Tesla feiert Rekord, doch ein Vergleich zeigt die ganze Wahrheit

3 Minuten
Wenn es um das E-Auto geht, ist Tesla ein Pionier. Dabei hätte Visionär Elon Musk das Unternehmen einst fast an Google verkauft. Nun feiert Tesla einen Rekord, der zwar für Aufsehen sorgt. Ein ganz besonderer Vergleich aber zeigt, dass der Autobauer weit hinterherhinkt.
Tesla feiert Rekord, doch ein Vergleich zeigt die ganze Wahrheit
Tesla feiert Rekord, doch ein Vergleich zeigt die ganze WahrheitBildquelle: Tesla

Tesla hat viele Autobauer zum Umdenken gebracht. Ob VW, Mercedes oder gar Porsche: Kaum ein Hersteller kann sich dem E-Auto entziehen. Nun meldet das US-Unternehmen einen neuen Rekord. Im gesamten Jahr 2020 hat Tesla eigenen Angaben zufolge mit 499.500 Autos fast eine halbe Million Fahrzeuge verkauft. Fast 510.000 Modelle sind im vergangenen Jahr vom Band gelaufen. Doch ist das viel?

Tesla will E-Auto erschwinglich machen: Das ist der Plan

Tesla feiert sich selbst, fährt aber meilenweit hinterher

Vergleicht man die Verkaufszahlen mit denen anderer Hersteller, zeigt sich schnell, wie wenig Autos Tesla wirklich verkauft hat. VW oder Toyota, die zwei größten Autobauer der Welt, bringen pro Jahr weltweit rund 10 Millionen Fahrzeuge unters Volk. Auch Mercedes und BMW, die jährlich etwa 2 bis 3 Millionen Autos verkaufen, schlagen Tesla um Längen. Selbst, wenn man nur E-Autos in die Rechnung aufnimmt, ist Tesla geschlagen. Im November 2020 etwa wurden in Deutschland gut 6.000 E-Autos von VW zugelassen. Im gleichen Zeitraum brachte Renault fast 4.300 Modelle seines E-Autos ZOE auf die Straße. Und Tesla? Im November 2020 wurden in Deutschland gerade mal 1.680 Modelle zugelassen.

E-Auto oder Diesel? Diese Zahlen zeigen die erschreckende Fehlkalkulation

Dieser Vergleich zeigt die ganze Wahrheit

Tesla wurde im Juli 2003 gegründet. Nach dreijähriger Entwicklung stellte das Unternehmen mit dem Roadster sein erstes E-Auto vor. Im 17. Jahr nach der Gründung feiert sich der E-Auto-Bauer aus den USA für den Erfolg von einer halben Million produzierter Fahrzeuge. Und auch diese Zahl kann eigentlich nicht beeindrucken, wenn man sie mit einem anderen Autobauer vergleicht. Im Jahr 1908 rollte das erste Ford Modell T vom Band. Genau 17 Jahre später verließen noch immer knapp 2 Millionen Modelle des lange Zeit meist verkauften Autos der Welt die Fabrik. Von diesem einen Modell hat Ford bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 13 Millionen Fahrzeuge verkauft.

Der Anti-Tesla-Plan: So wollen VW, BMW und Mercedes zurückschlagen

Tesla will mehr als nur E-Autos verkaufen

Doch von den Vergleichen und Zahlen mal abgesehen, befindet sich Tesla auf einem guten Weg. Dabei steht nicht nur der Verkauf von E-Autos im Vordergrund. Dem Chef und Visionär Elon Musk geht es um viel mehr. Was er bereits geschafft hat: Die gesamte Autoindustrie umzukrempeln und zum Umdenken zu bewegen. Ohne Tesla wäre das E-Auto wohl ebenfalls unausweichlich gewesen. Jedoch ist es fraglich, ob VW, Renault und Co. dieses mit einer derart hohen Geschwindigkeit entwickelt hätten, wie sie es heute machen.

Deine Technik. Deine Meinung.

76 KOMMENTARE

  1. Avatar Andreas N.

    Der Autor macht Rosinen Picking. Bitte Mal quartalsweise und nicht monatsweise wo ein Hersteller besser da steht. Und 500k ist eine halbe Million. Zu 2-3 Millionen fehlt da nicht mehr viel. Aber die Zeit wird auch sie lehren 🙂

    Antwort
    • Avatar Rhöner

      Sehr richtig.
      Weiter die Herstellerstückzahl zu vergleichen geht sehr wohl: Man kann Äpfel (Tesla als reiner BEV-Hersteller) und Birnen (VW & Co) vergleichen, das Ergebnis sollte dann aber auch so gesehen werden.
      Vermutete Vorgehensweise hier: Schauen wir uns 11 Monate an und suchen uns das für die zumeist arroganten deutschen „Premiumhersteller“ beste Monat heraus und reden Teslas Erfolg klein. Ein Blick in weitere Statistiken offenbart: Tesla liegt – als reiner BEV-Hersteller! – beim Nov kum. Vergleich von BEV&PEHV beachtsam auf Platz 4 (hinter VW, BMW, MB): Allerdings kamen vorgenannte nur aufgrund ihres PHEV-Anteils auf diese Plätze.
      Wie viele BEV haben diese Hersteller im Vergleich absetzen können?

      PHEV wiederum sind nur ein gescheiterter Versuch, die Flottenverbrauchsquote zu senken.

      PHEV-Käufer/Nutzung deren E-Antriebe/Gründe für deren Kauf, vor allem im Flottenmanagement, sind hinlänglich bekannt.

      Und was der Autor, der im Artikel bis in die Ursprünge zurück geht – und vielen anderen – nicht auffällt oder auffallen will, ist neben der (noch) direkten Abhängigkeit von Produktionsstätten über Transport-Seeweg zu Zielort, die Tatsache, dass Tesla im letzten Monat des 4. Quartals jeweils einen Sprung nach vorne macht.

