Bald gibt es neue Euro-Scheine. Doch bereits bevor die Europäische Zentralbank (EZB) das neue Bargeld in Umlauf bringt, kommt es zum Zoff. Das Motiv des 20-Euro-Scheins sorgt im Vorfeld der Einführung für Ärger.
Neue Euro-Scheine: Deshalb gibt es Streit um den 20-Euro-ScheinBildquelle: inside digtal / EZB
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Die Europäische Zentralbank (EZB) arbeitet an einer neuen Generation von Euro-Banknoten. Inzwischen steht fest, welche Motive es in die Endrunde geschafft haben. Sollte sich das Thema „Europäische Kultur“ gegen „Flüsse und Vögel“ durchsetzen, wird die Nobelpreisträgerin Marie Curie den neuen 20-Euro-Schein zieren. Noch bevor die Entscheidung gefallen ist, sorgt die geplante Gestaltung allerdings für Diskussionen.
Marie Curie könnte den neuen 20-Euro-Schein schmücken
Die heutigen Euro-Banknoten zeigen Brücken, Fenster und Tore verschiedener Architekturepochen. Künftig könnte das Geld deutlich persönlicher werden. Die EZB hat sich auf zwei mögliche Motivserien festgelegt.
Zur Auswahl stehen zum einen „Europäische Kultur“ mit bekannten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte. Auf dem 20-Euro-Schein wäre in diesem Fall Marie Curie zu sehen. Die Rückseite würde das Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt zeigen.
Die Alternative heißt „Flüsse und Vögel“. Statt einer historischen Persönlichkeit würde dann ein Schwarm Bienenfresser den 20-Euro-Schein schmücken. Welche der beiden Serien umgesetzt wird, steht derzeit noch nicht fest. Diese Serien stehen zur Auswahl:
Geld von morgen: So könnte der neue 5-Euro-Schein aussehen
Quelle: Europäische Zentralbank (EZB)
Geld von morgen: So könnte der neue 5-Euro-Schein aussehen
Quelle: Europäische Zentralbank (EZB)
Geld von morgen: So könnte der neue 10-Euro-Schein aussehen
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Geld von morgen: So könnte der neue 20-Euro-Schein aussehen
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Geld von morgen: So könnte der neue 50-Euro-Schein aussehen
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Geld von morgen: So könnte der neue 200-Euro-Schein aussehen
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Geld von morgen: So könnte der neue 5-Euro-Schein aussehen
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Geld von morgen: So könnte der neue 5-Euro-Schein aussehen
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Geld von morgen: So könnte der neue 10-Euro-Schein aussehen
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Geld von morgen: So könnte der neue 20-Euro-Schein aussehen
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Geld von morgen: So könnte der neue 50-Euro-Schein aussehen
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Geld von morgen: So könnte der neue 100-Euro-Schein aussehen
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Quelle: Europäische Zentralbank (EZB)
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Quelle: Europäische Zentralbank (EZB)
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Quelle: Europäische Zentralbank (EZB)
Geld von morgen: So könnte der neue 200-Euro-Schein aussehen
Quelle: Europäische Zentralbank (EZB)
Warum Marie Curie für Diskussionen sorgt
Nicht die Wissenschaftlerin selbst ist umstritten, sondern ihr Name. Die EZB führt sie in ihren Entwürfen als „Marie Curie (geborene Skłodowska)“.
Genau daran entzündet sich Kritik, vor allem in Polen. Dort wird argumentiert, die zweifache Nobelpreisträgerin sei als Maria Skłodowska geboren worden und international häufig als Maria Skłodowska-Curie bekannt. Polnische Medien fragen deshalb, warum ausgerechnet ihre polnische Namensform verkürzt werde, während andere historische Persönlichkeiten mit ihren ursprünglichen Vornamen aufgeführt werden. Die „Gazeta Wyborcza“ brachte es bereits im vergangenen Jahr auf den Punkt: „Warum Marie statt Maria, wenn Miguel nicht zu Michael wird?“
Ja, die Polen sind stolz auf ihre Wissenschaftlerin, was auch ein Denkmal in Warschau und die Abbildung auf dem früheren 20.000-Złoty-Schein zeigen. Die Debatte dreht sich damit weniger um die Person selbst als um die Frage, wie ihre polnischen Wurzeln auf einer europäischen Banknote angemessen gewürdigt werden.
Entscheidung fällt erst später
Bis zum 21. September 2026 kann jeder in Europa online Feedback zu den zehn Vorschlägen abgeben. Abstimmen lässt sich auf der EZB-Website, keine Anmeldung, nichts weiter nötig. (Hier geht’s zur Umfrage.) Parallel befragt ein unabhängiges Institut eine repräsentative Stichprobe. Der EZB-Rat wird seine endgültige Entscheidung voraussichtlich gegen Jahresende treffen, gestützt auf die Jury-Ergebnisse, eine technische Bewertung und die Umfrage-Resultate. Das ausgewählte Design geht danach noch mal in Überarbeitung und Testphase, bevor die Produktion beginnt.
Bis die neuen Euro-Scheine tatsächlich in Umlauf kommen, werden noch einige Jahre vergehen. Fest steht aber schon jetzt: Die nächsten Banknoten werden sich deutlich von den heutigen unterscheiden. Ob künftig Marie Curie oder doch Bienenfresser die Vorderseite des 20-Euro-Scheins schmücken, entscheidet sich aber erst nach der Abstimmung.
Die Umstellung auf ein viel kleineres Scheinformat und neue Materialien verlangen vollkommen neue – nicht nur Bank – Automaten, neue Geldbörsen und andere Privatgeldannahme und Auszahlungsplätze.Wie soll für die Übergangszeit dies funktionieren, was bedeutet dies für das für die derzeit privat vorhandenen Bargeldreserven, Wird dann das „alte“ Bargeld womöglich ungültig oder zwangsumgetauscht, wodurch die Anonymität und Freiheit mit evtl. digital nachverfolgbarem „Bargeld“ verloren geht?
Ist dann noch Bares Wahres?
Ein weiterer Fall von ARG-LIST des Systems
Wozu will man „ohne“ Währungsreform alle Geldscheine austauschen?
Wozu werden Milliardenkosten produziert?
Die Gedanke ist nah, EU will alle Scheine, die irgendwo in privaten Tresoren gebunkert wurden, legalisieren (einfach entwerten).
Ich vermute die Summen bis ca. 100 000€ können dann bei der Bank „legal“ aufs Konto eingezahlt werden, und alles was darüber hinaus liegt, wird enteignet.
Es werden dabei große Wörter im Raum stehen, Steuerbetrug, Geldwäsche, Sanktionsumgehung, Korruptionsbekämpfung, Bekämpfung der Falschgeldkriminalität usw.
Die kleinen Sparer, die zu Hause etwas Geld in Bar aufbewahren, haben meistens nichts zu befürchten.
Und dem ganzen Vorgang ein wenig „demokratischer“ Farbe zu verleihen, lässt EU die Bürger über die Scheingestaltung diskutieren und abstimmen.
Es gabs in der Geschichte schon mehrere Beispiele, somit ist der Vorgang nichts neues, aber stinken tut die Sache bereits jetzt.
Ist ja wie 1990, als die neuen DM-Noten vorgestellt wurden, wie immer gab es erst mal kräftig Gemecker: Rechtsstaat, Freiheit und Eigentum wurden sogleich in Frage gestellt, überhaupt geht das Abendland den Bach runter, alle werden enteignet und das alles angeblich nur, um es Fälschern schwerer zu machen. Was ist passiert? Nichts. Und wie immer schimpften die am lautesten, die sowieso nichts haben.
Die Umstellung auf ein viel kleineres Scheinformat und neue Materialien verlangen vollkommen neue – nicht nur Bank – Automaten, neue Geldbörsen und andere Privatgeldannahme und Auszahlungsplätze.Wie soll für die Übergangszeit dies funktionieren, was bedeutet dies für das für die derzeit privat vorhandenen Bargeldreserven, Wird dann das „alte“ Bargeld womöglich ungültig oder zwangsumgetauscht, wodurch die Anonymität und Freiheit mit evtl. digital nachverfolgbarem „Bargeld“ verloren geht?
Ist dann noch Bares Wahres?
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Wozu will man „ohne“ Währungsreform alle Geldscheine austauschen?
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Es werden dabei große Wörter im Raum stehen, Steuerbetrug, Geldwäsche, Sanktionsumgehung, Korruptionsbekämpfung, Bekämpfung der Falschgeldkriminalität usw.
Die kleinen Sparer, die zu Hause etwas Geld in Bar aufbewahren, haben meistens nichts zu befürchten.
Und dem ganzen Vorgang ein wenig „demokratischer“ Farbe zu verleihen, lässt EU die Bürger über die Scheingestaltung diskutieren und abstimmen.
Es gabs in der Geschichte schon mehrere Beispiele, somit ist der Vorgang nichts neues, aber stinken tut die Sache bereits jetzt.
Ist ja wie 1990, als die neuen DM-Noten vorgestellt wurden, wie immer gab es erst mal kräftig Gemecker: Rechtsstaat, Freiheit und Eigentum wurden sogleich in Frage gestellt, überhaupt geht das Abendland den Bach runter, alle werden enteignet und das alles angeblich nur, um es Fälschern schwerer zu machen. Was ist passiert? Nichts. Und wie immer schimpften die am lautesten, die sowieso nichts haben.