Trump will wohl Huawei-Würgegriff ein wenig lockern

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Huawei könnte bald wieder Produkte aus den USA beziehen. Die US-Regierung plant wohl eine Lockerung der Auflagen gegen den Konzern und soll die Lieferung bestimmter Produkte an den chinesischen Mobilfunkhersteller wieder lizenzieren.
Huawei-Logo auf Scheibe

Huawei steht schon länger im Mittelpunkt des Handelsstreits zwischen den USA und China. US-Präsident Donald Trump wirft dem chinesischen Hersteller vor, Spionage für das Reich der Mitte zu betreiben. Die Konsequenzen hat Huawei beim neuen Mate 30 und dem Mate 30 Pro zu spüren bekommen. Die Flaggschiffe kommen bisher lediglich mit der Open Source Android-Plattform auf den Markt, jedoch nicht mit den Google-Services. Damit gehen dem Nutzer einige der wichtigsten Funktionen des Google-Ökosystems ab. Noch vor wenigen Tagen konnten Kunden ein Schlupfloch nutzen, um sich die Google-Services trotz allem auf das Mate 30 zu laden. Doch dieses Schlupfloch ist mittlerweile geschlossen.

Wie die New York Times nun meldet, gibt es jedoch Pläne, einige unkritische US-Produkte wieder an Huawei liefern zu lassen. Personen, die mit der Problematik vertraut seien, haben diese Pläne an die Zeitung weitergegeben. Dabei gehe es jedoch nicht um eine generelle Lockerung der Auflagen, sondern nur um Ausnahmen für bestimmte US-Unternehmen. Welche Unternehmen eine Genehmigung bekommen, Huawei zu beliefern, lässt die New York Times offen.

Spannend ist vor allem die Frage, ob Google unter den Unternehmen weilt. Der US-Softwarekonzern könnte dann wieder die Services lizenzieren, die für die Handys des chinesischen Unternehmens speziell für den EU-Markt wichtig sind. In China liefert Huawei seine Geräte schon eh und je ohne diese Services aus. Doch hierzulande sind diese Eintrittstore in das Ökosystem wichtige Bestandteile für den Verbraucher.

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