Zur Hölle mit den Elektroautos 

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Im Prinzip sind Elektroautos eine gute Sache. Sie rollen emissionsarm (oder gar emissionsfrei) über die Straßen, sind leise und sparen den Steuerzahler viel Geld. Trotzdem haben sie einen schweren Stand. Was mitunter auch an den zum Teil noch unverschämt hohen Preisen liegt. Das Nachrichtenmagazin "Focus" fand jetzt in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsinstituts Kantar Emnid heraus, was die Deutschen wirklich über E-Autos denken. 
Bildquelle: Hyundai

Das Ergebnis: Demnach sagen 66 Prozent der Bundesbürger, dass ihr nächstes Auto, das sie kaufen „wahrscheinlich“ (26 Prozent) oder „mit Sicherheit“ (40 Prozent) kein elektrisch betriebenes Fahrzeug sein wird. Lediglich fünf Prozent der Befragten antworteten, dass ihr nächstes Auto „mit Sicherheit“ ein Elektroauto sein werde, immerhin 15 Prozent gaben an, dass es „wahrscheinlich“ ein E-Auto sein werde.

Kaum überraschend: Anhänger der Grünen sind überdurchschnittlich oft bereit, ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug zu kaufen. 41 Prozent der Grünen-Wähler zeigten eine Kaufbereitschaft, schreibt der „Focus“ weiter. Gefolgt von Anhängern der CDU (25 Prozent) und SPD (15 Prozent). Am höchsten ist der Wille, die E-Mobilität zu nutzen in der Altersgruppe der 30-39-Jährigen (29 Prozent), in der Altersgruppe der 40-49-Jährigen am niedrigsten.

Volkswagen-Manager erwartet sinkende Preise für E-Autos

Eines der größten Probleme, das der E-Mobilität den Durchbruch erschwert: die hohen Preise. Teilweise kosten E-Modelle das Doppelte dessen, was ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor kostet. Doch das soll sich bald ändern. Elektroautos sollen bald genauso viel kosten wie Fahrzeuge mit klassischem Antrieb. Das sagte der für den nordamerikanischen Markt zuständige Strategiemanager von Volkswagen, Reinhard Fischer, der Zeitung „Automotive News Europe“.

Ein Grund sei, dass Volkswagen in die Massenproduktion dieser Fahrzeuge einsteige und die Kosten dadurch massiv sänken. Das bringe viele Verbraucher dazu, sich mit dem Gedanken eines E-Autos zu beschäftigen. Bis 2028 wolle Volkswagen weltweit knapp 70 vollelektrische Modelle auf den Markt bringen. Zum Beispiel den ID.3, der hierzulande knapp 40.000 Euro kostet.

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26 KOMMENTARE

  1. Die E-Karre ist für Innenstädte ein Segen, aber wie umweltfreundlich die Produktion und das Recycling dieser Fahrzeuge und der Batterien?

    • Die Produktion des Akkus ist sauberer als die Produktion von Spirit. Das wird leider immer vergessen. Leider ist es so, das keine Mobilität wirklich sauber ist, jedoch ist die Elektromobilität sie sauberste Möglichkeit für den individuellen Verkehr.

