findest du auf der Oberseite Tasten, um den Roboter ohne App zu bedienen.

Als Nächstes steht die Einrichtung in der Mammotion-App an. Nachdem du einen Account erstellt hast, fügst du den Roboter hinzu und prüfst, ob die neueste Firmware installiert ist. Jeder Schritt der Einrichtung ist gut erklärt. Auch Leute, für die das der erste Mähroboter ist, werden keine Schwierigkeiten haben, den Luba Mini 2 AWD schnell einzurichten.

Mammotion Luba mini 2 AWD in der Station Image source: Thomas Kern / inside digital

Im Anschluss geht es darum, die Karte zu erstellen. Hier kannst du entscheiden, ob du selbst mit dem Roboter durch deinen Garten brettern möchtest oder die Kartierung automatisch durchgeführt werden soll. Beim manuellen Kartieren fällt nichts Negatives auf. Das Fahrtempo ist angenehm, sodass es nicht dazu kommen sollte, dass du Bereiche nochmal abfahren müsstest.

Die Mammotion-App bietet viele Funktionen. Du kannst den Wildtierschutz aktivieren, damit der Roboter die Arbeit stoppt, sobald ein Tier erkannt wurde, oder auch das feste Mähmuster festlegen. Die Option, den Mähroboter nach Wetterlagen einzustellen, wie das beim Navimow i210 Lidar Pro (Test) möglich ist, gibt es leider nicht.

App-Screenshot aus der Mammotion-App Image source: Thomas Kern / inside digital

Mammotion Luba mini 2 AWD: Mit zweitem Mähteller für den Kantenschnitt

Mammotion setzt fürs Schneiden auf zwei Mähscheiben. Dabei richtet sich die zweite primär an den Kantenschnitt, was die seitliche Positionierung begründet. Die Schnitthöhe kannst du äußerst genau in 1-mm-Schritten von 2 bis 6,5 cm einstellen. Auch bei hohem Gras zeigt der Roboter eine gute Figur. Dennoch sehe ich den Navimow i210 Lidar Pro hauchdünn vorn, was den Rasenschnitt angeht. Beim Mammotion-Modell hatte ich einige Male das Gefühl, dass der Rasen nicht so gut geschnitten wird wie beim Navimow-Modell. Fairerweise reden wir hier von einem Luxus-Problem.

Allerdings ist der Mammotion-Roboter, anders als der Navimow-Konkurrent, hörbar im Betrieb. Dennoch ist es nicht so, dass der Luba so laut ist, dass es zu Problemen während der Ruhezeiten kommt. Die Akkulaufzeit gibt Mammotion derweil mit 150 Minuten an und diese Angabe kann ich genau so unterschreiben.

Mähteller des Mammotion Luba mini 2 AWD Image source: Thomas Kern / inside digital

Für den Kantenschnitt setzt Mammotion auf eine zweite Mähscheibe an der Seite. Und der Einsatz trägt Früchte, denn der Roboter fährt im Test sehr nah an Gartenbegrenzungen und schafft so einen ordentlichen Schnitt an Kanten. Dennoch sehe ich den Ecovacs Goat A1600 Lidar Pro (Test) leicht vorn, was den Kantenschnitt angeht. Das liegt vorrangig daran, dass dieses Modell einen integrierten Trimmer an Bord hat. Aber dennoch: Wenn dir der Kantenschnitt wichtig ist, machst du mit dem Luba mini 2 AWD nichts falsch.

Die Navigation und Hinderniserkennung sind die größten Stärken

Die größte Stärke des Mähroboters sind die Navigation und die Hinderniserkennung. Mamotion setzt auf ein Multipaket verschiedener Navigationstechnologien. Konkret sind eine KI-Kamera und Net-RTK für die Orientierung des Mähroboters zuständig. Und das klappt im Alltag makellos. Egal, welche Gegenstände ich dem Gartenroboter vor die Linse schmeiße, der Luba mini 2 AWD erkennt sie immer rechtzeitig. Auch kleine Hindernisse wie ein Kuscheltier stellen den Roboter vor keine Herausforderung. In Summe ist der Luba Mini 2 AWD auf dem gleichen Top-Niveau wie der Navimow i210 Lidar Pro, der im Test ebenfalls fehlerfrei navigiert.

