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Dyson V15 Detect Absolute (2023) im Test: Premiumsauger mit „Laser-Technologie“

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Dyson ist sowas wie das Apple der Haushaltsgeräte. Innovatives Design und hohe technische Standards gepaart mit neuen Technologien sind das Markenzeichen. Mit dem V15 Detect Absolute (2023) hat man aber auch noch smarte Funktionen wie einen Laser verbaut.
Dyson V15 Detect Absolute 2023

Dyson V15 Detect Absolute 2023 entriegelt

Bei Staubsaugern hat sich eine gefühlte Ewigkeit nichts an der Technologie getan. Doch seit einigen Jahren hat sich das geändert und die Geräte wurden schlanker und netzunabhängig. Dyson ist einer der Vorreiter bei kabellosen Saugern und bestimmt das Premium-Segment mit. Zurecht? Wir haben uns den Dyson V15 Detect Absolute (2023) im Test genau angesehen.

Dyson V15 Detect Absolute (2023) im Test: Ausgepackt und angefasst

Der Akkustaubsauger in der 2023er-Version kommt in einer puristischen braunen Verpackung zu dir. Auch die Kistchen und Kartönchen im Inneren sind aus dem braunen Recycling-Material und wirken dennoch nicht billig. Der Sauger selbst, das Saugrohr, die Wandhalterung, das Netzteil und die beiden Bodenbürsten sowie die kleineren Aufstecker für den Spezialeinsatz auf Polster oder in engen Nischen sind sicher und gut verpackt. 

Das Zusammenstecken der einzelnen Komponenten gelingt dabei praktisch blind. Das ganze System ist selbsterklärend und es bedarf keiner komplizierten App oder anderem Schnickschnack, um direkt loszulegen. Die einzige Frage, die du vorab noch klären musst, ist, welchen Untergrund du gleich reinigen willst. Denn mit der Sensorbürste und der „Digital Motorbar Bodendüse“ gibt es zwei rotierende Bürsten-Aufsätze. Dabei ist die etwas grober wirkende Bürste eher für Teppiche und vor allem für haarige Angelegenheiten bestimmt. Sie verhindert, und das erfolgreich, dass sich Haare verheddern und die Bürste verstopfen. 

Die Bürsten des Dyson V15 Detect Absolute 2023

Sensorbürste mit Laser-artigem Lichtstrahl

Wir haben die meiste Zeit jedoch auf die eher weiche und für Hartböden ausgelegte Bürste des Dyson V15 Detect Absolute (2023) zurückgegriffen. Sie „poliert“ den Boden eher, als dass sie ihn „kehrt“. Doch der Clou dabei ist die Schmutzerkennung per Lichtstrahl. Denn er beleuchtet den Boden vor der Bürste in einem grünen Licht, dass auch kleinste Mengen an Staub kenntlich macht. Der Aha!-Effekt ist dabei gewaltig. Denn auch ein sauber aussehender Boden zeigt sich damit schnell als das Gegenteil. Und so wird man automatisch zum Staubdetektiv in der eigenen Wohnung. Ein kleiner Spaßfaktor, der sich nicht wegdiskutieren lässt. 

Das Licht bringt den Schmutz zur Geltung

Unterstützt wird die Motivation durch das kleine Display am Handstück des Dyson V15 Detect Absolute (2023). Darin wird dargestellt, welche Menge an Partikeln man schon gesaugt hat. Sie sind nach Größe eingeteilt und so weißt du immer, ob du es mit Krümeln der Kinder vom Kekseessen zu tun hast, oder mit feinstem städtischem Staub aus der Luft. Das Ganze funktioniert laut Dyson eine Stunde lang ohne Saugkraftverlust mit einer Akkuladung. Dieses Ergebnis konnten wir nur im Auto- und Eco-Modus nachstellen. Nimmst du den Boost-Modus, der die volle Saugleistung bringt, geht dem Akku vorher die Puste aus. 