    • Eigene Erfahrung:
      Außendienst Tätigkeit mit 50000km pro Jahr kein Problem. Man muss halt ein wenig planen. Nach 140000 km habe ich meinen Akku alle 3 Monate komplett leer gefahren und auf 100% geladen. Alles mit Stromzähler dazwischen. Kein Verschleiß zu erkennen. Sehe keinen Grund mein Fahrzeug zu recyceln, aber wenn es sein müsste kann der Akku zum heimspeicher werden oder vollständig zerlegt werden. Auch die seltenen Erden können wieder verwendet werden. Ich sehe das Problem woanders, alle Studien gehen davon aus das wir uns alle 80000 km ein neues Auto kaufen und damit allein in die Arbeit fahren. Diese zwei schlichten Fakten sorgen dafür dass wir immer mit einer Rate belastet sind und glauben unsere Nachbarn zeigen mit dem Finger auf uns wenn wir öffis nutzen oder ein 5 Jahre altes Auto fahren. DAS ist ein Problem. Warum ein neues Auto kaufen wenn das alte keine Wartungskosten verursacht und funktioniert? Warum in München mit dem Auto im Stau stehen wenn man auch sbahn fahren kann? Ganz ehrlich ich fahre auch lieber Auto, mag meine Privatsphäre. Aber ich erkenne mittlerweile an das der Individualverkehr in Ballungsräumen am Ende ist und uns Konsumverhalten ein viel größeres Problem darstellt als es ein Diesel je sein könnte. Mein e Auto war eine wirtschaftliche Entscheidung und ein Wagnis. Ich kann nach 5 Jahren und zwei Fahrzeugen die wir beide noch haben sagen das es sich lohnt und ich nach knapp 100000 km auf dem kleinen und 140000 auf dem großen keinen Grund seh meine Fahrzeuge zu recyceln.

  2. Das ist doch bereits alles weitgehend geklärt. Nicht schon wieder diese aufgeschnappten Sprüche aus irgendwelchen Studien, die immer noch durchs Netz geistern und den Leuten das Hirn vernebeln, aber von denen sich selbst deren Verfasser bereits wieder distanziert haben (jaja, die berühmte Schwedenstudie…..und dann die dummdreisten Ansagen eines Professors, der kurioserweise in Ingolstadt residiert…….).
    Und obwohl all das längst widerlegt ist, finden sich jeden Tag neue Leute, die das munter Bachklappern, ohne sich mal ein bisschen zu informieren. Eine Studie….hey, da muss ja was dran sein…. Janee, is‘ klar….

  3. Jeder Mensch der ein Elektroauto kauft, verschmutzt die Umwelt nur noch mehr. Warum versteht das keiner? Ich soll mir ein Elektroauto kaufen und meine alte Karre fährt dann irgendwo anders weiter auf der Welt und verpestet die Umwelt weiter. Dazu muss das Elektroauto ebenso aufwendig produziert werden und der Strom muss ebenso produziert werden. Außerdem sind die Reichweiten und blockierte o. mangelnde Ladesäulen wirklich ein Witz. Im Test kostet das Elektroauto 20% mehr wegen Batterieniete… Etc. Was soll man damit wenn man noch was drauf legt? Dann lieber ein anderer Kleinwagen mit 4 Liter Verbrauch.

  4. Es ist besser als das weiter Nutzen der verbrenner. Und nur darum geht’s. Es ist natürlich nicht so, dass verbrenner 100 Prozent schlecht, und e Auto 100 Prozent gut, aber sie sind besser. Dadurch, dass wir jedes Jahr immer mehr erneuerbare Energien haben, verbessert sich das Verhältnis immer mehr. Es ist also das langfristige Ziel, von dem ganzen Mist zu verbrennen endlich weg kommen. Und dieses Ziel erreichen wir nicht indem wir uns immer sperren und es schlecht reden.

  5. Bei der ganzen Diskussion höre ich nicht viel , mit wie vielen Ladezyklen ich den Batteriesatz Laden kann.Sprich wie viele Gesamtkilometer ich fahren kann. Wie das Schnelladen die Lebensdauer des Batteriesatzes herabsetzt.Was ein neuer Batteriesatz im Schnitt kostet. Das gehört mit in die Energiebilanz u.in die Kostenkalkulation für ein Elektroauto mit dazu.

  6. Das große Problem ist auch das Tanken !
    Bei Fossilien Brennstoffen wird angegeben was der Liter kostet und dadurch kann man es berechnen.
    Beim Strom selten eine Angabe was das kW kostet und wenn für die Zeit fürs Laden auch noch zahlen muss !!
    Daduch wird ist schon kompliziert die Kosten zu berechnen.
    Es fehlt eine klare Regelung dafür.
    Die Politik ist da nicht fähig.

