Roborock: Dieser Saugroboter schafft, woran fast alle anderen scheitern

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Es gibt diese ganz speziellen Stellen in Wohnungen, an denen selbst die besten Saugroboter regelmäßig kapitulieren. Roborock schafft mit dem brandneuen Saros 20, woran viele Saug- und Wischroboter im Alltag scheitern.
Roborock Saros 20

Roborock Saros 20

Im Alltag scheitern viele Saugroboter nicht an Staub oder Schmutz, sondern an den unscheinbaren Hürden dazwischen. Eine Türschwelle, ein dicker Teppich oder ein ungünstiger Übergang reichen oft aus, um den autonomen Ablauf zu stoppen. Mit dem Saros 20 richtet Roborock den Fokus genau auf diese kritischen Momente.

Roborock Saros 20: Der beste flache Saugroboter?

Zur CES 2026 setzt Roborock deshalb an einer ungewöhnlich bodennahen Stelle an. Statt ausschließlich über mehr Saugkraft oder eine bessere Wischfunktion zu sprechen, geht es um ein kaum gelöstes Problem: Überwindung von Schwellen. Der neue Saugroboter soll dort weiterfahren, wo andere umdrehen.

Roborock Saros 20

Konkret verbaut Roborock mit dem sogenannten AdaptiLift™ Chassis 3.0 ein Fahrwerk, das es so auf dem Markt noch nicht gab. Anstatt starr über den Boden zu rollen, kann der Roboter sein Chassis aktiv anheben. Somit balanciert sich der Roboter bei bis zu 8,5 cm hohen Türschwellen aus. Möglich macht das eine Kombination aus anhebbaren Rädern, Zusatzachsen und einem integrierten Kletterarm. Der Saros 20 lernt sozusagen, wie er sich durch deine Wohnung bewegen muss.

Diese Beweglichkeit zahlt sich nicht nur bei Schwellen aus, sondern auch auf Teppichen. Denn der Roborock Saros 20 hebt sein gesamtes Chassis dynamisch an, um auf höherem Flor die optimale Bürstenhaftung zu erreichen. Statt den Teppich nur oberflächlich abzusaugen, passt er seine Höhe aktiv an und sorgt so für eine tiefere Reinigung. Gleichzeitig bleibt der Roboter mit knapp acht Zentimetern Bauhöhe erstaunlich flach und verschwindet problemlos unter Sofas und Betten.

Altbekannte Stärken mit Finetuning

Für die Navigation setzt Roborock auf das StarSight™ Autonomous System 2.0. Statt gewöhnlichem Laser-Navi kommt eine weiterentwickelte 3D-Sensorik zum Einsatz. Diese arbeitet mit deutlich höherer Abtastfrequenz. Dadurch erkennt der Saros 20 über 200 verschiedene Hindernistypen. Darunter auch Kabel, Spielzeug oder kleine Gegenstände, die somit nicht mehr aus dem Weg geräumt werden müssen. Ergänzend hilft ein seitlicher Sensor dabei, besonders nah an Wänden und Möbeln zu fahren.

Roborock Saros 20

In Sachen Reinigungsleistung gibt Roborock wie gewohnt Vollgas. Der Hersteller setzt auf die bekannte HyperForce®-Saugleistung mit einem flexiblen System aus anhebbarer Bürste, rotierenden Mopps und ausfahrbaren Armen. Je nach Untergrund entscheidet der Saros 20 selbst, welche Komponenten aktiv sind. Auf Teppichen bleiben die Mopps angehoben, während die Bürste tief in die Fasern greift. Beim Wischen hebt der Roboter die Bürste an, um keine neuen Verschmutzungen zu verursachen. Für Kanten und Ecken kommt FlexiArm™ zum Einsatz, das selbst Sockelbereiche und Ecken nahezu vollständig abdeckt.

Abgerundet wird das Gesamtpaket durch die neue Station RockDock®. Diese übernimmt nicht nur die Staubentleerung für mehrere Wochen, sondern reinigt die Mopps mit bis zu 100 Grad heißem Wasser und trocknet sie anschließend mit Heißluft. Dadurch werden Gerüche, Bakterien und der Wartungsaufwand reduziert.

Bildquellen

  • roborock-saros-20-front: inside digital / Thomas Kern
  • roborock-qrevo-curv-2-pro-seitenansicht-id: inside digital / Thomas Kern

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