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Aus 150 Euro im Monat werden nach 10 Jahren 25.000 Euro: Die ING zeigt, wie die Deutschen mit ETFs ein Vermögen aufbauen

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Immer mehr Deutsche sparen mit ETFs für ihre Zukunft. Ein Blick auf die Konten von Kunden der ING zeigt jetzt, wie viel Geld Anleger monatlich investieren. Und wie daraus in wenigen Jahren ein kleines Vermögen werden kann.
Aus 150 Euro im Monat werden nach 10 Jahren 25.000 Euro: Die ING zeigt, wie die Deutschen mit ETFs ein Vermögen aufbauen
Aus 150 Euro im Monat werden nach 10 Jahren 25.000 Euro: Die ING zeigt, wie die Deutschen mit ETFs ein Vermögen aufbauenBildquelle: Blasius Kawalkowski / inside digital

Wer am Ende des Monats ein paar Euro übrig hat, legt das Geld auf die hohe Kante. Die wenigsten hantieren dabei heutzutage noch mit Bargeld und Sparschweinen. Viele sparen stattdessen auf einem Fest- oder Tagesgeldkonto oder investieren es auf einem Depot in ETFs. Laut Verbraucherschützern und Finanz-Experten gibt es derzeit kaum eine andere Anlageform, die mehr Gewinn verspricht. Vor allem dann, wenn man für die Rente sparen will. Die ING, Deutschlands beliebteste Direktbank, hat nun einen Blick auf die Konten ihrer Kunden geworfen und zeigt, wie viel Geld diese monatlich in ETFs investieren. Und wir haben nachgerechnet: Wie vermehrt sich das Geld, wenn man 5, 10 oder 15 Jahre investiert und spart?

So viel investieren die Deutschen in ETF-Sparpläne

Seit 2022 hat sich die Zahl der aktiven ETF-Anleger bei der Bank mehr als verdoppelt. Damals kauften rund 629.000 Kundinnen und Kunden ETFs, heute sind es bereits 1,3 Millionen. Auch insgesamt besitzen deutlich mehr Menschen ETFs im Depot: Die Zahl stieg von 922.000 auf 1,8 Millionen. Mehr als jeder zweite Depotkunde der ING hält inzwischen mindestens einen ETF.

Besonders stark wächst die Zahl der Frauen. Während die Zahl männlicher Anleger seit 2022 um 96 Prozent gestiegen ist, legte sie bei Frauen sogar um 137 Prozent zu. Damit holen Anlegerinnen sichtbar auf – auch wenn Männer im Durchschnitt weiterhin etwas höhere Summen investieren. Sie sparen monatlich durchschnittlich 167 Euro in ETF-Sparpläne, Frauen 141 Euro.

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Auffällig ist auch der Blick auf die jüngeren Generationen. Menschen zwischen 18 und 29 Jahren investieren inzwischen im Schnitt 171 Euro pro Monat. Noch etwas höher liegt die Sparrate bei den 30- bis 49-Jährigen mit durchschnittlich 173 Euro. Selbst Minderjährige sind längst dabei: Unter 18-Jährige sparen im Durchschnitt bereits 87 Euro monatlich über ETFs. Ihre Zahl hat sich innerhalb von vier Jahren fast vervierfacht.

Wie aus 150 Euro im Monat nach 10 Jahren 25.000 Euro werden

Der große Favorit beim ETF-Sparen: der MSCI World. ETFs auf weltweite Aktienindizes dominieren laut ING weiterhin deutlich die Depots der Kunden. Sie gelten für viele Sparer als einfacher Einstieg, weil sie das Geld breit über zahlreiche Unternehmen und Länder verteilen – auch wenn der Anteil amerikanischer Tech-Konzerne darin inzwischen sehr hoch ist.

Doch was bedeutet das konkret für den Vermögensaufbau? Nehmen wir eine durchschnittliche ETF-Sparrate von rund 150 Euro im Monat. Wer diesen Betrag regelmäßig in einen MSCI-World-ETF investiert und dabei langfristig mit einer durchschnittlichen Rendite von 7 Prozent pro Jahr rechnet, kommt auf beachtliche Summen.

Nach 5 Jahren

  • Gesamte Einzahlungen: 9.000 Euro
  • Endkapital: ca. 10.600 Euro

Nach 10 Jahren

  • Gesamte Einzahlungen: 18.000 Euro
  • Endkapital: ca. 24.800 Euro

Nach 15 Jahren

  • Gesamte Einzahlungen: 27.000 Euro
  • Endkapital: ca. 41.500 Euro

Diese Rechnungen zeigen, wie sich regelmäßige Investitionen in ETFs über die Jahre summieren und durch die Zinseszinseffekte erheblich wachsen können. Insbesondere junge Menschen, die sich nicht auf die gesetzliche Rente verlassen sollten, können über einen langen Zeitraum profitieren. Und: Wenn man das investierte Geld in ETFs plötzlich doch mal sofort benötigt, kann man sie verkaufen und in Form von Scheinen am nächsten Geldautomaten abheben.

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