  7. Ohne Job braucht man kein Auto, die deutsche Politik sorgt dafür, dass wir kein Auto mehr kaufen können. Aber vielleicht bekommt man es als Harz 4ler geschenkt!!!

  8. Über die gesamte Lebenszeit ist ein e-Auto wahrscheinlich bezüglich des CO2 Ausstoß besser, aber erst nach zigtausend gefahrenen km, holt das e-Auto den Verbrenner ein. Also belastet jedes e-Auto, welches jetzt(!) gebaut wird die CO2 Bilanz, verschlechtert also! Erst die erneuerbaren Energien vollständig ausbauen, dann e-Autos bauen, alles andere ist Mist!

  9. Die ganze E-Auto Diskussion wäre hinfällig, würde die Entwicklung zu CO2-neutralen synthetischen Kraftstoffen beschleunigt. Denn Flüssigkraftstoff ist immer noch der beste mobile Energiespeicher. Selbst Flugzeuge könnten damit fliegen. Den notwendigen Wasserstoff und die notwendige elektrische Energie ließe sich dort kostengünstig produzieren, wo auf der Welt Wind und Sonne ausreichend zur Verfügung stehen. Nur, dafür sind Global Player gefragt und keine grüne Fürstenpolitik.

  10. Ich liebe Erektroautos aber wenn VW mit 40.000Euro für ein Egolf oder I. 3 sonst was kommt können die wieder gehen..
    Damals 2006 habe ich kein Golf Jahreswagen für 15.000Euro gekauft.
    Wiesoll ein Normalbürger den 40.000Euro aufkratzen??
    Ein Elektroauto hat weniger Bauteile usw nur am Preis merke ich bis jetz noch nichts.
    Und wenn der Chienese oder Russe mit seinen Elektroautos 20.000,- und weniger anklopft dann wird dort gekauft wo es biliger ist pech.

  11. VW tappt mit Riesenschritten in eine Katastrophe. Diese E- Autos kauft nämlich niemand außer den 3 % die immer alles neue kaufen. Der durchschnittliche Familienvater mit Kindern welcher einen Kombi oder Van braucht wird keine 50000 € ausgeben wenn er für 30000€ einen Verbrenner bekommt. Ganz zu schweigen dass man mit dem E-Auto um nach Italien zu fahren einen Tag länger unterwegs ist . Also erstmal die Technik reifen lassen , in 3 bis 5 Jahren sehen wir weiter.

    • Ich gebe Gabriel Geissler +Albert Kerth 100% recht!!
      Damit ist das ganze Problem beschrieben.
      Man will ja auch die AKWe erhalten, aus Angst, der Strom würde knapp werden bei den vielen eAutos.
      Der Deutsche läßt sich allzugern blenden. Eine Schande f.d.Umwelt.

  12. Diese Diskussion ob ein E-Auto für die Masse tauglich ist, beantwortet automatisch die Preisliste, welcher „Normalo“ gibt denn so viel geld aus, um ein Auto zu kaufen, mit dem man Pendelt?
    Ich finde die E-Mobilität Klasse,keine Frage, aber nicht zu diesen Preisen.
    Alleine die Wartezeit.Ist ja auch kein Wunder anscheinend werden fast alle E-Golfs nach Skandinavien verkauft da wird der Bürger regelrecht mit subvenzionen überhäuft. Klar sind das andere Verhältnisse.
    Aber der Deutsche ist immer und in allem seeehr kompliziert.
    Man sieht’s am E-Scooter Thema.

