Neue WhatsApp-Funktion: Gruppen-Einladungen können künftig blockiert werden

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Ein WhatsApp ein Wort. Zumindest im aktuellen Fall hat das Facebook-Unternehmen sein Versprechen gehalten und eine neue Gruppen-Funktion in den Umlauf gebracht. Damit erhalten Nutzer mehr Kontrolle und können sich vor dem Eintritt in ungewollten Gruppen schützen.
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Bildquelle: Facebook / WhatsApp

WhatsApps neue Gruppen-Funktion sollte bereits vor rund sieben Monaten weltweit ausgerollt werden. Damals erklärte WhatsApp, dass das neue Feature „in den kommenden Wochen“ erscheinen wird. Jenseits der indischen Grenzen geschah dies jedoch mitnichten. Aus Wochen wurden Monate, doch schlussendlich hat der Instant-Messaging-Dienst sein Versprechen gehalten und die Blockier-Funktion für Gruppen weltweit zugänglich gemacht.

WhatsApp: Gruppen-Einladungen blockieren

Mit der neuen Funktion hast du die Befehlsgewalt über deine WhatsApp-Gruppen. Bisher konnte jeder jeden zu einer Gruppe hinzufügen. In Zukunft wird dies jedoch nicht mehr der Fall sein. Dafür muss das Feature zuerst eingestellt werden. Zu finden ist es in WhatsApp unter Einstellungen > Account > Datenschutz > Gruppen. Hier kannst du zwischen den Optionen „Jeder“, „Meine Kontakte“ und „Meine Kontakte außer…“ wählen. Je nach Auswahl, werden in Zukunft nur bestimmte Kontakte dazu berechtigt sein, dich zu einer Gruppe hinzuzufügen. Doch was geschieht, wenn du es selbst bist, der jemanden in eine Gruppe einladen willst?

Sollte dein Gegenüber dich „blockiert“ haben, bedeutet es noch nicht, dass du die Person unter keinen Umständen zu einer Gruppe hinzufügen kannst. In diesem Fall wirst du dazu aufgefordert, über einen persönlichen Chat eine private Einladung zu verschicken. Dein Kontakt hat ab diesem Zeitpunkt drei Tage lang Zeit, um die Einladung anzunehmen. Nach Ablauf dieser Frist kann die Einladung nicht mehr wahrgenommen werden und muss erneut verschickt werden.

Neue WhatsApp-Gruppen-FunktionQuelle: Wabetainfo

Die neue Datenschutz-Einstellung wird laut WhatsApp bereits ab heute verteilt – allerdings in Wellen. Das bedeutet, dass mit der Zeit immer mehr Nutzer das neue Funktions-Update erhalten. Lange dürfte es jedoch nicht mehr dauern. Der Software-Entwickler selbst spricht von Tagen.

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