Spannend ist der Qrevo Edge 2 vor allem, weil Roborock hier einen Mittelklasse-Roboter mit Features vollstopft, die es sonst erst in der Liga über 1.000 Euro gibt. Ein schwenkbarer Wischmopp und eine ausfahrbare Seitenbürste. Genau dieses Premium-Paket zum Mittelklasse-Preis hat den Roboter in meinem Test überzeugt. Und mit dem aktuellen Rabatt rutscht er nun in eine Preisregion, in der er der Konkurrenz endgültig davonzieht.
Die Stärken des Roborock Qrevo Edge 2
Der größte Trumpf des Roborock Qrevo Edge 2 war im Test für mich die Navigation. Roborock platziert den Lidar-Turm nicht mittig, sondern am Heck und fährt ihn vor flachen Möbeln ein. Dadurch ist der Roboter nur 7,98 cm hoch und kommt unter Sofas und Schränke, an denen die meisten Konkurrenten scheitern. Clou dabei: Ein freier Spalt im Gehäuse sorgt dafür, dass der Sensor selbst im eingefahrenen Zustand weiter scannt. Der Roboter verliert also auch unterm Sofa nie die Orientierung. Unterstützt wird das von einem dToF-Sensor, dem 100-Grad-Vision-Modul und einer LED für dunkle Ecken. Die RGB-Kamera erkennt im Zusammenspiel mit KI sogar flache Hindernisse wie Kabel zuverlässig.
Auch bei der Saugleistung überzeugt der Edge 2: Mit 25.000 Pascal räumt er auf Fliesen und Hartböden fast rückstandsfrei ab, und dank ausfahrbarer Seitenbürste putzt er sauber um Tisch- und Stuhlbeine herum. Haustierbesitzer werden sich über die Doppelhauptbürste freuen, die dafür sorgt, dass sich im gesamten Testzeitraum kein einziges Haar verheddert. Schließlich gibt es eine Station, die die Mopps mit 80 Grad heißem Wasser durchspült und mit 55-Grad-Heißluft trocknet. Diese Temperatur kommt sonst erst bei deutlich teureren Modellen.
Die Schwächen des Roborock Qrevo Edge 2
Ganz ohne Abstriche kommt der Mittelklasse-Roboter nicht aus. Mein größter Kritikpunkt: Es fehlt eine automatisierte Putzmittelzufuhr. Reinigungsmittel musst du bei Bedarf selbst in den Frischwassertank geben. Beim Wischen zeigt der Qrevo Edge 2 zudem Schwächen, sobald es um hartnäckige, eingetrocknete Flecken geht. Hier reicht der Anpressdruck von 8 Newton nicht immer aus. Am besten erhöhst du hier die Wasserdurchflussrate und lässt den Roboter solche Stellen mehrfach abfahren. Außerdem verfärben sich die Mopps ein wenig. Und auf Hochflorteppichen braucht er gelegentlich eine zweite oder dritte Runde für ein wirklich sehr gutes Ergebnis, wobei der Leistungsabfall hier kleiner ausfällt als bei vielen anderen Saugrobotern.
Darum lohnt sich das Angebot
Dass ich den Qrevo Edge 2 schon zur UVP von 899,99 Euro zu den besten Saugrobotern unter 1.000 Euro gezählt habe, sagt eigentlich alles über das Preis-Leistungs-Verhältnis. Jetzt kommt der entscheidende Punkt dazu: Ein Blick auf den Idealo-Preisvergleich zeigt, dass der Roboter aktuell bei keinem gelisteten Händler wirklich günstig ist. Der beste Gesamtpreis liegt dort bei 889,99 Euro, also quasi unverändert auf Höhe der UVP.
Für 649,99 Euro schlägst du diesen Idealo-Bestpreis um satte 240 Euro. Anders gesagt: Du bekommst hier keinen Mini-Rabatt, der anderswo längst Standard ist. Selbst der Tiefpreis von 749 Euro, den wir während unseres Tests kurzzeitig gesehen haben, wird damit noch einmal um 100 Euro unterboten.
Unterm Strich bekommst du einen flachen, navigationsstarken Saug- und Wischroboter mit beheizter Mopp-Reinigung. Also Premium-Technik, die es sonst erst jenseits der 1.000-Euro-Marke gibt. Und das zu einem Preis, den der Markt aktuell sonst nirgends anbietet. Wer mit dem manuellen Putzmittel-Handling und ein paar Extra-Runden bei eingetrockneten Flecken leben kann, sollte bei 649,99 Euro nicht lange zögern.
Deal-Alarm bei WhatsApp: Jetzt abonnieren!
Schon gewusst? Mit unserem Deal-Alarm bei WhatsApp verpasst du kein Top-Schnäppchen wie dieses mehr und bist auch für alle bevorstehenden Shopping-Events perfekt vorbereitet. Wir versorgen dich regelmäßig dann, wenn wir ein wirklich starkes Angebot gefunden haben. Hier gelangst du direkt zu unserem WhatsApp-Kanal für die besten Deals und Aktionen im Netz!
