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Testsieger: Das ist der beste Mähroboter ohne Begrenzungskabel

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Mähroboter ohne Begrenzungskabel haben den Markt auf den Kopf gestellt. Statt mühsam Draht zu verlegen, kartieren moderne Modelle den Garten per Kamera, LiDAR oder RTK-Navigation selbstständig und mähen danach vollkommen autonom.
Die besten Mähroboter im Test und Vergleich
Testsieger: Das ist der beste Mähroboter ohne BegrenzungskabelBildquelle: Thomas Kern / inside digital
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Die Auswahl auf dem Mähroboter-Markt ist groß: Hersteller wie Navimow, Mammotion oder Ecovacs mischen kräftig mit und setzen jeweils eigene Schwerpunkte: ob Allradantrieb, integrierter Trimmer für den Kantenschnitt oder ein kaum schlagbarer Einstiegspreis.

Mähroboter-Testsieger: Kein Vorbeikommen an Navimow

Der Navimow i210 Lidar Pro (Test) ist unser Mähroboter-Testsieger. Im Test überzeugt der für 1.000 m² ausgelegte Roboter mit einer herausragenden Mähleistung dank sechs Klingen und einer Schnittbreite von 22 cm. Die Schnitthöhe stellst du in 5-mm-Schritten von 2 bis 7 cm ein, auch zonenindividuell. Die Navigation aus Weitwinkelkamera, LiDAR-Sensor und Network-RTK arbeitet fehlerfrei: Hindernisse werden zuverlässig erkannt und ohne Berührung umfahren. Besonders hervorzuheben ist der Dreirad-Allradantrieb, durch den der Roboter Steigungen bis 55 Prozent meistert und den Rasen beim Wenden schont.

Die Station des Navimow i210 Lidar Pro Image source: Thomas Kern / inside digital

Ebenso bietet der i210 Lidar Pro einen umfangreichen Diebstahlschutz mit PIN-Sperre, GPS-Ortung, Anhebe-Alarm und Integration in Apples „Wo ist?”-Netzwerk. Einziger Wermutstropfen: Die 4G-Fernsteuerung und der GPS-Diebstahlschutz kosten ab dem zweiten Jahr 29,90 Euro jährlich. In der Summe seiner Stärken, also der fehlerfreien Navigation, dem starken Schnitt, dem rasenschonenden Allrad und der durchdachten App, lässt der Navimow i210 Lidar Pro die Konkurrenz in dieser Preisklasse knapp hinter sich. Der Kaufpreis liegt bei 1.599 Euro. Jedoch gab es ihn bereits im offiziellen Navimow-Store für 1.399 Euro inklusive Garage.

Stärkster Herausforderer: Nicht nur beim Design überzeugend

Der Mammotion Luba mini 2 AWD (Test) liegt dicht hinter dem Navimow i210 Lidar Pro. Er ist ein kompakter Mähroboter mit auffälligem Sportwagen-Design, Allradantrieb und zwei Mähtellern mit einer Schnittbreite von 20 cm. Die Einrichtung über die Mammotion-App ist simpel. Hier stellst du die Schnitthöhe in 1-mm-Schritten von 2 bis 6,5 cm ein. Außerdem sind Flächen von maximal 1.000 m² möglich. Besonders überzeugen im Test die Navigation und Hinderniserkennung: Die Kombination aus KI-Kamera und Net-RTK arbeitet im Alltag makellos. Und das selbst bei flachen Gegenständen, wie einem Gartenschlauch. Dank omnidirektionaler Vorderräder und Allrad bewältigt der nur 15 kg leichte Roboter Steigungen von bis zu 80 Prozent.

Mammotion Luba mini 2 AWD Image source: Thomas Kern / inside digital

Der Kantenschnitt gelingt dank des seitlich platzierten zweiten Mähtellers gut, auch wenn Modelle mit integriertem Trimmer wie der Ecovacs Goat A1600 Lidar Pro im Test etwas genauer arbeiten. Auch beim reinen Rasenschnitt liegt der Navimow i210 Lidar Pro hauchdünn vorn. Einziger echter Kritikpunkt am Luba mini 2 AWD: Er ist im Betrieb hörbar lauter als die direkte Konkurrenz. Der Preis des Roboters liegt bei 1.499 Euro inklusive Garage.

