WhatsApp droht Super-GAU: Noch nie war es einfacher, den Messenger zu verlassen

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WhatsApp, einst der beliebteste Messenger der Deutschen, rückt langsam aber sicher aus dem Rampenlicht. Es droht sogar ein Rauswurf aus dem App Store. Und für dich als Nutzer war es noch nie so einfach den Messenger zu verlassen, wie jetzt. Wir zeigen dir, wie es geht.
WhatsApp: So einfach ist der Umstieg zu Telegram und Signal
WhatsApp droht Super-GAU: Noch nie war es einfacher, den Messenger zu verlassenBildquelle: WhatsApp/Telegram/Signal

WhatsApp steht aufgrund neuer Nutzungsbedingungen weiterhin massiv in der Kritik. Berichten zufolge droht dem beliebten Messenger sogar der Rauswurf aus dem App Store. Aufgrund von Einschränkungen hinsichtlich der Funktionalität könnte Apple WhatsApp auf kurz oder lang aus seinem App Store schmeißen. Es droht der Super-GAU. Dass Apple bei Verstößen gegen Richtlinien des App Stores nicht lange fackelt und eine beliebte Anwendung rausschmeißt, zeigt das Beispiel „Fortnite„.

Tschüss, WhatsApp: Diese kostenlose App macht den Wechsel einfacher

Währenddessen verzeichnen alternative Messenger wie Signal oder Telegram zig tausende neue Nutzer. Trotzdem bleiben viele WhatsApp weiter treu. Ein Grund dafür: die eigenen Kontakte. Nach dem Wechsel zu einer Alternative stellt so mancher schnell fest, dass nicht all seine Kontakte den Messenger nutzen. Und nichts ist lästiger, als mehrere Messenger parallel zu benutzten. Am Ende heißt es dann häufig: Zurück zu WhatsApp, wo ohnehin alle wichtigen Kontakte sind.

Doch was, wenn dich jemand über WhatsApp anschreibt und automatisch eine Nachricht bekommt, dass du den Messenger nicht mehr nutzt und stattdessen bei Signal, Threema oder Telegram erreichbar bist? Die kostenlose App Watomatic macht es möglich. In der Anwendung kannst du einstellen, dass eine von dir erstellte Nachricht automatisch verschickt wird, sobald ein Kontakt dich anschreibt. Das funktioniert sogar in Gruppen. Bist du also von WhatsApp zu Signal gewechselt, kann deine automatische Nachricht in etwa so lauten: „Ich nutze WhatsApp nicht mehr. Ab sofort bin ich über den Messenger Signal erreichbar.“

Alternativen? Das sind die besten Messenger-Apps

Chats zu Telegram umziehen: So gehts’s

Ein weiterer Grund für viele, WhatsApp weiterhin treu zu bleiben: die Chats. Bei einem Wechsel zu Signal oder Threema gehen die Chatverläufe verloren. Doch Telegram hat sich etwas einfallen lassen. WhatsApp den Rücken zu kehren, war damit noch nie so einfach wie jetzt.

Erst vor Kurzem brachte WhatsApp eine bei den Nutzern beliebte Funktion zurück, nachdem man diese vor einem Jahr entfernt hat. Und genau diese macht sich Telegram jetzt zunutze. Bei WhatsApp lässt sich jeder Chat-Verlauf mit einer Person oder einer Gruppe ganz einfach als Datei exportieren. Diese kannst du anschließend bei Telegram importieren. Im Anschluss kannst du bei Telegram einfach dort weitermachen, wo du bei WhatsApp aufgehört hast. Wie genau das funktioniert und was du tun musst, zeigen wir dir in unserer Anleitung.

Willst du aber nicht zu Telegram, sondern zu Signal oder zu diesem Messenger mit Zeitreisefunktion wechseln, musst du auf den Umzug des Chat-Verlaufs wohl verzichten. Sollte das der einzige Grund sein, der gegen einen Wechsel spricht, kannst du dich fragen, wie oft du eigentlich einen älteren Chat-Verlauf wirklich gebraucht hast. Und für alle, die doch lieber bei WhatsApp bleiben: Hier sind 15 Tipps und Tricks für den Messenger, die nicht jeder kennt.

Deine Technik. Deine Meinung.

3 KOMMENTARE

  1. Alle meine hunderte Kontakte sind mit mir umgezogen. Einige zu Threema, die meisten zu Signal. Da ich ohnehin beide Messenger nutze, ist mir egal, wer wo ist.
    Ein Wechsel von Whatsapp zu einer sichereren weil privateren Alternative setzt natürlich voraus, dass die Nutzer über ausreichend Resthirn verfügen. Und wer sich nur darauf verlässt, dass andere zuerst wechseln und nicht selbst voran geht, hat nichts besseres als Whatsapp und Facebook verdient.

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