      Wie sieht es „Inside-Digital“ 😉 den bei VW, Renault, BMW, MB & Co. im Vergleich zu Tesla aus? Porsche musste das Softwareupdate statt OTA ‚Over-the-workbench‘ einspielen.

      Antwort
  2. Avatar Robert

    Wie viele E-Fahrzeuge hat VW denn auf dem Heimatmarkt von Tesla zugelassen und wie viele Tesla selbst? Aber naja, es sind ja deutsche Medien, die verständlicherweise die deutsche Wirtschaft stärken wollen. Ob Lobhudelei der richtige Weg ist, ist fraglich, da die deutschen Hersteller ja bereits auf Grund ihrer Arroganz technisch so weit ins Hintertreffen geraten sind. Wer das perfekteste Spaltmaß hat, interessiert eben nicht jeden. 😉

    Antwort
    • Blasius Kawalkowski Blasius Kawalkowski inside digital Team

      Perfektes Spaltmaß ftw! 😀

      Antwort
  3. Avatar Tony Granz

    Was für ein Artikel. Besser 500.000 Autos mit einem Gewinn von 2890€ je Auto (Tesla) als 10.000.000 mit einem Verlust von – 430€ je Auto verkaufen (VW Konzern).😅

    Antwort
  4. Avatar Martin

    Wieso wird gezielt auf den Monat November geschaut und nicht Quartal zu Quartal verglichen? Wieviel reine elektro Autos hat da ein VW oder Mercedes zugelassen im Vergleich zu Tesla…. Excelentes Framing

    Antwort
  5. Avatar Tom

    Vertraue niemals einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Gefälscht ist hier zwar nichts, aber dennoch schlecht dargestellt. Von einem „ganz besondere[m] Vergleich“ kann man nicht sprechen, wenn man nur einen einzelnen Monat begutachtet. Wie ist denn die Jahresbilanz der Elektroverkäufe von VW und co?
    Auch der Vergleich mit Ford hinkt.
    Ford etablierte das Auto in den USA: Große Konkurrenz gab es damals dort meines Wissens nach nicht. Auch mussten sie nur wenig Überzeugungsarbeit leisten: Der Umstieg von Kutsche oder Zug auf Auto fiel den Menschen wohl leichter als der von Verbrennungsmotor auf Elektromotor.

    Antwort
  6. Avatar Julian Ullrich

    Der Autor scheint keine Ahnung vom Thema zu haben. Tesla feiert seinen Wachstum, nicht die totalen Auslieferungen, Tesla wächst sogar schneller als einst Amazon in seinen Spitzenzeiten, dabei sind mit 2021/2022 mit den neuen gigafactories und deren Ausbau eigentlich erst die kommenden Jahre die großen Sprünge in Produktion und Absatz zu erwarten.

    Antwort
  7. Avatar KingArt

    Wow, in Deutschland verkaufen deutsche Hersteller mehr E-Autos als Tesla? Kaum zu fassen. Wieviele „Stores“ hat Tesla in DE und wen interessieren die deutschen Verkaufszahlen für E-Autos? Man sollte sich die Wachstumsraten von Tesla ansehen, ganz nüchtern und dann braucht man sich das da oben gar nicht geben. Rosinenpicking wo nur möglich. Damit schadet man den deutschen Autobauern mehr, als man ihnen hilft.

    Antwort
    • Blasius Kawalkowski Blasius Kawalkowski inside digital Team

      Nicht nur deutsche Hersteller verkaufen mehr E-Autos. Auch Renault. Es geht nicht nur um die Stores. Es geht auch darum, dass Deutsche nun mal gerne deutsche Autos fahren. Genauso wie Japaner gerne Toyota oder Mazda fahren. Genauso, wie Franzosen gerne Renault und Peugeot fahren. Mit Teslas Gigafactory in Berlin wird sich aber mit Sicherheit viel ändern hierzulande. Was Tesla aber noch fehlt: Ein E-Auto, dass sich die Masse leisten kann. Ich bin mit aber sicher, dass auch das bald kommen wird.

      Antwort
      • Avatar S Zacharias

        Tesla verkauft das Model 3 in China zu Preisen wie VW den ID 3 in Europa. Es ist normal, dass Multinationals die Entwicklungskosten auf Märkten mit entsprechender Kaufkraft reinholen und auf anderen Märkten nur die Herstellungskosten decken wollen, um mehr Masse zu bekommen und Skaleneffekte zu haben. Aber das macht deutlich, welche Preissenkungen sich Tesla noch erlauben kann, wenn die Absatzzahlen steigen.

        Antwort
        • Blasius Kawalkowski Blasius Kawalkowski inside digital Team

          Das wird Tesla auch müssen, vor allem wenn sie in China mit BYD, Nio und Co. mithalten wollen. Und auch hierzulande steht der Dacia Spring in den Startlöchern, der um die 10.000 Euro kosten wird. Auch wenn letzterer in Sachen Reichweite und Luxus mit Modellen von Tesla nicht mithalten kann, wird er vermutlich viele Käufer finden.

          Antwort
          • Avatar Mmetzger

            ein dacia spring ist eine klapperkiste auf strom – die kunden von dacia und tesla dürften nicht identisch sein

  8. Avatar Örne 2

    Meinungsmache par excellence, sorry selten so einen Unsinn gelesen. Tesla hat ein Produkt gebracht das es zuvor noch nicht gab. Existierende Großkonzerne haben erst gelacht und es dann mit allen politischen Mitteln bekämpft. Erst als der Erfolg nicht mehr aufzuhalten war und Tesla in den USA mehr Autos verkauft hat als Daimler BMW und AUDI zusammen, hat man selber kopiert anstatt von Anfang an dabei zu sein. Ford brachte damals ein billiges Konkurrenzloses Produkt auf den Markt, das Pferdekutschen verdrängt hat. So was mit Teslas Situation zu vergleichen, gehört in die Kiste völlige Unwissenheit bis zur absichtlichen Manipulation der Leser durch die Medien.

