ING-Trick: Wann man in der App mit 2 Fingern tippen sollte

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Die Direktbank ING ist hierzulande überaus beliebt. Sie verzeichnet mehr als 10 Millionen Kunden, bietet gute Konditionen und eine praktische App. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: In der App können sie mit zwei Fingern tippen. Und das bringt einen großen Vorteil mit sich.
ING-Logo auf einem Smartphone
INGs Zwei-Finger-TrickBildquelle: Artem Sandler / inside digital

Für Kunden der ING änderte sich zuletzt viel. So werden seit Februar alle SEPA-Überweisungen in Echtzeit ausgeführt. Dafür senkte die Direktbank ihre Tagesgeld-Zinsen vergangenes Jahr deutlich. Ferner erfolgt die Anmeldung jetzt nicht mehr so wie vorher, sondern per Benutzername und Passwort. Und dann wären da noch zig unbekannte Funktionen, die in der ING-App zu finden sind, die jedoch niemand kennt. Dabei können sie durchaus nützlich sein. Wie etwa der Zwei-Finger-Trick.

Zwei-Finger-Trick hilft beim Online-Banking

Es gibt viele Gründe, um die ING-App zu öffnen. Etwa, um seinen Kontostand zu checken. Oder die Entwicklung seiner Depots. Oder, um eine Überweisung zu tätigen, seine Post zu lesen, seine Karten zu managen. Wer das in den eigenen vier Wänden erledigt, ist auf der sicheren Seite. Doch was ist, wenn es mit der Überweisung mal schnell gehen soll? Oder aber, wenn du checken möchtest, ob die Kleinanzeigen-Überweisung auch wirklich angekommen ist? Dann hast du ein Problem. Denn jeder, der dir über die Schulter schaut, bekommt einen guten Blick auf deine Kontostände. Es sei denn, du blendest diese mit dem Privatsphäre-Modus aus.

Tippt man mit zwei Fingern auf das Display und hält diese Gäste kurz aufrecht, aktiviert sich der sogenannte Privatsphäre-Modus. Dann sind sämtliche Kontostände ausgeblendet. Stattdessen ist ein durchgestrichenes Auge zu sehen, das nur dann wieder verschwindet, wenn man abermals mit zwei Fingern tippt.

Der Vorteil des Privatsphäre-Modus liegt auf der Hand. Natürlich könnte man den Bildschirm auch mit mittels Power-Button deaktivieren. Doch dann kann man keine Überweisung tätigen. Ist der Privatsphäre-Modus dagegen aktiviert, lässt sich die App problemlos weiter nutzen. Lediglich die Kontostände sind ausgeblendet. Zumindest in der Theorie.

Deshalb sollte man den Privatsphäre-Modus vorher testen

Der Privatsphäre-Modus hat einen nervigen Haken in Form eines BUGs. So war es zumindest im Rahmen unseres Tests nicht selten der Fall, dass zwar alle Kontostände ausgeblendet wurden, nicht jedoch der Gesamtkontostand. Manchmal ließ sich letzterer zudem auch nicht wieder einblenden. Getestet wurde auf einem modernen Android-Smartphone der Marke Xiaomi.

Ob der Bug weit verbreitet ist und auf allen Android-Smartphones auftritt, ist nicht bekannt. Deshalb empfehlen wir, das Feature vorab zuhause zu testen. Andernfalls kann es passieren, dass es einen im unpassendsten Moment im Stich lässt.

Alternativ können ING-Kunden in der App unter Dreipunkt-Menü > Privatsphäre-Modus übrigens einstellen, welche Anzeigen beim Öffnen der App standardmäßig aktiviert sein sollen. Zur Wahl stehen dabei die Optionen:

  • Kontostände eingeblendet
  • Kontostände ausgeblendet
  • Wie bei letzter Verwendung

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