Blick in die Zukunft: Dieses Smartphone-Feature könnte demnächst überall sein

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Jedes beliebte Smartphone-Feature war mal ein Patent – egal ob der unter dem Display platzierte Fingerabdrucksensor, eine herausfahrbare Kamera oder ein faltbares Display. Patente offenbaren uns einen Blick in die Zukunft der Technik, und dieses Mal lautet der Name dieser Zukunft: Quad-Frontkamera.
Vivo-Patent: Vier Frontkamera-Sensoren
Vivo-Patent: Quad-FrontkameraBildquelle: CNIPA

„Dinge, die waren, Dinge, die sind und einige Dinge, die vielleicht noch sein mögen.“ Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man glauben, dass Galadriel (Der Herr der Ringe) mit dieser Aussage Patente beschreibt. Besonders interessant sind dabei natürlich Dinge, die vielleicht noch sein mögen. Den aktuellsten Blick in die Smartphone-Zukunft bietet derzeit ein neues Vivo-Patent, welches Mitte 2019 vom chinesischen Patentamt CNIPA erteilt wurde. Darauf zu sehen, ist ein Smartphone mit gleich vier Frontkameras. Vivo scheint sich allerdings noch nicht sicher zu sein, wie die Sensoren am besten platziert werden sollen.

Vier Kameras, drei Designs

Insgesamt beinhaltet das neue Vivo-Patent drei unterschiedliche Designs. Beim ersten hat Vivo die Objektive in vier Kameralöchern jeweils in den Ecken des Displays platziert. Das Design erinnert stark an das im Jahr 2014 vorgestellte Amazon Fire Phone. Damals sollten die Kameras die Position des Smartphones im Bezug zum Betrachter erkennen. Bei der zweiten Variante wurde zu dem doppelten Kameraloch – bekannt beispielsweise vom Samsung Galaxy S10+ – ein weiteres, doppeltes Kameraloch auf die andere Seite gesetzt. Ähnlich sieht auch das letzte Design aus, allerdings kommen hier keine Module mit doppelten Kameralöchern zum Einsatz. Stattdessen hat Vivo jeweils zwei der Kameralöcher schlicht nahe aneinander gesetzt.

Vivo-Patent: Vier Frontkamera-Sensoren
Vivo-Patent: Quad-Frontkamera

Zweck der Quad-Frontkamera bleibt ungenannt

Welchen Zweck die vier Frontkamera-Sensoren haben sollen, geht aus dem Patent nicht hervor. Man könnte natürlich unterschiedliche Objektive einbauen (unter anderem Weitwinkel und Zoom), ob der Aufwand für Selfie-Aufnahmen jedoch gerechtfertigt wäre, ist fraglich. Ein Zoom-Objektiv auf der Frontseite würden beispielsweise nur die Wenigsten benötigen. Interessanter wären unterschiedliche AR-Funktionen (Augmented reality bzw. erweiterte Realität), doch unterm Strich sind das alles nur Spekulationen. Die Wahrheit wird sich offenbaren, sobald Vivo ein entsprechendes Modell auf den Markt bringt; falls dies überhaupt jemals der Fall sein wird. Allerdings ist Vivo bekannt dafür, mit unterschiedlichen Konzepten zu experimentieren. Somit könnte ein solches Smartphone durchaus im kommenden Jahr das Licht der Welt erblicken.

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