Damit stehen allein in der T90-Reihe vier Modelle nebeneinander: Max Omni, Max Pro Omni, T90 Omni und T90 Pro Omni. Und die Namen helfen kein Stück. Beim T50 markierte das Kürzel „Max“ noch die bessere Variante, hier bezeichnet es die günstigere Einstiegslinie.
Die Wischwalze bleibt das stärkste Argument
Beide wischen mit der 27 cm langen Walze der Ozmo-Roller-3.0-Generation, 50 Prozent länger als der Vorgänger. Sie dreht mit bis zu 200 U/min, während eine luftdruckbetriebene Pumpe über Präzisionsdüsen mit 32 Strahlrichtungen Frischwasser daraufpulst. Auf Teppichen soll der Roboter die Walze um 1,5 cm anheben. Außerdem fährt die Walze an Kanten nach außen. Zusätzlich soll ein neuer Filz-Luftschutz Sockelleisten und Möbel vor Kratzern bewahren.
Genau dieses System hat mich schon beim X8 Pro Omni überzeugt. Es ist der Grund, warum Ecovacs meiner Meinung nach beim Wischen seit Jahren vorne mitspielt.
Navigation ohne Kamera, Akku ohne Schnellladen
Das 190-Grad-dToF-LiDAR sitzt vollständig im Gehäuse, deshalb bleiben es 9,5 cm Bauhöhe. Die Hinderniserkennung läuft über strukturiertes Licht (TrueDetect 3D), nicht über die KI-Kamera AIVI 3D des T90 Pro Omni. Schwellen nimmt der Roboter bis 2 cm, ein Klettersystem fehlt, was bei der Preisklasse aber für gewöhnlich der Fall ist.
Ecovacs verbaut einen 5.200-mAh-Akku, der in 3,5 Stunden vollgeladen sein soll. Das PowerBoost-Schnellladen der teureren Modelle entfällt. Beim Saugen und Wischen gibt Ecovacs 59,9 dB an.
Station und Preis
Die Station misst 33,8 × 28 × 47 Zentimeter und fasst 4 Liter Frisch- sowie 2,2 Liter Schmutzwasser, dazu einen 2,5-Liter-Staubbeutel. Sie wäscht die Walze laut Ecovacs mit bis zu 100 Grad heißem Wasser und trocknet mit 45 Grad. Bis zum 23. September kosten beide Modelle 50 Euro weniger, also 449 und 549 Euro.