Navigationslinse des Navigationslinse des Mammotion Luba mini 2 AWD Image source: Thomas Kern / inside digital

Hinzu kommt, dass Mammotion vor Kurzem bekannt gegeben hat, seinen iNavi-Modus dauerhaft kostenlos anzubieten, für Geräte aus den Jahren 2025 und 2026. Somit musst du beim Kauf dieses Mähroboters nicht mit weiteren Kosten rechnen.

Allradantrieb und umfangreicher Diebstahlschutz

An der Vorderachse ist der Luba mit omnidirektionalen Rädern ausgestattet. Diese ermöglichen durch spezielle, 90° versetzte Laufrollen eine seitliche Bewegung des Rades, ohne einzulenken. Alle Räder verfügen über ein Dämpfungssystem (Federung), das sowohl optisch als auch technisch überzeugen kann. Dies verbessert die Geländegängigkeit und erhöht die Steigfähigkeit in Kombination mit dem Allradantrieb enorm.

Allradantrieb des Mammotion Luba mini 2 AWD Image source: Thomas Kern / inside digital

Dass der Mammotion-Roboter für Formel‑1‑Feeling sorgt, ist wenig überraschend. Dazu kommt der Fakt, dass er über einen Allradantrieb verfügt. Abseits der Tatsache, dass der Luba Mini 2 AWD mit seinem Gewicht von 15 kg verhältnismäßig leicht ist, ist auch das Fahrwerk besonders rasenschonend. Denn die Vorderreifen sind besonders mobil, was auch seitliche Bewegungen ermöglicht. Zusätzlich verfügen alle Räder über eine Federung. In Summe werden so die Geländetauglichkeit sowie die Steigfähigkeit enorm gesteigert. Genau das beweist der Luba im gesamten Testlauf. Schließlich schafft der Mammotion-Roboter Steigungen von bis zu 80 Prozent, was 38,6 Grad entspricht. Schließlich ist der Luba mit einem umfangreichen Diebstahlschutz ausgestattet. Mammotion integriert eine PIN-Sperre, GPS-Ortung oder auch einen Anhebe-Alarm.

Fazit: Der „coolste“ Mähroboter mit zahlreichen Stärken

Mit dem Mammotion Luba Mini 2 AWD erhältst du einen Multitalent-Mähroboter im Sportwagen-Look. Stell dich auf neidische Blicke deiner Nachbarn ein. Kein Mähroboter hat ein so spektakuläres Design wie das Mammotion-Modell. Aber nicht nur das Aussehen überzeugt. Auch die Mähleistung ist auf einem guten Niveau. Selbst bei hohem Gras und auch wenn es darum geht, Kanten gründlich zu schneiden, zeigt er eine gute Figur. Hinzu kommt, dass Roboter durch Wendemanöver (einstellbar in der App) und dem geringen Gewicht ein rasenschonender Mähroboter ist.

Die größten Stärken sind und bleiben die Navigation und Hinderniserkennung. Nur der Navimow i210 Lidar Pro kann mit dem Luba mithalten. Denn wie schon der Navimow-Roboter erkennt und sieht auch der Luba Mini 2 AWD sämtliche Gegenstände, die ich in den Weg lege. Einziger Kritikpunkt ist die Lautstärke. Nein, der Roboter ist keinesfalls ein Störenfried, jedoch nicht so leise im Betrieb wie der bereits erwähnte Navimow-Roboter. Alles in allem machst du nichts falsch mit dem Mammotion Luba Mini 2 AWD, weshalb die Kaufempfehlung keinesfalls schwerfällt. Den Mammotion-Roboter kannst du für 1.499 Euro kaufen und erhältst dabei eine Garage inklusive.

Testsiegel Mammotion Luba mini 2 AWD / Bildquelle: inside digital

Vorteile:

  • Cooler Sportwagen-Look
  • Guter Kantenschnitt dank des zweiten Mähtellers
  • Gutes Mähergebnis
  • Makellose Navigation und Hinderniserkennung
  • Rasenschonendes Modell
  • Gute Akkulaufzeit

Nachteile:

  • Lauter als Konkurrenz-Modelle

Kommentar

Von Thomas Kern

Der Mammotion Luba mini 2 AWD begeistert mit seinem sportlichen Design, gründlichem Rasenschnitt und spitzenmäßiger Navigation und Hinderniserkennung. Durch den Allradantrieb und dem geringen Gewicht, ist der Mähroboter darüber hinaus rasenschonend.

Über unsere Links

Mit diesen Symbolen kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, inside digital weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank! Preisangaben basieren auf dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels und können Schwankungen unterliegen.

Keine Kommentare

[-AMP Version-]