Top 5 Babyphone-Apps: So hast du dein Baby immer im Blick

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Technik ist nicht nur etwas für Erwachsene. Auch Kinder können davon profitieren – selbst im Säuglingsalter. Dein Smartphone hast du eh immer bei dir, wieso es nicht also auch für dein Baby verwenden? Verwandle dein Handy in ein Babyphone. Wie das ganz einfach geht, zeigen wir dir.
Schlafendes Baby in einer Decke
Bildquelle: Unsplash

Kommt ein Baby zur Welt, steht diese innerhalb der Familie Kopf. Es müssen an viele Kleinigkeiten gedacht und allerhand Dinge für den Sprössling eingekauft werden. Das geht ins Geld – wieso also nicht vorhandene Technik und Hardware nutzen, um den Umgang mit dem Baby im Alltag zu erleichtern?

Das geht vor allem mit Smartphones recht einfach. Dein Handy wirst du stets parat haben, sodass es sich beispielsweise gut als Babyphone eignet. Wie das geht? Per App, die du auf deinem Smartphone installierst. Du benötigst dafür nur zwei Smartphones oder ein weiteres Tablet, je nachdem eine SIM-Karte und WLAN-Empfang.

  • Trick: Wenn du noch Altgeräte zuhause hast, kannst du einem Smartphone, das du nicht mehr nutzt, neues Leben einhauchen.

Wie funktionieren Babyphone-Apps?

Klingt im ersten Moment kompliziert, ist es aber tatsächlich nicht. Wie auch bei einem konventionellen Babyphone, braucht es einen Sender und einen Empfänger, um den Säugling zu überwachen. Deswegen brauchst du hier auch zwei Smartphones, wenn du auf eine App als Alternative zurückgreifst. Die App musst du in der Regel auf beiden Geräten installieren. Ein Handy bleibt bei dir, das andere im Kinderzimmer.

Damit die Kontrolle über das Baby funktioniert, benötigt die Babyphone-App WLAN, mobiles Internet oder Bluetooth. In manchen Fällen greift die Anwendung auch auf das Mobilfunknetz zu und informiert dich beispielsweise über SMS oder einen Anruf, wenn der Internetzugang nicht gegeben ist. In diesem Fall brauchst du eine weitere SIM-Karte, die du in das Zweithandy einlegen kannst.

Top 5 Babyphone-Apps

Vorteile der App-Lösung ist, dass du eine deutlich weitere Reichweite hast als bei herkömmlichen Babyphones. Darüber hinaus bist du mobiler und vergleichsweise deutlich günstiger unterwegs. Kehrseite ist hingegen, dass die Babyphone-Apps durch ihren permanenten und teils vollumfänglichen Einsatz recht viel Akku benötigen. Von Geräten, die eher schwach auf der Brust sind, sollte man somit eher absehen. Erwähnenswert ist an dieser Stelle ebenfalls, dass die meisten Babyphone-Apps mit alten Betriebssystemen kompatibel sind – beispielsweise ab Android 4.1 oder iOS 8 -, sodass die Nutzung von Altgeräten kein Problem darstellt.

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Welche Apps sich als Babyphone-Ersatz lohnen, haben wir herausgesucht.

MAM Baby Phone

MAM Baby Phone schreibt sich vor allem eins auf die Fahnen: eine einfache Handhabung. Die App ist mit Android sowie iOS nutzbar – und das auch, wenn du zwei Handys mit verschiedenen Betriebssystemen nutzen willst. Soll heißen: Du kannst dein Android-Handy mit einem iPhone koppeln, um es als Sender und Empfänger zu nutzen.

Die App bietet eine Videofunktion, mit der du dein Baby auch visuell im Blick hast. Mit der Selfie-Funktion lässt sich die Kamera optimal einstellen, so die Entwickler. Ist das Kind unruhig, lässt es sich über eine Gegensprechfunktion beruhigen oder alternativ mit Musik, die du aus deiner eigenen Musikbibliothek in die App laden kannst. Brauchst du abends ein Nachtlicht, beleuchtet MAM geringfügig das Zimmer und gibt einen Lichtpunkt im Dunkeln. Möchtest du die App personalisieren, kannst du beispielsweise die virtuelle Babystation mit Bildern deines Kindes versehen.

MAM Baby Phone
MAM Baby Phone
Entwickler: MAM Baby
Preis: Kostenlos
‎MAM Baby Phone
‎MAM Baby Phone

MAM nutzt entweder WLAN oder das mobile Internet und ist kostenlos für Android wie iOS verfügbar.

Dormi

Das Besondere an Dormi ist die Echtzeitübertragung. Hast du die App auf den Smartphones installiert und miteinander verbunden, liefert Dormi direkt sämtliche Geräusche an dich. Dabei erkennt die App autonom, wie laut es im Zimmer ist, auch wenn das Handy mehr als einen Meter vom Babybett entfernt ist. Sobald sich das Baby bewegt oder anfängt zu schreien, gibt dir Dormi per Vibration oder Signalton einen Hinweis auf die Veränderung. Per Gegensprechfunktion kannst du das Baby ansprechen und bei Bedarf mit deiner Stimme beruhigen.

Damit das Baby im Schlaf nicht gestört wird, sendet die App eingehende Nachrichten oder Anrufen mithilfe eines Plugins an dein Erstgerät – also den Empfänger. Um lautes Klingeln brauchst du dich also nicht zu sorgen. Übrigens: Die App erlaubt es, gleich mehrere Empfänger mit dem Sendegerät zu verbinden.