  13. Ich frage mal wild in die Runde,woher sie die Infos haben. Bis auf Herrn Salinski wird dummes Zeug nachgeplappert. Zum Preis : hoher Anschaffungspreis stimmt. Trotzdem fährt man günstiger, da die Antriebseinheit weitgehend wartungsfrei sind und keine Schmierstoffe benötigen. Steuern und Versicherung senken den Nutzpreis zusätzlich.
    Zur Umwelt:
    Da schreibt jemand, man schade der Umwelt aufgrund der Produktion. Jein. Man muss bei der Produktion mehr Energie verbrauchen. Der Rucksack ist Tatsache, aber das war es auch. Je nach Energiebezug (Öko oder normal) ist dieser Rucksack zwischen 50-80000km abgelegt. Zudem wird keine weitere Emission mehr in die Luft geblasen.
    Wer die Batterie als Killer ausgemacht hat, liegt auch da falsch. 95% werden verwertet. Nachdem die Batterie nicht mehr für die Fortbewegung verwendet werden kann, taugt sie trotzdem noch hervorragend als Speicher.
    Wer die Möglichkeit hat, kann übrigens das Auto auch über Solarpanel aufladen. Tagsüber den Speicher laden, Nachts das Auto.
    Die Reichweite schwankt, je nach Hersteller zwischen 120km bis hin zu 600km.
    Lebensdauer der Batterie wird bei einigen Herstellern bis 100000km garantiert. Man muss aber lernen und beachten, wie man richtig lädt. Wird das befolgt, sind auch viel mehr möglich. Wird der Akku zu schwach, besteht die Möglichkeit, einzelne Zellen zu tauschen, was auch Umwelttechnisch ein plus bedeutet.
    Es wird immer ein pro und kontra geben. Wer das Haar in der Suppe sucht, wird es finden. Die Energienutzung wird immer irgendeinen negativen Nebeneffekt mit sich bringen. Nüchtern betrachtet hat der konventionelle Verbrenner ausgedient. Einzig der Gebrauch von Wasserstoff wäre noch eine gute Alternative. Weshalb kein Hersteller darauf setzt, verstehe ich auch nicht. Auch wenn die vielen PS Proleten, die ein lautes Motorengeräusch als unabdingbar sehen wollen, Sturm rennen und neue Technologien verteufeln muss man Umdenken und sich auch mal schlau machen, statt etwas nachzuplappern. Irgendwer benutzte das Wort Fakenews in diesem Zusammenhang. Wenn einem die Argumente gegen Fakten ausgehen…

  14. Hat sich eigentlich schonmal jemand gedanken gemacht, was mit Leuten ist die eine Last ziehen müssen mit Ihrem Fahrzeug?
    Wie weit soll ich denn im Winter bei Dunkelheit (sprich alle elektrischen Verbraucher eingeschaltet) noch kommen mit so einem Elektromobil, wenn ich noch einen Anhäger hinter mir herziehe?
    Muss ich dann alle 200km anhalten und nachladen. Wie lang soll dann die Reisedauer werden, da brauche ich ja nicht mehr in Urlaub zu fahren.
    Aber bei den Preisen für die gepriesenen fahrbaren Untersätze bleibt eh kein Geld mehr für Urlaub…
    Vielen Dank

  15. Ich kann den Leuten nur raten Verbrenner zu kaufen… Es kommt bestimmt bald ein Verbot mit E-Autos in Tiefgaragen zu fahren weil man die Kisten nicht gelöscht bekommt und der Schaden exorbitant hoch wäre. So gibt es wieder genügend Parkplätze für Verbrenner 😁😁😁

  16. Die Herstellung der Batterien ist nahezu grotesk! In Argentinien nur.B. trocknen ganze Landstriche aus, da für die Gewinnung von Lithium dem Land das Wasser entzogen wird. Außerdem verrichten oft Kinder die Arbeit!
    Eine Gefahr besteht auch bei Unfaellen, geraten diese Autos in Brand können sie nur in Wassercontainern gelöscht werden!! Ich werde gespannt beobachten wie es mit diesen Elektroautos weiter geht!

