Game-Review: „The Wandering Village“ im Early-Access Test

4 Minuten
Bei "The Wandering Village" handelt es sich um ein unglaublich schönes Spiel von einem kleinen Indie-Studio aus der Schweiz. Wir durften das Spiel schon vor dem offiziellen Release testen und berichten euch nun, wieso das Spiel spielenswert ist.
"The Wandering Village" ist ein Spiel wie kein anderes.Bildquelle: Stray Fawn Studio

„The Wandering Village“ vereint bewährte Konzepte bereits etablierter Spiele, aber schafft es dennoch, einzigartig zu sein. Das Spiel ist eine Städtebau-Simulation, die klassische Elemente eines Aufbauspiels mit einer tollen Story vereint.

Eine einzigartige Story

Die Story von „The Wandering Village“ ist interessant und gibt dem Spiel einen Sinn. Viele Städtebau-Simulationen existieren in einem Vakuum. Es ist oft egal, warum gerade du eine Stadt baust. Eine Story ist in den meisten Simulationen der Art nämlich nicht von Bedeutung. Bei „The Wandering Village“ ist dies jedoch anders. Du musst eine Stadt auf dem Rücken der Kreatur „Onbu“ bauen, um die Menschheit zu retten. Die Erde ist nämlich durch giftige Sporen unbewohnbar gemacht worden, weswegen menschliches Leben nur auf der Kreatur möglich ist. Diese Story verleiht deiner Stadt einen wirklichen Nutzen, der dazu motiviert, eine besonders lebenswerte Stadt zu errichten. Außerdem fügt Onbu dem Spiel eine emotionale Komponente hinzu. Nur gemeinsam können deine Menschen und Onbu überleben, doch immer wieder stehst du vor schwierigen Entscheidungen. Ist dir der Fortschritt deiner Stadt, oder das Vertrauen von Onbu wichtiger?

Das Spiel stellt dich auf clevere Art und Weise vor solche Entscheidungen. So kommt es zum Beispiel häufig vor, dass dir ein Stachel, der auf dem Rücken der Kreatur wächst, im Weg ist. Entfernst du ihn jedoch, so fügst du Onbu Schmerzen zu, was sein Vertrauen in dich vermindert. Lässt du den Stachel in Ruhe, dann kannst du eventuell nicht bauen, was deine Stadt benötigt. Schädigst du das Vertrauen von Onbu zu sehr, dann riskierst du das Überleben deiner Bevölkerung.

Onbu ist die Kreatur, auf deren Rücken du eine Stadt baust.
Onbu ist die Kreatur, auf deren Rücken du eine Stadt baust.

Schönes Gameplay mit Besonderheiten

Das Gameplay von „The Wandering Village“ ist recht einfach gehalten und ähnelt einem klassischen Aufbauspiel. Onbu fügt dem Spiel jedoch eine Komponente hinzu, die es einzigartig macht. Du kannst stets zwischen einer Ansicht deiner Stadt, einer Ansicht von Onbu und der Ansicht der Welt wechseln. Fängt Onbu an, sich zu bewegen, dann merkst du, wie deine Stadt sanft auf seinem Rücken schaukelt. Spielst du das Spiel zum ersten Mal, dann bietet dir ein Tutorial eine schöne Einführung ins Spiel und erklärt alle wichtigen Elemente. Wer bereits öfters gespielt hat, der kann eine höhere Schwierigkeit auswählen, die einen vor eine größere Herausforderung stellt. Somit bleibt das Spiel auch interessant, nachdem man schon einige Male gespielt hat.

Ich persönlich fand das Baumenü sehr intuitiv und verständlich. Befolgt man das Tutorial, so wird schnell klar, wie das Spiel in den Grundzügen funktioniert und was es zu beachten gibt. Bauzeiten und das Sammeln von Ressourcen geht recht schnell und da die Spielzeit bis zu 4x beschleunigt werden kann, wartest du nie zu lange. Das Spiel wird somit nicht langweilig und es fühlt sich gut an, stets Fortschritte zu machen. Die Schwierigkeit des Spiels ist genau richtig, es ist weder zu einfach noch zu schwierig. Auch wer sich nicht mit Städtebau-Simulationen auskennt, kann hier schnell Fuß fassen. Ein Highlight war für mich definitiv das Design des Spiels. Es ist liebevoll, ansprechend und passt perfekt zur Idee des Spiels.

Zu Beginn sieht deine Stadt recht simpel aus, doch dies ändert sich schnell.
Zu Beginn sieht deine Stadt recht simpel aus, doch dies ändert sich schnell.

Fazit zu „The Wandering Village“

Generell kann ich das Spiel nur jedem ans Herz legen. „The Wandering Village“ ist perfekt für Gelegenheitsspieler, aber auch erfahrene Gamer geeignet, die auf der Suche nach ein wenig Entspannung sind. Es stellt eine Herausforderung dar, die jedoch nicht zu überwältigend ist. Besonders Fans von Aufbauspielen und Städtebau-Simulationen finden hier genau das, wonach sie suchen. Doch auch wer einfach nur die Idee des Spiels toll findet, wird hier schnell in den Bann des Spiels gezogen.

Seit dem 14. September kann das Spiel gekauft werden. Es ist für den PC, die Xbox One und Xbox Series X/S verfügbar. Du kannst es also in den entsprechenden Stores, wie beispielsweise auf Steam, kaufen.

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1 KOMMENTAR

  1. Micnic

    ich finde es eine große Sauerrei das die Spiele die man gekauft hat mit der schließung der e Konten verschwinden .Es erweckt immer mehr den Eindruck das Nintendo seine User Verar…..t wann ist denn die Switch die nächste.Was ist mit virtuellen erworbenen Eigentum ??Und in der heutigen Zeit wo erhalt groß geschrieben wird Recourcen erhalten werden sollen kommen jetzt auch nach unnützem Handy Verschleiß die Spiele Konsolen dazu.nur das die Macher noch mehr Geld verdienen.Die Welt dankt es uns ja jetzt schon.

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