Bester Mähroboter für große Gärten: Auch hier brilliert Navimow

Der Navimow X420 zeigt im Test, dass er der beste Mähroboter für große Gärten ist. Im Alltag überzeugt er mit zwei Mähtellern und einer Schnittbreite von 43 cm. Dazu gibt es einen Allradantrieb, der selbst auf nassem Boden nie die Traktion verliert, und eine Geländefähigkeit, die Steigungen von bis zu 84 Prozent und selbst 90 cm breite Passagen in Schräglage bewältigt. Navigation und Hinderniserkennung arbeiten fehlerfrei. Denn der Roboter erkennt Büsche, kleine Bälle und sogar Gartenschläuche zuverlässig. Dazu kommt eine benutzerfreundliche App mit einzigartigen Features wie wetterabhängigen Einstellungen und einem tierfreundlichen Modus zum Igelschutz.

Navimow X420 Image source: Thomas Kern / inside digital

Der 28,8 kg schwere Roboter ist für Flächen bis 2.000 m² ausgelegt. Pro Akkuladung schafft er 675 m², eine volle Ladung dauert 80 Minuten. Beim Diebstahlschutz setzt Navimow auf eine PIN-Sperre, GPS-Ortung und als einziger Hersteller auf eine Einbindung ins „Wo ist?”-Netzwerk von Apple. Netzwerk-RTK ist dauerhaft kostenlos. Lediglich für Fernzugriff und GPS-Ortung fallen ab dem zweiten Jahr 29,90 Euro pro Jahr an. Der Navimow X420 ist für 2.499 Euro erhältlich und liegt damit preislich sogar unter der direkten Konkurrenz. Der größte Konkurrent, der Mammotion Luba 3 AWD (Test),kostet 2.599 Euro.

Bester Kantenschnitt: Ecovacs setzt auf einen Trimmer

Der Ecovacs Goat A1600 Lidar Pro löst im Test das hartnäckigste Problem aller Mähroboter: den Kantenschnitt. Dafür verbaut Ecovacs als erster Hersteller einen integrierten Trimmer an der Seite des Roboters, der auf Knopfdruck entlang vorgegebener Gartenbegrenzungen arbeitet. Im Test funktioniert das zuverlässig. Der Trimmer schneidet sauber an Kanten, die herkömmliche Mähroboter großzügig auslassen. Aus Sicherheitsgründen läuft der Trimmer nur separat vom Mähvorgang und muss manuell in der App aktiviert werden. Wichtig zu wissen: Der Trimmer ist dabei sehr laut und lässt sich nicht in automatische Mähpläne einbinden. Außerdem bleiben Ecken ungetrimmt.

Die Rückseite des Ecovacs Goat A1600 Lidar Pro Image source: Thomas Kern / inside digital

Auch abseits des Kantenschnitts überzeugt der 1.499 Euro teure Mähroboter. Die Einrichtung gelingt dank Dual-Lidar-Navigation ohne Begrenzungsdraht, RTK-Station oder Beacons, also praktisch Plug & Play. Zwei rotierende Mähteller mit einer Schnittbreite von 33 cm sorgen für ein sauberes Schnittbild. Und dank Schnellladung ist der Roboter in nur 50 Minuten wieder einsatzbereit. Lediglich bei der Hinderniserkennung zeigten sich im Test vereinzelte, aber nicht gravierende Schwächen.

Preistipp: Dieser Mähroboter begeistert bei Preis-Leistung

Der RoboUp Raccoon 2 SE (Test) ist ein Mähroboter für rund 500 Euro, der sich primär an Besitzer kleiner Gärten richtet. Die Einrichtung ist unkompliziert: Station aufstellen, Strom anschließen, per App kartieren und fertig. Im Test überzeugt der Roboter mit einer überraschend funktionsreichen App, die Features bietet, die sonst nur bei deutlich teureren Geräten zu finden sind: parallele oder chaotische Fahrweise, Kantenfahrt-Modus, Zielbereiche, Mehrzonen-Management und sogar einen Wildtierschutz-Modus. Die KI-Kamera zur Hinderniserkennung, ebenfalls ungewöhnlich in dieser Preisklasse, arbeitet bei den meisten Objekten zuverlässig, versagte im Test allerdings bei einem Gartenschlauch.

RoboUp Raccoon 2 SE Image source: Thomas Kern / inside digital

Das Fazit fällt klar positiv aus: Der Raccoon 2 SE liefert für 500 Euro ein Gesamtpaket, das viele Konkurrenten im doppelten Preissegment alt aussehen lässt, und ist damit der Preistipp unserer Bestenliste. Schnitthöhe (3–8 cm in 5-mm-Schritten), solide Mähleistung und die intuitive Bedienung per App oder per Knopfdruck direkt am Gerät runden das Angebot ab. Einziger nennenswerter Schwachpunkt: In manchen Situationen hält der Roboter einen zu großen Abstand zu Gartenbegrenzungen.

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