  17. Liebe Leute,ob Pro oder Kontra, lasst euch nicht auf einen Streit ein, denn jeder hat Recht. Seht es mal so- alle Neuerungen werden nur preiswerter, wenn sie in Massen produziert werden. Heutzutage sind die Fahrzeuge noch sehr teuer, die Ladeinfrastuktur bescheiden und an den Säulen selber manchmal wirre Zahlungsmodalitäten. Die Städter werden ein Problem bekommen, da nicht jedes Mehrfamilienhaus auf solche Stromstärken, die benötigt werden, ausgelegt sind. Im Moment sparen die, die zu Hause aufladen können ca. die Hälfte zum Preis gegenüber dem Benzinpreis. Wohlgemerkt bei idealen Temperaturen. Im Winter aber immer noch etwas. Auch die Verbrenner benötigen im Winter mehr, es sei denn sie heizen ihr Auto nicht. Im absoluten Vorteil sind die, die Solarzellen auf dem Dach haben.Jeder redet von Studien oder eigenen Erfahrungen. Zu den Studien :es gab eine aus der Zeit – Ende des 19.Jahrhunderts,die besagte, dass der menschliche Körper Geschwindigkeiten über 50km/h nicht aushalten würde.Weiter vergleichen diese eh nur Äpfel mit Birnen. Statistiken besagen, wir fahren im Durchschnitt 80000 Km bis wir es verkaufen. Es wird über Batterie Entsorgung spekuliert und nicht über Entsorgung von alten Motoren mit deren Flüssigkeiten. Es wird über CO2 bei der Produktion einer Batterie gesprochen, nicht aber über den Ausstoß bei der Produktion des Motors, Tanks und deren benötigten Öle. Die Erfahrung der Geschichte zeigt, Technik lebt auf, wird verworfen und wiederbelebt. Die, die mit Verbrenner im Moment besser bedient sind, sollen sie weiter fahren. Die, die gerne etwas neues ausprobieren, sollen ebenso die Möglichkeit bekommen. Nur durch sie wird die Technik preiswerter und für alle erschwinglich. Ich möchte mein Fahrzeug nicht mehr missen. Früher kam kein Fahrzeug unter 150 PS bei mir in Frage und jedes Schild mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung wurde mit einem Grummeln kommentiert. Das ich mich auf einmal während der Fahrt damit beschäftige, wo geht’s bergab und wieviel Strom kann ich wieder in die Batterie speisen, wäre mir nie in den Sinn gekommen. Ich persönlich kann jedem Skeptiker nur empfehlen, was ich gemacht habe. Ich habe mir verschiedene Leihwagen geliehen und bin bei Autohäusern Probe gefahren. Nach vier Modellen, ging es nicht mehr darum – ob, sondern-welches. Probiert es einfach aus. Wenn nicht, habt ihr wenigstens ein top Argument.

  18. Es wird nie über ein Problem gesprochen das die Elektrotechnik einfach hat,
    das ist die geringe Energiedichte, wenn ich einen einfachen Diesel habe der 5-6 Liter braucht dann komme ich mit einem kleinen 5 Liter Zusatztank noch hundert Kilometer auf Grund der hohen Energiedichte von Benzin u. Diesel, um mit einem Tesla 100 km zu fahren muß ich fast 20KWh laden das sind mit normaler Steckdose 4 Std Ladezeit das heißt ich muß unterwegs 4 Stunden auf mein Auto warten um Mal gerade 100Km weit zu kommen, die 5 Liter Diesel nachzufüllen braucht 5 Minuten.

    Das gleiche ist mit den erneuerbaren um 5 Atomkraftwerke zu ersetzen benötige ich 30000 Windanlagen mit all seinen riesigen Problemen plus extremen Kosten die wir jedes Jahr an den doppelten Strompreisen spüren, alles unüberlegter Quatsch, häufig müßen die Windräder abgeschaltet werden da sie zuviel Strom produzieren wenn er nicht gebraucht wird, wenn er gebraucht wird weht oft kein Wind, es gibt in den nächsten Jahren keinen Speicher u. so lange ist das für einen Wirtschaftsstandort wie Deutschland eine Lachnummer.