    Antwort
    • Blasius Kawalkowski Blasius Kawalkowski inside digital Team

      Elektroautos gab es bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Tesla hat das E-Auto also nicht erfunden. Sie haben es aber massentauglich gemacht. Auch, wenn sich die meisten Menschen die teuren Karossen von Tesla nicht leisten können.

      Antwort
      • Avatar Mmetzger

        oder nicht wollen….
        ein tesla model 3 sr+ für rund 35k€ könnten viele finanziell stemmen, gerade wenn man die laufenden kosten in betracht zieht

        Antwort
  9. Avatar Jonas

    Die Verkaufszahlen von VW, BMW und Co (inkl. Tesla) zeigen eigentlich nur eine erschreckende Wahrheit: Unser ganzer Planet wird mit diesen Karren zugeparkt und die Ressourcen für diese Mobile entwenden wir ebendiesem.
    Wir brauchen insgesamt weniger Autos, dafür intelligente Sharingsysteme, meinetwegen mehr EBike-Pendler, mehr homeoffice usw.
    Wenn Auto (fahre selbst eins und ein eMotorrad), dann aber bitte lieber die halbwegs vernünftige Alternative, die mir nicht dauernd die DieselAbgase meines Vordermanns in meine Lüftung pustet.

    Das E-Auto ist da. Nicht in der Zukunft: 2021 wirds haedcore aufgetischt. Man braucht es nicht mehr schlechtreden oder lobbyistisch hinterfragen.

    UND: Wenn Elon Musk nicht so vorgelegt hätte, dann würden die „großen Anderen“ immer noch keinen echten Sinn in diesem Antriebsstrang sehen… aber tja, da waren sie halt wieder die drei Probleme für die Verbrennerindustrie:
    Abgasskandal, Greta und Musk (vielleicht noch ein bisserl Corona) ZUM GLÜCK.

    Antwort
  10. Avatar Carlos Hofmann

    Ich habe gestern in einem YT Video vom Dirk Henningsen über „Tesla Vampirverlust“ mit schrecken zur Kenntnis nehmen müssen, das Tesla Autos im Stand binnen 69 Tage ihre Batterie so leer ziehen das die Batterie irreparabel zerstört wird. Jedes Hady, jeder Labtop, jeder Akkustaubsauger den ich bisher in den Fingern hatte schaltet sich vollständig ab wenn ihm der Saft ausgeht, um den Akku zu schützen. Stellen sie sich vor, sie haben eine Erkrankung liegen 70 Tage auf Intensivstation werden dann entlassen und ihr Auto braucht definitiv eine Reparatur in fünfstelliger Höhe! Das kann nur mit einer glasklare 6 setzen benotet werden. Das so was nicht von der Presse breiter aufgegriffen wird, zeigt was von denen zu halten ist, die sich für Qualitätsjournalisten halten.

    Antwort
    • Avatar Roma

      Welch Wunder dass Strom verbraucht wird wenn man das Fahrzeug teilweise laufen lässt. Solche „Probleme“ gab’s schon mit Verbrenner, wo nach 2 Wochen Standzeit die Batterie leer war. Und das war schon vor 20 Jahren so, wo es noch relativ wenig Elektronik gab.

      Antwort
    • Avatar Rhöner

      Haben Sie dabei bedacht, dass der TESLA eben nicht aus ist, wenn er aus ist. Wie bitte soll die die Kommunikation via APP funktionieren: Mittels Rauchzeichen?
      Und wenn bekannt ist, dass das Fahrzeug länger stehen wird, dann gibt es dafür einen besonderen Modus.
      Nicht immer alles für bare Münze nehmen: Vertraue, aber prüfe nach.

      Antwort
    • Avatar Timberland

      Da hat der YouTuber aber Quatsch erzählt. Wenn ein Tesla mit der Batterie auf 0% geht ist er nicht bei echten 0% sondern in einem Pufferbereich. Und diesen gibt es bei Smartphones auch. Zu recht.
      Und auch wenn man diesen Pufferbereich noch absichtlich leer fährt wird der Akku nicht irreparabel zerstört, er wird lediglich gestresst. Richtig, so wie bei jedem anderen Akku auch.

      Bessere Informationsquellen suchen, dann klappt’s auch mit der Kritik. 😉

      Antwort
    • Avatar Mmetzger

      auch ein tesla geht in einen tiefschlaf, wenn der akku „leer“ ist – man muss also schon mutwillig den akku „totlagern“ um wirklich einen backstein daraus zu machen – mir ist praktisch kein fall bekannt

      Antwort
  11. Avatar Matthias Michel

    Was für ein oberflächlich recherchierter Blödsinn hier geschrieben wird, das kann man ja kaum glauben…

    Antwort
  12. Avatar Kevin

    Mal wieder das übliche: „Tesla hat im Monat X im Land Y weniger Elektroautos verkauft als VW“. Ihr habt ja schon mit den Zahlen des gesamten Jahres für Tesla angefangen, macht das doch auch bitte für VW 🙂

    Antwort
    • Blasius Kawalkowski Blasius Kawalkowski inside digital Team

      Ohne Dezember 2020 4,7 Millionen. Deutlich weniger als im Vorjahr. Corona dürfte viel dazu beigetragen haben. Tesla und das E-Auto aber auch.

      Antwort
  13. Avatar Günter Schneider

    Arroganz hat Tesla gepachtet. Ein Bekannter hat seit 3 Jahren einen Tesla. Der hat noch 2.Auto. das braucht der auch. Tesla dauernd kaputt. Im Schnitt dauert Reparatur 3 Wochen. Der ist geheilt von diesem kultigen Elektromüll

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      ich fahre seit 8 jahren tesla und nicht einen tag davon hat das fahrzeug nicht funktioniert
      solche pauschalen verunglimpfungen sind unsinn vom feinsten

      Antwort
  14. Avatar Dennis

    Andreas hat insofern Recht, als das man nicht einen einzelnen Monat zum Bewerten heran ziehen kann. Aber 500t sind halt ein ganz anderer Betrag als 2-3 Mio. Was der Autor hier aber richtiger Weise darzustellen versucht ist einzig die Tatsache daß Tesla über bewertet ist. Und für die Teslafans: das heißt nicht das die Autos schlecht sind, sondern daß es ein Missverhältnis zwischen verkauften Autos und deren Wert zu dem Aktienkurs gibt.

