Eines vorweg: Ich bin Hobbykoch. In meiner Freizeit probiere ich allerhand neue Rezepte aus, was sich mittlerweile (leider) auch auf der Waage widerspiegelt. Dennoch war es immer mein Wunsch, einen Thermomix zu besitzen. Nun hat Vorwerk uns die Möglichkeit gegeben, das neueste Modell, den TM7 ausgiebig zu testen. Kleiner Spoiler: Ich war begeistert. Doch warum das so ist, erfährst du in den folgenden Zeilen.
Lieferumfang des Thermomix TM 7
Was dich hier in der Box erwartet, hat dir mein Kollege Michael bereits vor einigen Wochen berichtet. Lies also gerne noch einmal in seinem Kurztest zum Thermomix TM7 nach. Die Highlights habe ich dir nachfolgend allerdings noch einmal aufgelistet:
- Thermomix Station inkl. Stromkabel
- Thermomix Mixtopf inkl. Einsätze und fest installiertem Messer
- „Varoma“-Komplettset (Dampfgarer-Aufsatz)
- Spatel mit Messerdreher-Funktion
- „Auszug aus der Bedienungsanleitung“
Beim Auspacken fällt vor allem die Design-Änderung direkt ins Auge. Neben dem deutlich größeren Varoma-Behälter, den du zum Dampfgaren einsetzt und der nun 6,8 Liter fasst, springt dich das neue Touch-Display förmlich an. Neben seiner Diagonale von 10 Zoll wird es zudem sehr hell, was sich auch für lichtdurchflutete Räume eignet und es dir ermöglicht, selbst bei starker Sonneneinstrahlung alles perfekt zu erkennen. Der Clou: Selbst mit nassen Fingern reagiert der Bildschirm problemlos und lässt dich durch verschiedene Rezeptschritte navigieren.
Thermomix TM7 in der Praxis: Wie schlägt sich der Küchengigant?
In der Netflix-Show „Culinary Wars“, die ich mir unbedingt anschauen musste, waren alle Profi-Küchen mit einem Thermomix ausgestattet. Der Grund liegt auf der Hand: Das Gerät nimmt dir einen Haufen Arbeit ab, worauf selbst die weltbesten Köche nicht verzichten möchten. Neben den vorinstallierten Programmen und den Rezepten, die du in der Cookidoo-App findest, hast du nämlich auch die Möglichkeit, eigene Rezepte zu erstellen und abzuspeichern. Dafür kannst du die verschiedenen Funktionen einzeln ansteuern und so beispielsweise Gemüse nach deinen Wünschen schneiden lassen oder ein Stück Fleisch nach deinem Gusto Sous-Vide-Garen. Dabei bietet der TM7 nicht nur ein perfektes Ergebnis, sondern spart dir auch jede Menge Spülarbeit. Der Mixtopf lässt sich per Knopfdruck reinigen und selbst bei hartnäckigem Schmutz können die Teile einfach in der Spülmaschine gewaschen werden.
Als Hobbykoch hat mich die schiere Auswahl der Rezepte etwas erschlagen. Ich wusste gar nicht, womit ich anfangen sollte. Gerade in der kalten Jahreszeit habe ich mir allerdings recht häufig einen Gemüseeintopf mit Mettenden zubereitet oder auch einen leckeren Obazder als Dip für besagte Netflix-Abende gemischt. Soll es einmal schnell gehen, stehen dir beispielsweise zahlreiche Pesto-Rezepte zur Auswahl, die von der Thermomix-Community bewertet werden können. Das Basilikum-Chili-Pesto ist meine heiße Empfehlung. Doch auch aufwendigere Gerichte, wie Wildgulasch, kannst du mit Hilfe des Thermomix kinderleicht kreieren. Dabei leitet dich das Gerät Schritt-für-Schritt durch den Prozess und gibt dir hilfreiche Tipps, wenn du etwas nicht ganz verstehst. Über das Touch-Display hast du zudem die Möglichkeit, die Portionsgröße anzupassen, und kannst die entsprechenden Zutaten einfach deiner Einkaufsliste in der App hinzufügen. Somit kaufst du nicht zu viel ein, was mir den ein oder anderen Euro sicherte und unnötigen Gang zur Mülltonne verwehrte.
Thermomix TM7 vs. TM6: Welche Verbesserungen erwarten dich?
