Du willst einfach nur eine günstige Heißluftfritteuse ohne unnötige Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten? Dann könnte dieser Mini-Airfryer von Aldi genau richtig für dich sein. Der kostet gerade einmal 24,99 Euro und ist ab dem 6. August in den Aldi-Nord-Filialen erhältlich. Doch wie tauglich ist das Gerät? Ich habe mir den Airfryer mal genauer angeschaut und mit Konkurrenzprodukten verglichen.
Aldi verkauft Mini-Airfryer für 25 Euro
Aldi Nord hat ab Donnerstag (6. August) eine Mini-Heißluftfritteuse (Modell MAF-1) für gerade einmal 25 Euro im Prospekt gelistet. Das kompakte Gerät der Marke Ambiano kommt ohne viel Schnickschnack. Zwei Liter Fassungsvermögen, Temperaturregelung bis 200 Grad und zwei Drehregler zur Bedienung. Der Discounter verspricht damit ein praktisches und einfaches Gerät, das wenig Platz in der Küche einnimmt und sich vor allem für Single-Haushalte anbietet.
Hier zahlst du nicht für ein cooles Design oder eine gute Optik, nicht für besondere Funktionen oder Features wie ein Touch-Display. Auch zwei Liter Fassungsvermögen sind nicht der Rede wert, aber gerade die richtige Größe für eine Einzelperson. Es geht hier ausschließlich um das Ergebnis: knusprige Pommes und sonstiges Fingerfood.
Günstig ist der Airfryer der Eigenmarke von Aldi damit definitiv, doch wie gut schlägt er sich im Vergleich mit der Konkurrenz? Ich habe mir einmal angeschaut, was es in der Preisklasse noch so gibt.
Aldi-Airfryer im Vergleich
Tatsächlich gibt es in der Preisklasse wenig Auswahl, zumindest nicht von namhaften Herstellern. Eine Heißluftfritteuse der Lidl-Eigenmarke Silvercrest (SHLF 1000 E1) ist der Ambiano sehr ähnlich, knapp einen Zentimeter größer und 180 Gramm schwerer, dafür aber fünf Euro teurer.
Alternativen in derselben Preisklasse kommen sonst hauptsächlich von GOURMETmaxx. Ich habe sogar ein vergleichbares Angebot für 19,99 Euro entdeckt. Diese Heißluftfritteuse ist sogar etwas größer, mit 2,3 Litern Fassungsvermögen. Die Leistung ist dieselbe, nur bei der Mindesttemperatur gibt es mit 65 statt 80 Grad etwas mehr Spielraum. Allerdings ist der Airfryer nur bei XXL Lutz so günstig, bei Amazon zum Beispiel kostet die Heißluftfritteuse gleich wieder knapp 30 Euro. Weitere Modelle des Herstellers bieten für 24,99 Euro 3,3 Liter oder 4 Liter Fassungsvermögen und 1.400 Watt Leistung, sind dann auch schon deutlich größer.
| Modell | Fassungsvermögen | Leistung | Temperatur | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Ambiano (MAF-1) | 2l | 1.000W | 80-200 Grad | 24,99 Euro |
| Silvercrest (SHLF 1000 E1) | 2l | 1.000W | 80-200 Grad | 29,99 Euro |
| GOURMETmaxx (12251) | 2,3l | 1.000W | 65-200 Grad | 19,99 Euro |
Mehr Auswahl gibt es dann bei 30 bis 35 Euro. In der Kategorie werden allerdings keine Mini-Varianten mehr angeboten. Dann gibt es nur mehr Volumen, mehr Funktionen und ein ansprechenderes Design. Hier bietet auch Aldi ab dem 30. Juli wieder eine Variante mit 3,5 Litern, 1.400 Watt, 8 Programmen, Vorheiz- und Warmhaltefunktion, 5-Grad-Schritten (40-200 Grad), Schüttelerinnerung und Touch-Bedienfeld für 34,99 Euro an. Das Modell wäre dann was für einen Zwei-Personen-Haushalt. Aber auch hier würde etwa GOURMETmaxx Aldi schon schlagen – sowohl beim Volumen als auch beim Preis. Auch Rossmann liefert unter dem Markennamen Ideenwelt ein Alternative mit 4,5 Litern und 1.500 Watt für gerade mal 30 Euro.
Jetzt aber mal zurück zur Mini-Heißluftfritteuse von Ambiano. Ist sie die günstigste? Ja, wenn man etwaige Angebote oder absolute No-Name- und China-Produkte außen vor lässt. Und auch die Daten sprechen für sich. Doch wie praktisch ist sie im Alltag?
Erfahrungswerte mit Aldi-Airfryern
Da die Heißluftfritteuse erst ab August verkauft wird und ich diese Kaufberatung hier im Juli schreibe, kann ich das Gerät nicht testen. Aber: Ich habe bereits zwei weitere Ambiano-Airfryer im Alltag benutzt und kann nur Gutes berichten. Mein erster Airfryer war ebenfalls eine Mini-Variante von Aldi und hatte ein Fassungsvermögen von 1,9 Litern, keine Programme, nur zwei Drehregler und 900 Watt. Doch für mich als Einzelperson ist eine derart kleine Heißluftfritteuse vollkommen ausreichend und das Ergebnis spricht für sich. Die Pommes sind knusprig und sonstiges Fingerfood ebenfalls. Alles ist immer durchgegart gewesen und für mehrere Jahre war die Mini-Heißluftfritteuse ein fester Bestandteil in meiner Küche. Bei Nichtbenutzung ruhte sie im Küchenregal und hat so Platz auf der Theke freigemacht.
Mittlerweile nutze ich ein größeres Modell von Ambiano mit Grill für 50 Euro. Knapp 2.500 Watt, Temperaturregelung von 40 bis 230 Grad in 5-Grad-Schritten, elf Programme, Vorheizfunktion, Temperaturfühler und viel Zubehör. Und das Gerät tut, was es soll. Meinen Backofen habe ich seit Wochen nicht mehr eingeschaltet. Aus persönlicher Erfahrung kann ich daher nur sagen, dass Ambiano solide Heißluftfritteusen herstellt.
Fazit
Wer besonders auf den Preis schaut, nur Snacks für sich allein und keine ganzen Gerichte im Airfryer zubereiten will und auch nicht viel auf ein schickes Design gibt, der ist mit dem Ambiano-Modell für 24,99 Euro auf der sicheren Seite. Wer allerdings mehr braucht, muss auch mehr Geld in die Hand nehmen. Und dann lohnt sich auch ein Blick über den Tellerrand hinaus, denn Ambiano ist im höheren Preissegment nicht so konkurrenzfähig wie im unteren.