Leistungsregelung per Automatik Dyson V15 Detect Absolute (2023)

Doch so ist es auch nicht gedacht, denn der Sauger zählt nicht nur die Verschmutzungen, sondern passt auch die Saugleistung automatisch an sie an. Also saugst du immer im richtigen Modus und musst nicht wie bei alten Staubsaugern ständig am Leistungsregler drehen oder die Klappe am Rohr auf- und zuschieben. 

Die Schmutzanzeige des Dyson V15 Detect Absolute 2023

Wo das noch wichtig ist, ist bei Teppichen. Denn dort solltest du den Saugmodus nie auf Boost stellen. Dann saugt der Dyson V15 Detect Absolute (2023) einfach zu stark und die Rollen werden zu fest an den Teppich gesaugt. Die Folge: Die Bürsten blockieren und der Sauger bleibt einfach am Teppich „kleben“.  

Handling und Gewicht

Der Stielsauger ist beim Handling des Rohres selbstverständlich etwas schwerer als das Rohr eines klassischen Staubsaugers, der die Technik bekanntlich nicht in einem Handstück, sondern im Gehäuse auf dem Boden verortet. Das Gewicht kann eher zierlichen Menschen mit der Zeit zu schaffen machen oder Muskelkater hervorrufen. Auch dass man den Knopf zur Aktivierung dauerhaft gedrückt lassen muss, könnte man mit einer kleinen Arretierung, wie von Bohrmaschinen bekannt, noch verbessern. Ich selbst hatte mit dem Gewicht auch nach einer kompletten Runde durch 60 m² Bodenreinigung keine Probleme. 

Toll ist die Fähigkeit auch unter Schränken zu saugen, die nur kurze Füße besitzen. Hier helfen die Bodenbürsten mit ihren sehr flexiblen Kugelgelenken. So kommt man mit dem Dyson V15 Detect Absolute (2023) überall im Haushalt hin, ohne sich komplett zu verrenken. 

Preis/Leistung und Fazit zum Dyson V15 Detect Absolute (2023)

Dyson selbst verlangt für den hier getesteten V15 Detect Absolute (2023) 630 Euro. Klar, dass das nicht mit einem herkömmlichen Standardsauger zu vergleichen ist. Dabei bekommst du bei Dyson aber auch eine intelligente Lösung, die dennoch sehr einfach zu bedienen ist. Dazu ist der Sauger leistungsstark und sehr flexibel – und immer noch günstiger als der Testsieger von Vorwerk. Die Ausstattung ist dazu umfangreich, und innerhalb der Dyson-Welt gibt sich der V15 Detect im oberen Preismittelfeld.

Und der Akkusauger ist, wie auch der V8 Motorhead auf dem freien Markt zu haben. Das heißt, MediaMarkt und Co. bieten in immer wieder verbilligt an. So auch jetzt. Denn zurzeit kostet der V15 Detect Absolute (2023) auch mit Lieferung nach Hause unter 600 Euro. Wer also einen starken Akkusauger mit dem gewissen Etwas sucht, wird hier nicht enttäuscht.

1 Kommentar

  1. Thomas Neuner
    Mag sein, dass der Dyson ein guter Staubsauger ist, aber drei Dinge sind hier erwähnenswert: 1. Es gibt andere Hersteller, die genauso gute Akkusauger haben. 2. Die Modell von Dyson sind unverhältnismäßig teuer, und der Hersteller bildet sich ein,dass die Kunden den Namen bezahlen müssen. 3. Das Feature die eingesaugten Partikelgrößen in 4 Kategorien zu unterteilen, hilft dem Benutzer des Saugers in keinster Weise weiter. Das Feature lockt de facto nur Leute zum Kauf an. Mehr nicht. Würde ein Hersteller für eine Kochprozessor in der Küche eine Funktion einbauen, die Nährwerte des gerade gekochten Gerichts anzuzeigen, dann würde das erheblich viel bringen. Bei Staub und Dreck wohl kaum.
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