    • Es stimmt, die Energiedichte ist sehr niedrig, mit einem 80kWh Akku kommt man nur 400 km weit.
      Allerdings enthalten 8,2 l Diesel die gleiche Energie, nur kommt man damit keine 400 km weit.
      Hier liegt das elementare Problem des Verbrenners, die Verluste bei der Verbrennung sind sehr hoch, nur etwa 1/3 der Energie werden genutzt.
      Erwähnenswert ist zudem der zusätzliche „Stromverbrauch“ der Verbrenner. Bei der Herstellung des Kraftstoffs werden etwa etwa 1,5 kWh pro Liter verbracht. Bei einem 5-8 Liter Auto ist das schon gut ein Drittel bis die Hälfte des Verbrauchs eines e-Autos.
      Der wesentliche Punkt ist, dass der Verbrennungsmotor am Ende der Optimierung angekommen ist, die Batterietechnik aber am Anfang steht und von einem saubereren Strommix profitieren kann.
      Zudem kommen wir an einen Punkt, an dem die Akkupreise langsam bezahlbar werden.
      Ein 100 kWh Li Ion Akku hätte 2013 etwa 40.000 € gekostet, 2019 waren es nur noch 10.700 € und für 2020 sind 8.400 € prognostiziert.

      Man kann nicht warten, bis die Preise gesunken sind, um erst danach eine Technik einzuführen, so hätte es auch nie einen Flachbildfernseher gegeben. Das Ganze ist eine Entwicklung, die sich durch den größer werdenden Markt selbst antreibt oder verebbt, es bleibt spannend.

  19. Meine Kriterien sind:
    Das e-Auto muss mit einer Akkuladung gleich viele km schaffen,wie das gleiche Modell als Diesel. Die Lebensdauer der Akkus und des gesamten Fahrzeugs muß ebenso der des gleichen Modells als Diesel entsprechen.Und der Preis ebenso.

  20. Bitte keiene Lobhymnen auf diese verirrte Technik. Die Produktion der Akkus ist umwelttechnisch eine Frechheit. Hinzu kommt der katastrophale Lithium-Abbau (Und wir befinden uns erst am Anfang!!!) Und jetzt kommen noch die seltenen Erden mit ins Spiel. Die Verarbeitung geschieht in Fernost. Hauptsache bei uns bleibt die Umwelt sauber ???!!! Ich frage mich, wo der Vorteil dieser Technik liegen soll. Feinstaub gibt es bei Elektroautos fas genauso wie bei herkömmlichen Benzinautos, durch Bremsen, Reifenabrieb usw… Ausserdem, wenn die Dinger brennen (und sie geraten leicht in Brand) sind sie kaum zu löschen.

  21. Wie toll diese Technik ist, sieht man an dem Ersatzteilpreis neuer Akkus für einen alten Smart. Da fallen locker flockig schon mal fast 17000 € an. Lol

  22. Man stelle sich jetzt ein Mehrfamilienhaus mit 30 Parteien vor, wo jeder elektrisch fahren möchte. Wie sollen die alle mit Strom versorgt werden? Benötigt dann jedes größere Haus ein Solarfeld in Afrika oder einen eigenen Windpark? In Frankfurt jedenfalls ist es nicht möglich, in einer Strasse mehr als 2 Häuser mit Schnellladestationen auszurüsten. Alles weitere kann nicht mit dem nötigen Strom beliefert werden. Wenn man dann bedenkt, dass wir jetzt schon Strom „zukaufen“ müssen (Zum Glück haben wir ja alle unabhängigen Stromerzeugungstechniken heruntergefahren, bzw. sie werden demnächst abgeschaltet.) Hmmm, der letzte macht bitte das Licht aus.

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