FaceApp: Die neue Hype-App im Check

Seit kurzer Zeit ist die Anwendung FaceApp auf dem Vormarsch. Im Google Play Store belegt sie sogar den ersten Platz unter den Top-Foto-Apps. Nutzer können mit der App Aufnahmen von sich oder auch anderen mit Make-up, Brillen und Bärten aufhübschen, ihr Alter verändern oder das Geschlecht wechseln.

Neu ist die App nicht. Bereits Anfang 2017 ist sie für iOS und Android erschienen. Beliebtheit hat sie nun, da derzeit viele Promis die App nutzen und die manipulierten Fotos in sozialen Netzwerken teilen. Zudem hat sich die Qualität der Fotofilter gegenüber der ersten Version deutlich verbessert. Auf den ersten Blick ist kaum zu erkennen, dass es sich um manipulierte Fotos handelt.

Die meisten Funktionen innerhalb der App sind kostenlos. Werbefreiheit und alle Filter gibt es für einmalig 44 Euro oder 20 Euro im Jahresabo. Ganz schön happig.

Und noch etwas sollten Nutzer der FaceApp beachten: Fotos werden nicht lokal auf dem Smartphone bearbeitet, sondern an einen Server geschickt, damit sie dort mithilfe künstlicher Intelligenz angepasst werden. Bei der Nutzung der App erfährt man davon aber nichts. Die Entwickler der App geben zudem an, dass die Fotos für kommerzielle Zwecke genutzt werden könnten. Auf dem Gerät gelöschte Inhalte können weiterhin auf den FaceApp-Servern verbleiben.

Darüber hinaus will die App deutlich mehr Rechte, als sie für die bereitgestellten Funktionen benötigt.