Verrücktes Design? Huawei Mate 40 Pro mit Display auf der Rückseite

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Wie könnte das Huawei Mate 40 Pro aussehen? Wird es ein Smartphone mit fünf Kameras und zwei Displays? Ein aktuelles Video zeigt das kommende Top-Modell der Chinesen, das mit Innovationen punkten soll.
Huawei Mate 40 Pro Konzept
Huawei Mate 40 Pro KonzeptBildquelle: TS Designer

Derzeit ist Huawei damit beschäftigt, sein wohl bestes Smartphone aller Zeiten noch einmal neu aufzulegen. Und dennoch dürfte der chinesische Konzern im Hintergrund am Huawei Mate 40 Pro arbeiten. Hält sich das Unternehmen an die Veröffentlichungszeiträume der vergangenen Jahre, sollte im September der Startschuss für das Mate 40 Pro fallen.

Ein erster Blick auf das Smartphone

Noch ist zu dem kommenden Top-Modell wenig bekannt. Weder technische Daten noch Details zum Design sind bislang durchgedrungen. Wie das Huawei Mate 40 Pro aber aussehen könnte, zeigt nun ein Konzept. Ein Designer hat sich Gedanken dazu gemacht, was ein Smartphone in Zukunft von aktuellen Modellen unterscheiden könnte. Die Idee: ein zweites kleines Display auf der Rückseite. Doch sieh selbst:

Das zweite Display neben dem Kamerabereich sieht zwar innovativ aus. Doch welche sinnvolle Funktion könnte erfüllen? Schließlich schaut man sich die Rückseite des Smartphones nicht besonders häufig an. Und auch das YotaPhone, ein Smartphone mit E-Ink-Display auf der Rückseite, ist gescheitert. Eine Möglichkeit: Der Porträtierte kann sich beim Fotografieren selbst sehen. Dazu kommt, dass sich Huawei mit dem zweiten Display die Frontkamera sparen kann, da du Selfies dann mit der Hauptkamera aufnimmst.

Trotz Innovation: keine Chance für das Huawei Mate 40 Pro?

Nicht vergessen sollte man, dass es sich hier lediglich um ein Konzept eines Designers handelt. Mehr nicht. Sollte Huawei aber tatsächlich so etwas in Erwägung ziehen, wäre ein zweites Display auf der Rückseite jedenfalls ein Blickfänger. Und möglicherweise ein Verkaufsargument.

Huawei P30 Pro: Die Abrechnung

Ob das Top-Smartphone aber ein Erfolg wird oder ob es, wie das Mate 30 Pro, eher in den Verkaufsregalen liegen bleibt, ist wohl von der Entwicklung der AppGallery abhängig. Dadurch dass die US-Regierung das Embargo um ein weiteres Jahr verlängert hat, wird Huawei das Mate 40 Pro, wie auch das aktuelle Spitzenmodell P40 Pro, ohne Google Dienste auf den Markt bringen müssen. Und somit auch ohne Play Store. Huaweis AppGallery ist das Pendant zum Play Store. Momentan hinkt die Alternative aber noch weit hinterher.

Huawei Mate 30 Pro: Ohne WhatsApp, YouTube und Google Maps

Ob fünf Kameras, zwei Displays oder ein Akku mit einer Laufzeit von einer Woche: Am Ende entscheiden hierzulande wohl nicht die innovativen Entwicklungen und das Design über den Erfolg oder Misserfolg des Huawei Mate 40 Pro, sondern die Google Dienste beziehungsweise die Verfügbarkeit von Apps.

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4 KOMMENTARE

  1. Perfekt! Da kann man nicht still und heimlich ohne Einwilligung des Besitzers eine Corona Tracking App installieren, wie bei Android mit GMS oder bei Apple.

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