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      dazu sollte man beachten, dass tesla nicht nur autos herstellt
      alleine die energiesparte ist ein gamechanger vom feinsten – akkukraftwerke in nie dargestellter grösse und effizienz
      ein weltweites schnellladenetzwerk
      tesla ist ein eneergiekonzern – ihn auf autos zu reduzieren, ist nicht zielführend

      Antwort
  15. Avatar Benjamin Wagener

    Ein klein wenig sachliche Kritik und schon sind die Fanboys am flamen und sehen nur das negative im Artikel, als ob er kein gutes Haar an Tesla lassen würde, was er einfach mal nicht tut. Leute kommt doch mal klar. Alles hat nun einmal zwei Seiten der Medaille!?

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      na, nee, is klar
      aber äpfel und birnen zu vergleichen nützt keinem
      zumal tesla nie angetreten ist, andere automobilhersteller anzugreifen
      es geht darum die mobilität zu ändern und da sieht sich tesla als vorreiter – es wird aber auch ganz deutlich gesagt, dass das nur in verbindung mit den etablierten herstellern geht
      daher verstehe ich dieses konkurenzgehabe beim besten willen nicht

      Antwort
  16. Avatar Jörg

    Der Autor hat sich offenbar nicht mit exponentiellen Funktionen beschäftigt. Das Wachstum von TSLA spielt in einer ganz andere Liga als VW und die übrigen.
    Operative Marge VW: 3,6%
    Operative Marge TSLA: 6,3%
    Als digital affiner Autor hat er die Softwarekompetenz und dessen Wachstum und Margen völlig ignoriert. Mal abgesehen von weiteren Geschäftsfeldern die im Aufbau sind.
    Die Aktie ist mit Sicherheit aktuell überbewertet, wahrscheinlich sehr, aber es gibt offenbar einen Grund warum der Markt diesem Unternehmen mehr zutraut als einer Ford, GM, VW, BMW oder Daimler.

    Antwort
    • Blasius Kawalkowski Blasius Kawalkowski inside digital Team

      Gründe dafür gibt es mit Sicherheit. Siehe auch letzter Absatz des Artikels.

      Antwort
  17. Avatar Roma

    BLASIUS KAWALKOWSKI = Gordon Johnson?
    Vom Zahlendrehen würde es passen 😄

    Antwort
  18. Avatar Doubleu

    Tesla macht pro Auto keinen Gewinn. Der entsteht durch den Verkauf von Emissionszertifikaten. In Skandinavien und Deutschland liegt VW in Q4 2020 an Nr. 1 in den Zulassungen mit dem id.3. Der id.4 kommt erst noch – und der Eniqak von Skoda und der Q4 e-trron und und und…. Tesla wird ein E-Autobauer bleiben, aber die deutschen sind jetzt verflixt gut unterwegs

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      tesla macht sehr wohl pro fahrzeug eine marge von 20-25% – allerdings hat tesla auch die eine oder andere grossbaustelle und die kosten eben jede menge geld
      sollte man einfach mal im hinterkopf behalten, der zertifikatshandel ist für die quartalsergebnisse
      mir ist eine innovative firma tausendmal lieber als eine die nur versucht so reich wie möglich zu werden
      es ist bei tesla ausdrücklich nicht das ziel, möglichst viel cash zu generieren – sieht man z.b. bei den servicecentern und dem ladenetz, welche als „non profit center“ geführt werden
      geld ist nicht alles……

      Antwort
  19. Avatar Jonny

    Hallo,
    auch Tesla Aktien im Depot?? Tesla ist eine aufgebaute Blase. Wir wissen nicht was die Zukunft bringt. Jetzt gerade bringt wirtschaftlich ein elektro Auto nichts. Aber eins kann USA eine show abliefern und die Details Weg zaubern.

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      diese blase baut verdammt gute autos und sorgt z.b. dafür dass nachts pv- oder windenergie zur verfügung steht
      man sollte vielleicht tesla als gesamtfirma betrachten und nicht nur den blick auf die autos lenken – dann erscheint die blase schon etwas kleiner

      Antwort
  20. Avatar Comeon

    Da muss man sich schon fragen, wie dumm man eigentlich sein muss, wenn man nicht erkennt, dass meine Technologie, die über 100 Jahre alt ist nicht mit einer neuen Technologie, die es erst seit 10 Jahren gibt zu vergleichen 🤦‍♀️ Der einzige relevante Vergleich ist natürlich der zwischen Elektroautos. Ihr dummer Kommentar ist so als ob man zu Beginn den Verkauf von iPhones mit dem Festnetztelefonen verglichen hatte. Völlig schwachsinnig und sinnfrei, das es sich um eine ganz andere Technologie handelt. Ein junges Unternehmen mit einer halben Million produzierten Fahrzeugen in einem Jahr, in dem wegen Corona alle anderen kräftige Einbußen hinnehmen mussten, ist nichts anderes als atemberaubend. Das ist die Wahrheit.

    Antwort
    • Blasius Kawalkowski Blasius Kawalkowski inside digital Team

      Welche neue Technologie? Den Elektromotor? Die Batterie?

      Antwort
      • Avatar Kraehenbuehl Urs

        Der Inverter

        Antwort
      • Avatar Kraehenbuehl Urs

        Steuerbare Halbleiter-Inverter.

