Wiko View 3 Lite jetzt in Deutschland erhältlich: Das Einsteiger-Flaggschiff

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Wiko hat auf dem MWC 2019 in Barcelona seine neue View-3-Familie vorgestellt. Doch sie war in Deutschland noch nicht komplett - bis jetzt. Mit dem Wiko View 3 Lite hat man seine interne Flaggschiff-Familie nach unten hin abgerundet und landet damit mitten im Einsteigermarkt. Doch was bietet das 130-Euro-Smartphone aus Frankreich?
Wiko View 3 Lite Rückseite in der Hand vor Blumenhintergrund
Wiko View 3 Lite RückseiteBildquelle:

Das Wiko View 3 Lite reiht sich am unteren Ende der View-3-Familie ein. Das geschieht nicht nur beim Preis von knapp 130 Euro, sondern auch bei der technischen Ausstattung. Statt Triple-Kamera und MediaTek-Prozessor verbaut Wiko eine Dual-Kamera und einen Prozessor des wenig bekannten Herstellers Unisoc. Auch bei der Speicherausstattung greift Wiko einen Regalboden tiefer und stattet den Einsteiger mit 2 beziehungsweise 32 GB Kapazität aus.

Die detaillierten technischen Daten sind im Datenblatt aufgelistet. Die wichtigsten Eckdaten finden sich dagegen hier:

Wiko View 3 Lite
Front des Wiko View 3 Lite
Software Android 9
Prozessor Unisoc SC9863A
Display 6,09 Zoll, 720 x 1.560 Pixel
Arbeitsspeicher 2 GB
interner Speicher 32 GB
Hauptkamera 4160x3120 (13,0 Megapixel)
Akku
induktives Laden
USB-Port 2.0 Micro-B
IP-Zertifizierung
Gewicht 160 g
Farbe Gold, Blau, Grün
Einführungspreis 129 €
Marktstart 10.07.2019

Design

Das Aussehen des Einsteigers ist mit denen der Modellbrüder View 3 Pro und View 3 vergleichbar. Wiko bemüht sich um einen Wiedererkennungswert und kopiert die Notch wie auch den Farbverlauf der großen Brüder. Das 6,1-Zoll-Display wird oben und an den Längsseiten von kleinen, an der Unterseite von einem großen Rahmen umgeben. Es löst dabei in HD+-Auflösung auf. Die Steuerung außerhalb des Touch-Panels gelingt über die für Android-Smartphones typischen drei Taster auf der rechten Rahmenseite.

Die Optik des Hecks wird von einem Farbverlauf und der Kamera-Sektion bestimmt. Statt eines Fingerabdruck-Sensors integriert Wiko ein Logo als weiteres Element. Der Rest ist von der Stange: Abgerundete Gehäuse-Ecken, abgerundete Display-Ecken, abgerundeter Rahmen und eine ebenso abgerundete Kunststoff-Heckabdeckung in Glas-Optik prägen das Bild.

Ausstattung und Kamera

Die Ausstattung ist dem Preis entsprechend überschaubar. Der USB-Port verzichtet auf Typ-C und baut weiterhin auf den alten Standard Micro-USB. Kabelloses Laden per Qi ist nicht mit an Bord. Dafür verspricht Wiko eine Nutzungszeit von zwei Tagen. Das soll mit einem Akku mit einer Kapazität von 4.000 mAh gelingen. Nutzer steuern das Smartphone über Android 9 Pie.

2 GB Arbeitsspeicher unterstützen den Achtkern-Prozessor von Unisoc. Er verarbeitet unter anderem auch die Daten der Dual-Kamera, die mit 13 und 2 Megapixel auflöst. Die Kameraausstattung komplettiert eine 5-Megapixel-Frontkamera. Die Doppelkamera auf der Rückseite bietet dabei lediglich eine optische Brennweite und unterscheidet sich dadurch von ihren beiden größeren Brüdern massiv. Was die Triple-Kamera des Pro-Modells leisten kann, zeigt die Betrachtung der Kameraausstattung des Wiko View 3 Pro.

Preis und Verfügbarkeit des Wiko View 3 Lite

Der Preis des Franzosen beläuft sich auf 129 Euro und liegt damit im Bereich der Einsteiger-Smartphones. Wiko bietet das neue Handy in Deutschland ab heute an. Die Farben des neuen Einsteigers nennt Wiko Gold, Anthracite Blue und Bleen/Silver. Das Wiko View 3 Pro hatte seinen Deutschland-Start schon vor Wochen.

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