Tageslichtwecker: So leicht kann aufstehen sein

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Draußen ist es noch dunkel und der Körper ist eigentlich noch nicht bereit um aufzustehen. Tageslichtlampen können dir helfen energiegeladener in den Tag zu starten, denn sie simulieren einen Sonnenaufgang.
Aufwachen
Bildquelle: Photo by bruce mars on Unsplash

Die innere Uhr des Menschen richtet sich nach dem Sonnenlicht. Richtig wach werden wir erst, wenn die Sonne aufgeht. Im Alltag ist es oft nicht möglich erst mit dem Sonnenaufgang aufzustehen. In den Monaten, in denen weniger Tageslicht zur Verfügung steht, sind wir Menschen häufig noch müder und schlafen länger. Allgemein wird der Gemütszustand negativ, da das Sonnenlicht fehlt. Das Phänomen ist auch als Winterdepression bekannt.

Die Melatonin-Cortisol-Wechselwirkung

Melatonin in unserem Körper sorgt dafür das wir schlafen. Sobald es dunkel wird, steigt der Melatonin-Spiegel an und macht uns müde. Sobald es morgens wieder heller wird, sinkt der Spiegel und wir werden wieder wacher. Während Melatonin dafür sorgt, dass wir müde sind, gibt uns Cortisol einen Energieschub am Morgen. Nachts steigt das Hormon in unserem Körper an. Beim Aufwachen ist der Spiegel am höchsten und lässt uns wach fühlen. Im Laufe des Tages nimmt der Cortisol-Spiegel wieder ab und der Melatonin-Spiegel steigt dafür wieder an. So regelt unser Körper die Wach- und Schlafphasen.

Beeinflussung durch Tageslichtwecker

Tageslichtwecker haben einen positiven Einfluss auf das Aufwachen. In Studien haben Testpersonen geäußert, dass sie sich wacher und energiegeladener fühlen, wenn sie mit Licht geweckt wurden. Zudem gibt es Studien die nachweisen, dass der Cortisol-Spiegel, der für die morgendliche Energie verantwortlich ist, höher ist.

Gerade bei Menschen mit unregelmäßigen Schlafzeiten kann ein solcher Wecker helfen, um die Schlafqualität zu verbessern und das Aufstehen angenehmer zu gestalten. Auch im Winter kann die Simulation eines Sonnenaufganges dazu beitragen gegen Winterdepressionen zu wirken.

Die unterschiedlichen Funktionen auf dem Markt

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Tageslichtwecker mit verschiedenen Funktionen. Da jeder Mensch anders auf das Licht reagiert und unterschiedlich schnell davon wach wird, ist es ratsam, einen Wecker mit Funktions-Intervallen zu nehmen. Hier kannst du meistens eine Lichtphase zwischen 10 und 120 Minuten auswählen. Standardmäßig haben die meisten Wecker eine Lichtphase von 30 Minuten. Neben den Intervallen ist es ebenfalls praktisch, wenn du die für dich effektivste Lichtintensität einstellen kannst.

Neben dem Aufwachen von Licht bieten einige Wecker noch zusätzlich Aufwecktöne an, die dich zusätzlich aus dem Schlaf holen können. Einige bieten dabei sanfte Naturtöne, die langsam lauter werden.

Nicht nur beim Aufwachen können Tageslichtwecker helfen – auch beim Einschlafen. So wird die Lampe nicht wie beim Aufwecken immer heller, sondern dimmt das Licht stufenlos ab. Die Idee dahinter ist, dass das immer weniger werdende Licht die Produktion von Melatonin anregt und dich somit immer müder werden lässt.

Neben den Weckern, die Steckdosenbetrieben sind, gibt es auch einige mit Batterien. Das kann praktisch sein, wenn du dein Wecker auch mit in den Urlaub nehmen möchtest. Weiterer Vorteil: Auch im Falle eines Stromausfalls würde der batteriebetriebene Wecker dich wecken.

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