        Antwort
      • Avatar Mmetzger

        klar: reluktanzmotoren, neue zellchemie, neue akkugenerationen, massenfertigung vom akkumulatoren, herstellung von batteriekraftwerken……. es gibt so einiges was tesla macht, was allerdings manche gar nicht zu wissen scheinen

        Antwort
  21. Avatar Hamid

    Tesla steckt ganz einfach in den Kinderschuhen! VW und Co sind Platzhirsche die Lichtjahre voraus denken! Über die Zahlen braucht hier keiner reden, denn da wisst einfach zu wenig. Minus heißt nicht immer gleich Minus. Auch für Tesla heißt Plus nicht gleich Plus. Die Finanzsprache versteht doch eh keiner hier!!! Aber Fakt ist Tesla hat etwas geschafft was Respekt verdient! Doch bis VW und Co ist es noch ein weiter Weg!

    Antwort
  22. Avatar Herr olaf

    Wie bereits von vielen angemerkt, hinken die Vergleiche gewaltig.
    Interessant ist, dass die Anzahl der in Deutschland gebauten PKW seit den 80ern nicht mehr ansteigt, sondern sogar letzteres Jahre um 500.000 (also 10%) zurückging. Dagegen vervielfacht Tesla seine Kapazitäten gerade

    Antwort
  23. Avatar Doubleu

    @Herr Olaf – Sorry, aber Anzahl gebauter Autos in Deutschland als Maßstab nehmen ist wohl ziemlicher Humbug. VW ist der größte Autobauer der Welt. Und baut überall in der Welt Autos. Ebenso wie BMW, Mercedes…. . Daher ist es für die Bedeutung und Marktstellung der „deutschen“ Autobauer relativ egal, wie viele davon in Deutschland gebaut werden. Tesla hat den Markt gestaltet und das beeindruckt mich auch. Aber das in diesen Kommentaren gerne betriebene bashing deutscher Hersteller und die glorifizierung von Tesla hat wenig mit Realität zu tun. Die ist, wie es der Artikel richtig darstellt, viel komplexer und eben nicht nur: Tesla ist toll. VW ist doof.

    Antwort
  24. Avatar Attila Schroeder

    Hybridfahrzeuge akzeptiere ich nicht als „Elektroauto“ und November, also nur einen Monat statt das gesamte Jahr akzeptiere ich auch nicht, denn Tesla muss die Fahrzeuge von Californien hierher liefern und da gibt es zwangsweise Monatsschwankungen. Und dann auch noch in den Kommentaren „aber Spaltmaße“ vom Autor…
    Inkompetente Journalisten akzeptiere ich auch nicht, der Autor hat zudem keine Menschenkenntnis.
    Warum kaufe ich mir nie wieder ein deutsches Auto?! Wegen perfekter Spaltmaße? Weil deutsche Hersteller das bescheissen einfach nicht lassen können und unfähig sind technisch mitzuhalten. Da ist mir ein Pionier mit seinen kleinen Makeln unvergleichlich viel mehr wert, selbst wenn ich dafür die Transportkosten und Zoll beim Kauf mitzahlen muss. Rechnet man diese zu einem 1 zu 1 Vergleich raus, dann sind deutsche Autos unverschämt teuer. Ich werde sogleich im Google-Filter einstellen keine Nachrichten mehr von der Seite zu erhalten.

    Antwort
    • Blasius Kawalkowski Blasius Kawalkowski inside digital Team

      Wer spricht denn hier vom Hybridauto? Und mein Kommentar zu den Spaltmaßen war Ironie. Dachte, das Emoji würde es klarstellen. Aber offenbar nicht.

      Antwort
  25. Avatar Milan Uzelac

    Klasse, Mal wieder lausiger Mist alles lyrischer Erguss. Der Herr Schreiberling hat wohl den konkreten Auftrag Tesla massiv zu machen. Gelingt aber nun nicht wirklich, weil Tesla SCHON WIEDER ein gestecktes Ziel erreicht hat:-)
    Wer hat denn vor 2-3 Jahren ernsthaft geglaubt, dass nach den homöopathischen Model S und X Zulassungen, eine HALBE MILLION Teslas das Licht der Welt erblick. Aber viel beeindruckender ist die Elektro Welle, die Herr Musk allen AUTO PROFIS zum trotz angestoßen hat. SUPER!!!
    Es war nicht Nissan, Toyota, Hyundai, und schon gar nicht die deutschen Premium Hesteller, nee, der PayPal Typ…haha..
    Schön dass Visionen noch einer Chance haben****
    „Alle haben gesagt es geht nicht, und dann kam einer, der wusste es nicht, und hat es einfach getan“… Herrlich***

    Antwort
  26. Avatar Grinsi

    Gotteswillen, ich musste noch nie einen Online Beitrag kommentieren, aber hier muss ich mal meinen Senf zu geben.

    Die Vergleiche sind alle zugunsten der dt. Hersteller gewählt. Echt super Meinungsmache. Zuerst wird international verglichen, dann nur in deutschland.

    Ich bin auch kein Tesla Fan, finde es aber bewundernswert, wie Elon Musk es geschaft hat die Branche mal etwas aufzurütteln. Die dt. Wirtschaft bleibt schon viel zu lange auf ihrem Erfolg sitzen. Ich wünsche mir auch in Zukunft dass dir deutschen Autobauer gut dastehen, aber dafür müssen sie jetzt auch mal wieder gas geben.

    Um noch kurz auf Ford einzugehen. Der Mach E ist mein absoluter Favorit unter den E-Autos für dieses Jahr, ich hoffe Audi bringt mit dem Q4 noch was ordentliches.

    Antwort
  27. Avatar Schnell Schnell

    Oh je das vergleichen von Zahlen wie krank sind denn viele. Tesla freut sich darüber
    Okisollen sie doch. Ist ein letztes Aufbäumen vor dem Fall. Unternehmen absolut überbewertet ohne Werte im Rücken. Geld verdienen die nicht mit Autos. So und die Autos selber Qualität extrem schlecht Service untererste klasse. Für mich ist Tesla einfach eine Luftnummer

    Antwort
    • Avatar Surefave

      Jup Tesla geht Pleite, Tesla hat keine Chance. Alles Sätze die man seit Jahren hört. Eingetreten ist nur eins. Stetiger Wachstum und Reinvestition von möglichen Gewinnen. Tesla ist so hoch bewertet, weil die Investoren in der Zukunft einen Gewinn erwarten, der VW um längen schlägt. Passiert unweigerlich, nachdem alle geplanten Fabriken gebaut wurden.

