Das unterscheidet die beiden Modelle
Der X12S OmniCyclone entsorgt den Staub beutellos und kostet 1.299 Euro. Der X12S Pro Omni arbeitet mit klassischem Staubbeutel und liegt bei 799 Euro. Hier zahlst du langfristig somit für die Staubbeutel mit. Ansonsten sind beide laut Ecovacs identisch: gleiche Wischwalze, gleicher Motor, gleiche integrierte KI.

Die Station wird zum Hygiene-Argument
Der eigentliche Clou der Serie sitzt im Dock. Der Schmutzwasserbehälter wird automatisch gereinigt und zeitgesteuert erhitzt. Das Ziel von Ecovacs: weniger Ablagerungen, weniger Gestank. Genau diese Dock-Pflege hatte ich noch im Test des Deebot X8 Pro Omni als lästigsten Punkt notiert.
Dazu kommt „Giant Wave“: Nach jedem Waschzyklus spült die Station ihre Waschschale mit Hochdruck durch. 32 Düsen reinigen die Walze mit heißem Wasser, ein zweistufiger Abstreifer presst das Schmutzwasser heraus. Beide Modelle trocknen zudem ihren Luftkanal automatisch.
27.000 Pa Saugkraft und eine Kammer gegen Milben
Der Motor leistet in beiden Geräten 53 Air Watt, die sogenannte „BLAST“-Technologie hebt die Saugkraft von 20.000 auf bis zu 27.000 Pa. Zur Einordnung: Der X12 OmniCyclone stand bei 22.000 Pa, der X11 bei 19.500 Pa.

Neu ist die sogenannte Milbenkammer. Eine flache Führungsrolle hält Kontakt zum Teppichflor, während nun 130 Prozent dickere Bürstenleisten die Fasern aufarbeiten. Über 95 Prozent der Hausstaubmilben will Ecovacs so aufnehmen.
Bei der Wischwalze ändert sich wenig. Es gibt die gleiche Ozmo Roller-Wischwalze mit einer Länge von 27 cm, einem Anpressdruck von 4.000 Pa und 220 Umdrehungen pro Minute. Dass die Walze das derzeit beste Wischprinzip ist, zeigen auch Narwal Flow 2 und der Roborock Qrevo Edge 2.
Preise und mein Rat
Bis zum 23. September gibt es 100 Euro Rabatt beim Kauf der X12S ModelleDamit liegt der Pro Omni bei 999 Euro Trotzdem: abwarten. Der X11 OmniCyclone fiel binnen eines halben Jahres von 1.299 auf 749 Euro, der X12 lag am Prime Day bei 854,99 Euro.