Der „Haken“ bei Dormi ist: Du bekommst nur vier Stunden pro Monat kostenlos zur Verfügung gestellt, um dein Baby zu überwachen. Möchtest du die App unbegrenzt nutzen, werden entweder einmalig 6,99 Euro oder 69 Cent im Monat fällig.

Dormi - Babyfon
Dormi - Babyfon
Entwickler: Sleekbit
Preis: Kostenlos+

Babyphon (Baby Monitor)

Diese Alternative erweitert den Ansatz des klassischen Babyphones: Babyphon nimmt nicht nur die Umgebungsgeräusche wahr, sondern erfasst auch den Schlaf des Kindes, ähnlich wie eine Smartwatch oder ein Fitness-Tracker. So kannst du auch im Nachhinein die Schlafphasen überprüfen und nachvollziehen.

Die App an sich reagiert autonom auf Veränderungen: Bewegt sich das Baby im Schlaf auffällig viel, spielt Babyphon eine Audiodatei ab. Das kann ein Lied sein oder etwas, was du selbst aufgenommen hast. Hilft das nicht, sondern bringt das Baby vielmehr zum Weinen, ruft die App eine von dir hinterlegte Nummer an. Anders als bei anderen Apps sprichst du dann über einen Anruf zum Kind.

Babyphon (Baby Monitor)
Babyphon (Baby Monitor)
Entwickler: TappyTaps s.r.o.
Preis: 4,99 €

Praktisch ist, dass Babyphon auch einfache Handys beziehungsweise Feature Phones anrufen oder per SMS über Veränderungen benachrichtigen kann. Ein Smartphone ist als Zweitgerät also nicht zwingend nötig. Obacht: Das Sendegerät muss in den Lautlos-Modus versetzt werden, sonst wird das Baby bei Anrufen oder Nachrichten geweckt. Die App ist jedoch nicht kostenlos, sondern kostet 3,99 Euro und ist nur mit Android kompatibel.

Babyphone 3G

Die vierte App im Bunde, Babyphone 3G, rühmt sich mit einer sehr guten Kameraüberwachung. Du kannst zwischen einer Audio- und HD-Videoüberwachung auswählen. Entscheidest du dich für das Livebild, kannst du auch nachts von einer Nachtlicht-Funktion profitieren, die genügend Sicht geben soll, sodass du im Dunkeln etwas erkennst. Babyphone 3G erlaubt es dir außerdem, die Audioempfindlichkeit individuell einzustellen.

Wie Babyphon kann auch diese App den Schlaf deines Babys protokollieren und dir zur Überprüfung aufbereiten. Ganz klassisch kommt der Alarm, sobald das Kind schreit, per Vibration auf dein Handy; eine Gegensprechanlage oder festgelegte Lieder helfen beim ersten Beruhigen. Übrigens: Ist die Verbindung zwischen den zwei Smartphones gestört, weist dich Babyphone 3G ebenfalls darauf hin. Die App verspricht allerdings eine unbegrenzte Reichweite durch die Nutzung des mobilen Internets, sodass du dich prinzipiell frei bewegen kannst.

‎Babyphone 3G
‎Babyphone 3G
Entwickler: TappyTaps s.r.o.
Preis: 5,49 €

Babyphone 3G gibt an, sämtliche Daten über eine SSL-Verschlüsselung zu übertragen und keine persönlichen Daten zu speichern. Die App steht für einen Kostenpunkt von 5,49 Euro für die iOS-Version zum Download bereit. Für Android-Geräte findet steht sie für 6,49 Euro im Play Store zur Verfügung.

Babyphone 3G - Video & Audio Babyfon
Babyphone 3G - Video & Audio Babyfon

Luna

Das Schlusslicht der Top 5 Babyphone-Apps bildet in diesem Fall Luna. Bei der App handelt es sich um eine deutsche Entwicklung, die vor allem mit einer geringen Akkubelastung punkten will. Durch einen Eco-Modus spart Luna laut der Macher nicht nur vier Mal mehr Strom als andere Babyphone-Apps, sondern verbraucht auch weniger Datenvolumen. Hinzukommt, dass die App im Hintergrund funktioniert und du währenddessen auch andere Dinge auf deinem Smartphone erledigen kannst.

Mit Luna ist eine Audio- oder Videostream-Überwachung möglich, wobei du die Geräuschempfindlichkeit an deine Situation individuell anpassen kannst. Den Schlaf des Kindes erfasst die App und stellt dir die Ergebnisse übersichtlich in einer Liste dar, sodass du Unregelmäßigkeiten oder Muster erkennen kannst. Solange Luna mit dem Internet verbunden ist, kannst du dich im Prinzip unbegrenzt weit weg vom Kinderzimmer bewegen. Die App sendet dir per Alarmfunktion jede Veränderung, die vom Kind wahrzunehmen ist. Sollte die Verbindung gestört sein, informiert Luna dich ebenfalls.

Luna gibt es nur für iPhones und iPads. Der Download ist mit keinen weiteren Kosten verbunden, allerdings gibt es eine Premium-Version, die als In-App-Kauf erworben werden kann.

Bildquellen

  • Schlafendes Baby: Unsplash
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