      Antwort
    • Avatar Mmetzger

      welche praktischen erfahrungen haben sie mit tesla um solche sprüche zu klopfen ?
      seit 8 jahren habe ich tesla fahrzeuge die „qualitätsmängel“ muss ich mit der lupe suchen und mit dem service hatte ich bislang keinerlei probleme – im gegenteil: welcher hersteller schickt einem die werkstatt nach hause ?
      aber hauptsache markige sprüche heraushauen – echt zum fremdschämen

      Antwort
  28. Avatar JoMoGa

    Tesla – Preis – Oberklasse!
    Technik und Service – Kreisklasse!
    Spielzeug fuer die es sich leisten koennen!

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      unter 35k€ für ein vollelektrisches fahrzeug mit >400km reichweite und dem besten schnellladenetz der welt ist oberklasse ?
      nun, scheinbar gibt es ein „paar“ die sich so etwas leisten können und auch wollen
      mit spielzeug hat das nichts zu tun

      Antwort
  29. Avatar Morgoth

    Ich finde es immer wieder witzig,für wie wichtig die Menschen in Deutschland unseren Markt halten. Die wichtigen Märkte liegen in Amerika und Asien.

    Dazu schützen die Menschen in Deutschland immernoch unsere tollen Deutschen Autohersteller. Wie deutsch sind diese denn noch? Aktienquote, Werke im Ausland, Zulieferer im Ausland etc.?

    Antwort
  30. Avatar Marsu P.

    Ein tendenziöser Artikel auf niedrigem Niveau, dagegen die Kommentare mit insgesamt deutlich größerem Fachwissen, informativ und lesenswert.
    Sowas muss man als Journalist erst mal fertigbringen.

    Antwort
  31. Avatar Patrik

    Zunächst einmal Glückwunsch an Tesla für das Erreichen dieses schon für 2018 und 2019 fest geplanten Etappenziels. Das Ziel wurde zwar mit zwei Jahren Verspätung erreicht, aber es wurde erreicht. Jetzt bin ich gespannt, wann das im Jahre 2018 für 2020 angekündigte Produktionsvolumen von einer Million Fahrzeuge erreicht wird. Dieses Jahr wurde es jedenfalls um 50% verfehlt. Glückwunsch auch für den tollen Jahresgewinn, auch wenn dieser in kompletter Höhe über den Verkauf von Emissionszertifikate erreicht wurde und mit dem Verkauf von Fahrzeugen und Ersatzteile anscheinend kein Euro verdient wurde. Und 2021kommen die Mitbewerber aus allen Länder und Erdteilen und bieten den Menschen Alternativen. Die Fahrzeuge der Mitbewerber haben vielleicht 50 km weniger Reichweite, aber es fallen bei Regen keine Heckschürzen ab, Glasdächer werden vom Fahrtwind nicht aus dem Dach gesaugt, Gurtschlösser sind befestigt und der Lack an den Stossfängern hält auch über den Tag der Auslieferung heraus. Der Service bei diesen Herstellern ist sicherlich nicht perfekt, aber man liest nicht die Servicehorrorgeschichten wie bei Tesla. Diesbezügliche denke ich insbesondere das Amsterdamer Taxi Unternehmen. Ich persönlich finde es schade, bin ich doch der Überzeugung, dass Tesla überaus interessante Fahrzeuge baut, aber so lange Musk die Material, Verarbeitungs und Servicequalität nicht in den Griff bekommt, wird für mich Tesla kein Thema sein. Tesla hat in Amerika in Sachen Qualität 2020 den 27. und somit letzten Platz belegt, die amerikanische Verbraucherschutzorganisation hat ihre Empfehlungen für den Kauf von Tesla Modellen zurückgezogen. Die Qualität wird eher schlimmer als besser. Und deshalb sehe ich schwarz für Tesla.

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      sind sie von beruf schwarzseher ?
      tesla verdient sehr wohl an den fahrzeugen – sie geben 20-25% marge an – allerdings gibt es da auch ein paar grossbaustellen die geld kosten – man nennt es investieren in die zufunft
      ich kenne premiumfahrzeuge von deutschen herstellern, die massive qualitätsdefizite hatten – schliesse ich deshalb auf die gesamten fahrzeugwe ? – nein, diese hersteller haben sich auch so durch ihr verhalten disqualifiziert, belügen und betrügen – da steh ich nicht drauf
      dafür steht seit 3 wochen ein zusätzliches fahrzeug von tesla auf dem hof – mängel = 0, liest sich eben nur nicht so reisserisch
      btw. die kaufempfehlungen der amerikanischen behörde wurden wieder ausgesprochen

      Antwort
  32. Avatar bernd kramer

    Tesla ist nur MARKETING. Die Chinesen bestimmen den E Auto Markt der Zukunft. Also Bio, BYD, Li Auto etc.

    Antwort
    • Avatar Timberland

      Von dieser Zukunft sehe ich hier aber nix auf den Straßen. So ein Marketing Auto aber schon hin und wieder mal. Oder war das nur Einbildung?

      Antwort
    • Avatar Mmetzger

      also deswegen verkauft tesla in china so viele fahrzeuge ?
      es heisst übrigens nio – bio ist etwas anderes

      Antwort
  33. Avatar Fred

    Wir hatten auf unserem Autobahndreieck kurz hintereinander zwei heftige Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit. 1. Unfall: Ein Teslafahrer fuhr mit ca. 160 km/h in die 100 km/h Zone und bemerkte zu spät die anderen langsameren Verkehrsteilnehmer, verriss das Lenkrad und fuhr sich erst das linke Vorderrad und dann das rechte Vorderrad ab. Er konnte nicht aussteigen, weil die vorderen Türen gestaucht waren. Ersthelfer versuchten die Türen von außen zu öffnen und rissen dabei die verchromte Plastiktürklinke! der Beifahrerseite ab. Er konnte nur über die Fonttüren aussteigen. 2. Unfall mit der selben Ursache durch einen Audifahrer. Er fuhr dem Vordermann bei 160 km/h auf und konnte normal aussteigen! Nach dem Erlebnis (bin Feuerwehrmann) wurde mir klar, dass ein Tesla Fahrzeug für mich nie infrage kommt.

