Was den neuen Roboter auf den ersten Blick von der Konkurrenz abhebt, ist sein Allradantrieb. Viele günstige Mähroboter kommen schon bei leichten Unebenheiten oder einem Hügel ins Schwitzen. Die neuen Mähroboter von iGarden sollen dagegen Steigungen von bis zu 70 Prozent meistern. Das entspricht einem Winkel von 35 Grad. Wer einen Garten mit Hang, engen Durchgängen oder holprigem Untergrund hat, kennt das Problem, und genau für diese Zielgruppe ist dieses Gerät gemacht.
Schluss mit Begrenzungsdraht
Das Herzstück der L‑AWD‑Serie ist ihr Navigationssystem. Statt eines störanfälligen Begrenzungsdrahts, den man erst mühsam im Garten vergraben muss, setzt iGarden auf eine Kombination aus 3D-LiDAR und einer 1080p-HD-Kamera. Dank des Einsatzes der Lidar-Technologie erzeugt sie eine dreidimensionale Karte der Umgebung. In Verbindung mit der Kamera und einem integrierten IMU-Sensor (einer Art Gleichgewichtsorgan für Maschinen) findet der Roboter selbstständig seinen Weg. Und das nach Herstellerangaben zentimetergenau und ohne jede manuelle Vorarbeit.
Besonders praktisch: Das System erkennt Hindernisse nicht nur als abstrakte Objekte, sondern unterscheidet dank KI-Bilderkennung zwischen verschiedenen Dingen. Also auch zwischen einem herumliegenden Schlauch und einem spielenden Kind oder einem Haustier. Ob das mit einem Schlauch, der dem Rasen ähnlich sieht, funktioniert, bleibt abzuwarten. Wer mehrere Bereiche im Garten separat mähen möchte, kann bis zu 50 verschiedene Zonen über die iGarden-App definieren und einzeln planen. Die App funktioniert via WLAN, Bluetooth und sogar 4G. Somit kannst du den Mäher auch aus der Ferne steuern oder überwachen.
Acht Stunden Akkulaufzeit und starker Motor
Vier verschiedene Modelle stehen zur Wahl, vom kompakten L AWD 30 für kleinere Flächen bis zum L AWD 80, der Rasen von bis zu 3.000 Quadratmetern in einer einzigen Ladung schaffen soll. Der größte Unterschied zwischen den vier Modellen liegt im Akku. Das kleinste Gerät, der L AWD 30, kommt mit 10 Ah aus und schafft damit Flächen bis 1.000 Quadratmeter in knapp drei Stunden. Ganz oben in der Hierarchie steht der L AWD 80 mit einem 21-Ah-Akku und einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück. Genug für 3.000 Quadratmeter in einem Durchgang. Ein intelligentes Energiemanagementsystem, das iGarden als „Smart Power Delivery“ bezeichnet, sorgt dafür, dass der Akku immer optimal eingesetzt wird und die angegebenen Laufzeiten in der Praxis tatsächlich erreicht werden.
Angetrieben wird das Schneidwerk von einem 135-Watt-Motor, der die drei Klingen mit bis zu 3.000 Umdrehungen pro Minute rotieren lässt, was auch für dichteres oder feuchtes Gras reicht. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 3 und 10 cm einstellen, die Schnittbreite beträgt 22 cm. Enge Stellen zwischen Beeten oder Zäunen sollen auch kein Problem sein: Der Roboter kommt durch Durchgänge ab 80 Zentimetern Breite. Dank seines Allradantriebs mit sogenannten Hub-Motoren direkt in den Rädern dreht er zudem auf der Stelle. Ab dem 20. April ist die Serie bei Amazon und im iGarden-Onlineshop erhältlich, die Preise reichen von 999 bis 2.599 Euro.
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