United Internet: 1&1-Mutter darf weiter über Mobilfunk-Wachstum jubeln

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"Wir liegen weiterhin im Plan", sagt der Chef von United Internet, Ralph Dommermuth. Kein Wunder, läuft es doch vor allem im Mobilfunk-Geschäft weiter richtig gut für seinen Konzern. Das treibt Umsatz und EBITDA.
United Internet Zentrale
Bildquelle: United Internet

Neue Zahlen aus dem Hause United Internet, der Muttergesellschaft von bekannten Internet-Marken wie GMX, Web.de und 1&1. Auch im dritten Quartal des laufenden Jahres ist es dem Konzern gelungen, die Zahl der Kundenverträge zu steigern. Vor allem im Mobilfunk-Geschäft ist United Internet weiterhin sehr erfolgreich.

1&1 in Q3 2018 – Viele neue Mobilfunkkunden

Zwischen Juli und September stieg die Zahl der Access-Verträge, die das Mobilfunk- und DSL-Geschäft beinhalten, um 220.000 auf nunmehr 13,33 Millionen. Davon entfallen 8,93 Millionen auf das Mobilfunk-Geschäft (+200.000 im dritten Quartal) und 4,40 Millionen auf das DSL-Segment (+20.000).

Die Webhosting-Sparte (Applications) steigerte die Kundenzahl im abgeschlossenen Quartal um 260.000 auf 8,33 Millionen. Während das Geschäft in Deutschland um nur 20.000 Verträge auf 4,07 Millionen zulegte, verbesserte sich der Kundenbestand im Ausland um 240.000 auf 4,26 Millionen.

Darüber hinaus kann United Internet auf 38,16 Millionen geschaltete E-Mail-Accounts blicken – zum Beispiel bei Web.de und GMX. Das waren zum Stichtag 110.000 mehr als noch drei Monate zuvor. Die breite Masse davon entfällt auf werbefinanzierte Accounts, die für die Endnutzer kostenlos sind. Die Zahl der Premium-E-Mail-Kunden (GMX Premium, Web.de Club etc.) ging um 10.000 auf 1,53 Millionen zurück.

Umsatz und EBITDA verbessert

Der Umsatz im Konzern legte gegenüber dem dritten Quartal 2017 um 20,2 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro zu. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass die 2017-Zahlen nach IAS18-Standard ausgewiesen wurden, während bei den seit Anfang 2018 der IFRS15-Standard genutzt wird. Das sorgt für positive Umstellungseffekte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 21,6 Prozent auf 309,1 Millionen Euro zu.

Der Chef und Gründer von United Internet, Ralph Dommermuth, sagte am Dienstag in Montabaur: „Wir liegen weiterhin im Plan, unsere Ziele für das Gesamtjahr 2018 zu erreichen. Wir sind für die nächsten Schritte unserer Unternehmensentwicklung sehr gut aufgestellt und blicken optimistisch auf das restliche Geschäftsjahr.“

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