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      es gibt bei tesla keine plastiktürgriffe – bei keinem modell
      war der teslafahrer verletzt ?
      zwei unterschiedliche unfälle so zu beurteilen ?…. respekt, sie müssen eine echte koryphäe auf dem gebiet sein
      ich vertraue da lieber auf offizielle prüfstellen und diese attestieren tesla fahrzeugen die besten crashwerte von allen fahrzeugen der jeweiligen fahrzeugklasse

      Antwort
  34. Avatar Jens Hafner

    Teslas sind und bleiben vorerst ein Luxus-Spielzeug. In Deutschland kann man hunderte Kilometer fahren, bis man mal einen sieht, rund um den Zürichsee hingegen sieht man alle paar Minuten einen, ergo Tesla=Vermögensfrage. Ohne E-Infrastruktur und ohne belastbare Energieerzeugungstechnik, sprich Kernkraft, Kohle, Sonnenenergie, wird das E-Auto ein vermeintlich grüner Fingerabdruck bleiben. Ich bin gespannt, ob Japan uns nicht doch noch mit Brennstoffzellenautos plötzlich alle beschämen wird – und den Markt von hinten her aufrollt. Ich will die adretten Teslas nicht schlechtreden, und auch der Verkaufserfolg ist beeindruckend. Aber in Krisenzeiten laufen bekanntlicherweise Luxusartikel besonders gut. Und wir stecken seit zehn Jahren in einer ausserordentlichen Umbruchsphase: Die Zukunft ist da, aber nicht als offener Horizont, sondern als Dornendickicht.

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      ein tesla hat mit spielzeug nichts zu tun, es sind funktionelle und praxistaugliche fahrzeuge ab 35k€
      die schweiz hat keine lobbyierende automobilindustrie – die höchst dichte dürfte in europa in den niederlanden und norwegen sein (auch die haben keine autolobby)
      das schnellladenetz von tesla ist das beste der welt
      wir haben energieüberschuss und verticken den strom häufig zu dumpingpreisen ins ausland, kann man machen – sinnvoller wäre dieser strom in akkus aufgehoben, z.b. um den ölverbrauch zu senken
      bennstoffzellen sind die dümmste idee ever – man benötigt die 4-5 fache menge an energie um ein fahrzeug gleich weit zu bewegen, da reden wir noch nicht einmal über die tankstellen preise von > 1 million € pro wasserstoffzapfstelle
      sorry, aber ihr kenntnisstand lässt sich nur als ungenügend bezeichnen – das stört sie aber scheinbar nicht, kann man machen – ist aber wenig sinnvoll

      Antwort
  35. Avatar Ralf

    Der Artikel ist einfach nur schlecht.
    Tesla hat mit der Serienfertigung erst 2012 begonnen, bis die wirklich funktionierte war es eher 2013 oder 2014. Vorher wurden nur Einzelstücke des Roadsters in Bastelarbeit gefertigt und die Batterien waren einfach zu teuer.
    Wenn man in ein paar Jahren auf etwa 25% der Fahrzeuge von Mercedes kommt und das bei immer noch hohen Wachstumsraten, ist das keine traurige Wahrheit für Tesla. Zudem müssen nicht nur Autos sondern auch deren Produktionsstätten und eine Infrastruktur gebaut werden.
    Mit dem Grundtenor des Artikels dürfte Niemand eine Firma gründen, da diese nach der Gründung wenig Marktanteil hätte.
    Die Beschränkung auf Zulassungszahlen eines Monats ohne Berücksichtigung der Dynamik ist gleichermaßen beschränkt.

    Antwort
  36. Avatar frantonis

    Ich bleibe bei meinem Benziner. Da weiß man, was man hat. Schnell, praktisch und zuverlässig. Es ist ein Märchen, dass durch E-Autos weniger CO2 erzeugt wird. Denn irgenwoher muss der Strom herkommen, ebenso darf die Problematik zur Produktion der Akkus nicht ausgeklammert werden

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      der sog. co2 rucksack ist bei einem e-auto je nach (akku)grösse inzwischen nach 10-30 tausend km abgearbeitet
      unser strom besteht inzwischen zu ca. 50% aus regenerativen quellen
      ihr benziner verbrennt dagegen immer noch das öl, welches um den halben erdball transportiert werden muss, umständlich zu benzin raffiniert wird, um dann zu 88% als wärme in die umwelt zu verpuffen
      immerhin emmitiert ihr fahzeug dabei noch einiges an schadstoffen, worfür sich das klima und ihre mitmenschen ganz herzlich bedanken
      man kann ganz problemlos, auch stockblind durch die gegend irren (und das auch noch gut finden)