In der Praxis schlägt sich das Gerät hervorragend. Die Küchenarbeit wird um einiges erleichtert und vor allem lästige Schnibbeleien bleiben dir erspart. Da ich unter Arthrose in den Händen leide, die vor allem im Winter spürbar wird, war der TM7 ein echter Küchensegen. Stellt sich jedoch die Frage, was sich nun konkret im Vergleich zum Vorgängermodell geändert hat. In meinem Bekanntenkreis haben einige Personen den TM6, wodurch ich hier nicht Datenblätter vergleiche, sondern dir konkrete Veränderungen an die Hand geben möchte. Auf die Design-Änderung möchte ich dabei auch nicht groß eingehen. Das Wichtigste wurde bereits genannt, allerdings solltest du wissen, dass beim TM7 kein Bedienknopf mehr vorhanden ist und der Mixtopf nicht mehr umschlossen ist. Alles läuft über das (sehr ordentlich strukturierte) Touch-Display. Zudem wirkt der TM7 etwas schmaler als sein Vorgänger.
Wenn man die beiden Geräte auf niedrigen Stufen arbeiten lässt, fällt zudem auf, dass die neuere Variante eine ganze Ecke leiser arbeitet. Zusätzlich sind eigene Rezepte speicherbar (was auch beim TM6 funktioniert) und das scharfe Anbraten ist ebenfalls separat nutzbar. Zusätzlich bietet die aktuelle Version mehr Geschwindigkeitszwischenstufen. Der größere Varoma-Behälter lädt zudem dazu ein, sich einen Vorrat an gedämpftem Gemüse vorzubereiten. Müsste ich etwas Negatives suchen, wäre es hier lediglich das etwas höhere Gewicht des Mixtopfes, was jedoch an dem neuen Verriegelungssystem und der zusätzlichen Isolierung liegen soll, die für eine bessere Wärmeverteilung und erhöhte Sicherheit sorgen.
Das Wichtigste: Schmeckt das Essen aus dem Thermomix?
In diesem Punkt handelt es sich um eine rein subjektive Meinung meinerseits. Ich war begeistert. Trotzdem ich mich auch gerne für drei Stunden in die Küche stelle, um eine leckere Bolognese mit Pancetta zu kochen, bietet der Thermomix nicht nur eine deutlich schnellere, sondern auch eine angenehmere Gesamtlösung. Hältst du dich an die Rezepte, schmeckst du die einzelnen Zutaten perfekt heraus. Das Gemüse bleibt knackig und eine Verbrennungsgefahr gibt es ebenfalls nicht. Mir hat das Essen wirklich gut geschmeckt und ich konnte vor allem viel bewusster kochen. Selbst der beliebte Mitternachtssnack ließ sich in Kürze zubereiten und schmeckte hervorragend.
Preis & Verfügbarkeit des Vorwerk Thermomix TM7
Der neueste Thermomix TM7 ist nicht gerade günstig. Hier müssen wir uns nichts vormachen. Es handelt sich jedoch um eine sinnvolle Investition für alle Hobbyköche oder Familien, die viele hungrige Mäuler zu stopfen haben. Vor allem der Faktor, keine überflüssigen Lebensmittel entsorgen zu müssen und so nachhaltiger zu leben, war für mich ein großes Plus. Wie üblich bekommt Ihr das Gerät als Neuware nur über Vorwerk selbst. Entweder über eine Produktvorführung, bei der sich noch der ein oder andere Schnapper machen lässt, oder direkt im Online-Shop des Herstellers. Der Preispunkt in Höhe von 1.549 Euro ist jedoch eine satte Grenze.
Fazit: Würde ich mir den Thermomix TM7 kaufen?
Abschließend kann ich nur sagen, dass der Thermomix in meine Küche gehört. Ich möchte den Komfort und Geschmack nicht mehr missen. Es handelt sich sicherlich um eine recht hohe Investition, die sich in meinen Augen jedoch definitiv lohnt. Kochst oder isst du gerne, solltest du dir das Gerät am besten einmal vorführen lassen, sollte dich dieser Test noch nicht überzeugt haben. Es hat nicht nur meine Art einzukaufen geändert, sondern auch meine Küche bereichert. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dennoch: Möchtest du die Cookidoo-App nutzen, kommen neben den hohen Einstiegskosten noch bis zu 60 Euro pro Jahr für die App hinzu. Der Thermomix TM7 ist meiner Meinung nach die perfekte Ergänzung, wenn du viel Wert auf Einfachheit und Qualität legst.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Vorwerk. Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
