Google Maps: Dieser geheime Spionage-Trick ist brandgefährlich

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Google Maps ist die wohl beliebteste Karten-App fürs Smartphone. Mit ihr kannst du aber nicht nur zu bestimmten Orten navigieren. Viele Funktionen sind gut in der App versteckt. Mit diesem Trick holst du noch mehr aus Google Maps heraus.
Google Maps: Dieser geheime Trick ist brandgefährlich
Google Maps: Dieser geheime Trick ist brandgefährlichBildquelle: Google

Ob zu Fuß, mit dem Auto oder per Fahrrad: Google Maps ist der Navi-App-Klassiker und führt Millionen Menschen täglich ans Ziel. Noch nie war es einfacher und günstiger von einem Ort zum anderen zu navigieren. Teure Navigations-Geräte von Herstellern wie TomTom oder Navigon? Längst obsolet. Heute navigieren die meisten über ihr Smartphone in Verbindung mit Google Maps. Ob Bewertungen von Lokalen, Öffnungszeiten, Informationen zu Sehenswürdigkeiten oder die schnellste Busverbindung: Der Funktionsumfang der App ist enorm. Und es gibt sogar Funktionen, die ziemlich versteckt sind.

Mit Google Maps Freunde finden

Stell dir vor, du willst dich mit einem Freund oder einer Freundin in einer fremden Stadt treffen. Ihr kennt euch beide nicht wirklich gut aus. Wäre es nicht einfach, den anderen bei Google Maps zu sehen und zu ihm hin zu navigieren? Das Gleiche gilt auch für Großveranstaltungen wie beispielsweise auf dem riesigen Gelände von Rock am Ring. Auch hier kann Google Maps dich zu der Person führen, die du suchst. Und das sogar sehr genau.

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Standort mit Freunden teilen: So geht’s

Dazu musst du in der App oben rechts auf dein Profilbild und dann auf „Standortfreigabe“ tippen. Anschließend kannst du deinen Standort mit einem oder mehreren Kontakten teilen. Dabei hast du die Wahl, ob du einen Standort für 15 Minuten, eine Stunde, mehrere Stunden, einen oder drei Tage teilst. Du kannst sogar auswählen, dass Google Maps deinen Standort nicht automatisch abschaltet und er so lange aktiviert bleibt, bis du ihn manuell deaktivierst. Dein Kontakt sieht dann in Echtzeit, wo du dich gerade befindest und kann sich per Navigation zu dir führen lassen.

Darüber hinaus sieht die Person, mit der du einen Standort teilst, wie viel Prozent Akkukapazität du noch hast. So weiß dein Freund oder deine Freundin, ob er oder sie sich beeilen muss, um dich zu finden.

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So kannst du den Trick missbrauchen

Dieser Trick lässt sich auch anderweitig nutzen, ja, sogar missbrauchen. So kannst du einerseits etwa dein altes Smartphone mit Google Maps versteckt ins Auto legen und die Standortfreigabe darauf unbegrenzt einschalten. Natürlich musst du dafür sorgen, dass das Handy am Ladekabel beziehungsweise mit der Autobatterie verbunden bleibt. Und du musst eine günstige Datenkarte einlegen, damit eine Internetverbindung aufrechterhalten wird. Diese gibt es schon ab rund 4 Euro im Monat. Auf deinem aktuellen Smartphone kannst du in Google Maps dann immer sehen, wo sich dein Wagen befindet.

Andererseits – und das ist der perfide an diesem Trick – kannst du deinen Partner ausspionieren. Solltest du es unbemerkt schaffen, die Standortfreigabe auf dem Smartphone deines Partners oder deiner Partnerin für dich freizuschalten, kannst du immer sehen, wo er oder sie sich befindet. Denn außer unter „Standortfreigabe“ zeigen weder Smartphone noch Google Maps an, dass der Standort dauerhaft mit jemandem geteilt wird. Doch Vorsicht: Wie unser Test über ein halbes Jahr zeigt, erhält derjenige, der seinen Standort teilt, monatlich eine E-Mail, dass er dies tut. Und auch, mit welchen Kontakten. Spätestens dann bist du aufgeflogen.

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4 KOMMENTARE

  1. Mal wieder eine sinnlose News. Manchmal wäre es besser einfach nichts zu schreiben.
    Da frag ich mich echt warum man Journalismus studieren muss.

    An den Messe Schreiner auch die bitte eine normal Arbeit, vielleicht klappt das besser.
    Die Serie wird jetzt aus meinen News feet gelöscht, hier verschwendet mehr nur seine Zeit.

  2. Messe Schreine auch die = News schreiber such dir.

    Die anderen Rechtschreibfehler dürft ihr behalten, die Autokorrektur hat Mist gebaut.

    Aber die News ist ja auch Käse

  3. Naja, mit „Autokorrektur hat Mist gebaut“ das Unvermögen zu rechtfertigen, simpelste Basics zu beherrschen (denn selbst die manuelle Korrektur ist ja auch falsch), ist schon recht gewagt. Wunschgemäß behalte ich die anderen Rechtschreibfehler.

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