Überraschendes Test-Ergebnis: Nur diese 4 Banking-Apps sind gut

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Ob Überweisungen tätigen, EC-Karte sperren oder einfach nur den Kontostand im Blick behalten: Für viele Menschen ist eine App ihrer Bank auf dem Smartphone Pflicht. Die Stiftung Warentest hat nun 19 Banking-Apps für Android und iOS untersucht. Nur 4 sind "gut".
Banking-Apps
Stiftung Warentest hat Banking-Apps für Android und iOS getestetBildquelle: Rob Hampson/Unsplash

Keine Bank kann sich in der heutigen Zeit erlauben, auf eine eigene App zu verzichten. Ob Direktbanken wie die DKB, ING oder Comdirect oder Filialbanken wie die Deutsche Bank oder eine Sparkasse: alle bieten ihren Kunden eine App an. Hinzu kommen sogenannte Multi-Banking-Apps wie „Finanzblick“, die es dir erlauben, mehrere Konten in einer Anwendung gleichzeitig im Blick zu behalten. Doch wie gut sind diese Apps? Das hat die Stiftung Warentest jetzt untersucht.

Zu viele Banking-Apps haben zu wenige Funktionen

Getestet haben die Verbraucherschützer unter anderem Funktionen und Handhabung der Banking-Apps. In diesen beiden Kategorien legte man großen Wert darauf, dass Nutzer zeitnah über Transaktionen wie einen Zahlungseingang informiert werden und das sie Umsätze filtern sowie kategorisieren können. Zudem sollten Überweisungen einfach ablaufen und komfortabel sein.

Hinsichtlich ihrer Funktionen liegen die Apps von Finanzblick (1,9), GLS mBank (1,9) und der Sparkasse (2,0) auf den ersten drei Plätzen. Die Apps von DKB, Commerzbank, Postbank, Revolut, Comdirekt, der Sparda Bank sowie O2 Banking, HVB und Targobank kamen in dieser Kategorie nicht über die Note „ausreichend“.

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Alle Apps sind sicher, aber …

Entwarnung gibt die Stiftung Warentest in der Kategorie „Sicherheit„. Alle Banking-Apps im Test waren umfassend gegen Fremdangriffe geschützt. Beim Datensendeverhalten und Werbetracking schnitten die iOS-Apps insgesamt schlechter ab als die Android-Apps. Negativer Spitzenreiter in Sachen Tracking war die iOS-App von N26 mit sechs unterschiedlichen Trackern, die Kundendaten lieferten. Bei den Android-Apps ist es die App „Revolut“, die sehr deutliche Mängel in den AGB und der Datenschutzerklärung enthält. Zudem ist das Datensendeverhalten „kritisch“.

Immer weniger Multibanking-Apps

Nur noch ein Drittel aller Apps im Test bietet Multibanking an. Benötigst du diese Funktion und deine App unterstützt es nicht, kannst du dir die Anwendungen von Finanzblick und Numbers ansehen. Das zumindest empfiehlt der Verbraucherschutz. „Diese beiden Apps können von den Kunden unterschiedlicher Banken genutzt werden und gehören neben den Kunden-Apps der Sparkassen und GLS mBanking zu den Spitzenreitern der Untersuchung“, so die Tester.

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Gesamtergebnis: So schneiden die Banking-Apps ab

Das Ergebnis: Vier Apps schneiden gut ab, vier sind nur ausreichend, der Rest ist befriedigend. Mit der Note „gut“ hat die Stiftung Warentest folgende Apps bewertet:

  • GLS mBank (1,9)
  • Finanzblick (2,0)
  • Sparkasse (2,0)
  • Numbrs (2,4)

Aufgrund zu weniger Funktionen, Mängeln in der Datenschutzerklärung oder einem kritischen Datensendeverhalten erhielten die vier folgenden Banking-Apps nur die Note „ausreichend“:

  • O2 Bankig (3,6)
  • Targobank (3,6)
  • HVB Mobile Banking (3,7)
  • Revolut (3,8)

Die Apps von DKB, ING, Commerzbank der VR Bank, Postbank und der Comdirect haben die Note „befriedigend“ erhalten. Das liegt insbesondere an zu wenigen Funktion, die sie bieten und an der Handhabung.

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