WhatsApp kopiert: Diese Funktion wandert zur Konkurrenz

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Über Messenger wie WhatsApp, Telegram und Co. kannst du weit mehr als nur Textnachrichten verschicken. Die Dienste bieten zusehends mehr Multimedia-Funktionen. Und genau so eine soll nun zu Signal kommen.
Von WhatsApp zu Signal wechseln: Alles, was du wissen musst
Von WhatsApp zu Signal wechseln: Alles, was du wissen musstBildquelle: Blasius Kawalkowski / inside digital

Messenger sind durch die Jahre weitaus mehr geworden als rein schriftliche Kommunikationsmittel. Stetig gesellten sich mehr Multimedia-Funktionen dazu – vor allem WhatsApp ist ganz vorn mit dabei. Audio-Nachrichten, Anrufe – egal ob nur per Stimme oder mit Video – und Co.: Du kannst Messenger vielfältig nutzen. Signal hinkt dahingehen hinterher, doch will nun aufholen. Weshalb Signal nun eine Funktion jetzt aus dem Facebook-Universum kopiert.

Signal kommt mit neuer Multimedia-Funktion

In grauer Vorzeit war die Story-Funktion hauptsächlich von Social Media-Plattformen wie Instagram und Co. bekannt. Selbst Twitter besaß das Feature bis Herbst 2021. WhatsApp und auch der Facebook Messenger etwa haben die Story-Funktion. Signal nicht – noch nicht. Laut einem Reddit-Eintrag soll sich das in Zukunft allerdings ändern.

Wie es heißt, habe man entsprechende Hinweise im Quellcode der App auf GitHub gefunden. Kommt die Funktion, heißt das für dich als Nutzer, dass du Fotos oder Videos bald ganz einfach mit allen Kontakten bei Signal teilen kannst. Einzelne Inhalte müssen nicht an jeden einzelnen Kontakt extra verschickt werden. Bei WhatsApp, Instagram und Co. handhabt man es so, dass die Storys nach 24 Stunden automatisch wieder verschwinden. Darüber hinaus ist es möglich, eine Story ausschließlich mit bestimmten Personen zu teilen und andere Kontakte auszuschließen.

Da Signal den Hauptfokus auf Datenschutz legt, ist zu diesem Zeitpunkt unklar, wie der Dienst die Funktion umsetzen wollen würde. Offizielle Hinweise zu einer Story-Funktion seitens Signal gibt es noch nicht.

Noch vor WhatsApp: Kryptowährung hält Einzug

Daneben integrierte Signal jüngst auch seinen eigenen Kryptowährungs-Bezahldienst. MOB – lang: Mobilecoin – zielt ebenso wie der Messenger auf Datenschutz ab. Soll heißen: Bei MOB bleiben Sender, Empfänger, Betrag als auch Nachrichten Signal verborgen. Willst du die Zahlfunktion nutzen, musst du sie kaufen und in ein Wallet übertragen. In einem weiteren Schritt kannst du MOB dann mit deinem Signal-Konto verknüpfen und dort nutzen. Derzeit befindet sich die Funktion jedoch noch in der Beta-Phase.

Signal-Gründer Moxie Marlinspike erfand MOB zwar nicht, begleitete das Projekt jedoch als technischer Berater. Er gab aktuell bekannt, seinen Posten beim Messenger noch in diesem Monat zu verlassen. Ausgerechnet der WhatsApp-Gründer wird seinen Stuhl besetzen – zumindest vorübergehend, bis ein Nachfolger gefunden wurde, berichtet Heise. Damit ist nun nicht Mark Zuckerberg gemeint, sondern der ursprüngliche WhatsApp-Besitzer und -Gründer Brian Acton. Dieser ist schon seit Längerem bei Signal involviert, etwa als Präsident der Signal Foundation.

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1 KOMMENTAR

  1. Paul

    Signal ist der beste Messenger überhaupt. Fast 1:1 wie Whatsapp, nur in blau statt grün. Nicht nur die Status/Story-Funktion kommt, sondern auch die Möglichkeit jemanden über Benutzernamen (statt Tel.Nr.) anzuschreiben. Beides hat der Gründer und Noch-Chef bei Twitter bestätigt. Weg von Whatsapp und erst Recht von Telegram, und hin zu wirklich sicheren Altenativen. Threema geht natürlich auch.

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