      Antwort
  37. Avatar Micha

    Ein (buchstäblich) gewichtiger Apekt wird bei der Diskussion irgendwie vernachlässigt, und das betrifft alle diese großen und schweren Pseudo-Öko-Panzer. Egal, ob Tesla, Mercedes oder BYD: der Eigenenergiebedarf zum Bewegen der Fahrzeuge an sich … wie soll denn ein E-Auto ökologisch unterwegs sein, das alleine 750kg Batterien an Bord hat? Da wird ein großes Stück der mühsam gewonnenen Energie buchstäblich „verbraten“, um
    – 1850kg Auto
    – 750kg Energiespeicher
    – 90kg Mensch
    zu bewegen … oder soll ich wirklich glauben, die können das meiste der Bewegungsenergie rekuperieren, beim Bremsen angesichts der Pizzateller von Bremsscheiben, die man unter den (Vorder-)Rädern beobachten kann? Und als ob das nicht genug Unsinn wäre, meint man auch noch, die besagten 2,6 Tonnen mit der Dynamik eines Formel-1 Rennwagens durch die Gegend katapultieren zu müssen … das kann nicht gut gehen…
    Schon Newton wußte: F = m * a , daran wird sich in unserer Welt nichts ändern.
    Sicher, um einigermaßen brauchbare Reichweiten erzielen zu können, muß man eben auch entsprechend Energie speichern können … nur wenn dann die im Emergie-Speicher mit-bewegte Energie zu einem erheblichen Teil dafür verbraucht wird, den Speicher an sich zu bewegen, dann wird es grotesk. Stellen Sie sich mal vor, wie weit man mit 300kg Diesel fahren könnte? Zum Vergleich: der Renault Zoe, an sich ein nettes Auto, bitte nicht falsch verstehen, hat etwa 300kg Batterie an Bord. Und wie oft kommt es vor, daß die Reichweite komplett ausgereizt werden muß? Sicher könnte man gerade im Alltagsbetrieb viel öfter aufladen und ergo mit viel kleineren Batterien und dadurch leichteren E-Autos unterwegs sein. Und die Krönung: wer fährt denn schon den Akku komplett leer? Ich selber hatte bereits bei 40% (Probefahrt) ein etwas mulmiges Gefühl … gut, mit etwas Übung kommt man vielleicht auf 20% Rest-Kapazität aber dann wird’s auch langsam haarig …
    Ja … aber … ich fahre doch mit ÖKO-Strom, werden viele sagen… das kann schon sein, aber so lange wir in Deutschland einen Energie-Mix von 50% regenerativem und 50% anderem Strom haben, wird der „schmutzige“ Strom eben an anderer Stelle verbraucht, weil der „saubere“ ja mit den oben beschriebenen Panzern verheizt wurde.. das hilft der Umwelt dann auch nicht wirklich.
    Leider betrifft das Thema „Leergewicht“ inzwischen die meisten neu zugelassenen Fahrzeuge, egal ob Elektro, Plug-In oder Verbrenner … aber das ist ein anderes Thema.
    Eine wirklich praktikable Lösung für das Problem weiß ich ehrlich gesagt auch nicht … aber man könnte es mal versuchen mit:
    – insgesamt weniger Autofahren,
    – kleinere und leichtere Autos fahren, egal ob elektrisch oder otto-motorisch,
    – vielleicht nicht immer meinen, man müsse dem Michael Schumacher zeigen, wer der echte Rennfahrer ist 😉 ,
    – den Ausbau der regenerativen Energien mit mehr Leidenschaft angehen,
    – auch andere alternative Antriebe wie synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff(-Antriebe) mehr vorantreiben und fördern,
    – …
    Dieses nur als Denkanstoß. In keiner Weise erhebe ich den Anpruch, „Bescheid zu wissen“ oder so etwas.
    Vielleicht noch als Anmerkung, bevor die Frage auftaucht: ich selber fahre einen 6 Jahre alten Toyota Yaris hybrid, ca. 6000km im Jahr. Der braucht um die 3,9 bis 4,4 Liter auf 100km. Davor hatte ich einen VW Lupo 3L, der war aber als Euro-3 Diesel dank Dieselskandal nicht mehr alltagstauglich. Das bedaure ich sehr, denn mit dem konnte ich auch im Alltag 850km mit 28 bis 30 Liter Diesel fahren.

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      ich gebe ihnen mal einen tipp:
      mein 1945kg model 3 fahre ich mit (umgerechnet) 1,2 l „diesel“ auf 100km
      mein model s mit 2210kg bewege ich auf gleicher strecke mit (auch wieder umgerechnet) 1,5 l „diesel“
      wie soll das funktionieren ?
      die bremsscheiben dienen zur starken verzögerung a la „notbremse“ und ja, das gewicht eines e-fahrzeuges ist für den verbrauch nicht relevant – der rest ist durch die effizienz des e-antriebs zu erklären
      den richtigen „öko“-strom kann man sich am besten selbst herstellen z.b. über pv oder einer beteiligung daran
      noch ein tipp: ein kleiner akku ist rel. schnell kaputt, da er häufig zur gänze genutzt wird – ein (etwas) grösserer akku hält deutlich länger und hat auch entsprechend reserven, wenn das „tolle“ ladenetz in deutschland mal wieder nicht hält, was einem die politiker versprechen (tesla nehme ich dabei raus, da funktioniert das)
      mit der energie ihrer 28-30 l diesel, käme ich mit meinem model 3 ca. 2400-3000km weit und das mit einem deutlich grösseren und schwereren auto

      Antwort
  38. Avatar Schanzer19

    Erstaunlich, wie viele selbsternannte Experten es auch zu Tesla gibt. Fakt ist, dass 500.000 Fzg. pro Jahr fast eine Nullnummer ist. Das sind weniger Fzg. wie
    beispielsweise Audi in seinem kleinen Werk in Neckarsulm baut. Der ganze Hype um Tesla ist vollkommen überzogen. Das gilt auch für den Aktienkurs, der praktisch ohne substanziellen Gegenwert steht.

    Antwort
  39. Avatar Greenhount

    Wer braucht schon Tesla und solche E Autos…
    Das ist auch nicht die Lösung für die Zukunft..
    Hybride sind schon Mal ein Anfang. Aber auch nicht die Qual der Wahl 😀

    Antwort
  40. Avatar Dieselverbrenner

    Und Ihr E-Auto Freaks – wie weit kommt Ihr jetzt bei -2°C mit Licht, Heizung, Sitzheizung und Radio bwi 130km/h – oder liebt Ihr das VW-Käfer-Retro-Feeling mit ohne Komfort?

    Antwort
    • Avatar Mmetzger

      ca. 300-350km mit dem kleinen tesla model 3 für <35k€
      das radio reisst es natürlich rein….. ganz bestimmt

      Antwort
  41. Avatar Scott

    Oh mann, wie schlecht verglichen

    Antwort

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL