Am 4. September öffnete die IFA in Berlin wieder einmal ihre Tore. Mit über 1.900 Ausstellern aus 49 Ländern und hunderttausenden Besuchern ist es eine der größten Tech-Messen weltweit. Jedes Jahr werden hier die neuesten Produkte, Trends und Konzepte der Tech-Welt offenbart. Und diesmal ist auch der Energiedienstleister Zendure mit von der Partie – mit einem intelligenten und ganzheitlichen Energiekonzept für das Zuhause.
Zendure auf der IFA 2026
Obwohl die IFA ursprünglich als “Internationale Funkausstellung” gestartet ist, ist sie mittlerweile viel mehr als das. Als globale Technologiemesse bietet sie auch Themen wie Mobilität und Energie ein Dach. Und so präsentieren auf der IFA 2026 viele Energieunternehmen ihre neuesten Errungenschaften. Dabei setzt sich Zendure jedoch etwas ab. Denn hier liegt der Fokus diesmal nicht etwa auf einer neuen Hardware-Lösung, sondern auf dem sogenannten “Agentic HEMS” – einem ganzheitlichen System, das aus dem Zuhause ein intelligentes Energie-Hub machen soll. Bleibt nur die Frage nach dem “wie”.

Grundsätzlich soll Agentic HEMS über die Optimierung einzelner Lade- und Entladevorgänge hinausgehen. Dabei stützt sich Zendure auf drei Säulen: ZenPulse, ZENKI Agents und Zen+OS.
ZenPulse
Bei ZenPulse handelt es sich um ein Daten- und Prognose-System. Informationen zu Solarerzeugung, Haushaltsverbrauch, Strompreisen, Wetter, Kalender, Nutzerverhalten und Gerätestatus werden von ZenPulse erfasst, verarbeitet und anschließend der nächsten Säule zur Verfügung gestellt.
ZENKI Agents
Aus Nutzersicht dürfte ZENKI Agents das Herzstück des gesamten Systems darstellen. Denn es nutzt die bereitgestellten Daten, um Energieflüsse zu optimieren. Und das unter Berücksichtigung sämtlicher wesentlicher Faktoren, wie Kosten, Komfort, Batterielebensdauer und Sicherheit. Ferner passt sich ZENKI Agents auch den Gewohnheiten der Verbraucher an und lässt sich auf Wunsch auch manuell mit einem kleinen Schubser in die genehme Richtung lenken.
Ein Beispiel gefällig? Sind die Stromkosten deines dynamischen Stromtarifs am Abend hoch, bezieht das System Strom aus dem parkenden Elektroauto. Denn es weiß, dass das Vehikel frühestens am Morgen wieder benötigt wird. Das E-Auto wird seinerseits in den Nachtstunden geladen, wenn der Strom wieder günstiger ist. Und schon entsteht aus dem Nichts eine Ersparnis.
Oder aber die Sonne lässt sich laut Wetterbericht in den Folgetagen nicht blicken. Dann kann ZENKI Agents den Batteriespeicher vorsorglich füllen. Dazu nutzt das System die verbundene PV-Anlage oder das öffentliche Netz, sofern die Stromkosten aktuell niedrig sind. Welche Option zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Umständen die bessere ist, errechnet das System eigenständig – unter Beachtung sämtlicher Informationen und angeschlossener Geräte. Ein ganzheitlicher Ansatz eben.
Zen+OS
Daten und Planung sind nicht viel wert, wenn die Handlung ausbleibt. Damit genau das nicht passiert, verbindet das Ökosystem Zen+OS anbieterübergreifend Geräte und Services miteinander. Unterstützt werden nach eigenen Angaben unter anderem über 870 Energieanbieter in Europa, sowie mehr als 5.000 Wärmepumpenmodelle – genauso wie führende Smart-Home-Plattformen wie MQTT, Home Assistant und Homey. Zudem sollen die führenden Lösungen für Dach-PV und EV-Laden berücksichtigt werden. Denn wie das Beispiel vorher verdeutlicht, bezieht Agentic HEMS E-Autos ausdrücklich mit ein.
Ferner basiert Zen+OS auf offenen APIs und einem offenen Ökosystem. Heißt: Es ermöglicht nicht nur, die Geräte und Services unterschiedlicher Hersteller miteinander zu verbinden. Sondern gewährt Nutzern und Entwicklern die Möglichkeit, eigene Energiesysteme, Strategien und Automationen mitaufzubauen.
Was Zendure auf der IFA sonst zu bieten hat
Das neue Zendure-Konzept veranschaulicht der Hersteller auf der IFA unter anderem anhand seiner aktuellen Energiespeicher wie der SolarFlow 4000 Mix-Serie oder der handlicheren SolarFlow 2400 Serie. Wobei Letztere eher für kleinere Anlagen und Balkonkraftwerke konzipiert ist. Und das jeweils in Kombination mit einem PowerHub. Der Aufbau soll demonstrieren, wie Solarstrom, Speicher und unterschiedliche Verbraucher aufeinander abgestimmt genutzt werden können.
Ein weiteres IFA-Standbein von Zendure wendet sich in diesem Jahr vom Energiemanagement ab und richtet sich an Freunde der elektrischen Mikromobilität. Dazu präsentiert das Unternehmen auf dem Mobility-Track am Stand MT-113 das Zendure Cargo E-Bike. IFA-Besucher können sich vor Ort selbst ein Bild von dem Rad machen, indem sie eine Testfahrt buchen. Darüber hinaus veranstaltet der Hersteller in Halle 2.2 am Stand 124 eine interaktive E-Cargo-Bike-Challenge. Es kann sich also gleich mehrfach lohnen, dem Zendure-Stand einen Besuch abzustatten.
