Telekom verpasst Speedport-Router neue Funktionen

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Die Deutsche Telekom verpasst ihrem aktuellen Standardrouter, dem Speedport Smart 4, zahlreiche neue Funktionen. Entsprechende Details hat sie jetzt bekannt gegeben. Wir stellen dir die neuen Funktionen vor.
Speedport Smar 4 und Spe Home WLAN stehen auf einem Regal
Speedport Smar 4 und Spe Home WLAN Bildquelle: Telekom

Dabei gibt es Unterschiede zwischen Funktionen, die bereits heute auf dem Speedport Smart 4 zur Verfügung stehen. Und es gibt Funktionen, die erst noch kommen werden. So hat die Telekom bereits die Zahl der möglichen VPN-Nutzer auf fünf erhöht. Diese fünf Nutzer können auch von unterwegs über eine abgesicherte Leitung auf das Heimnetzwerk zugreifen. Ermöglicht hat die Telekom auch, dass das Gäste-WLAN des Speedport Smart 4 jetzt im kompletten Mesh-Netzwerk zu empfangen ist. Das war anfangs nicht der Fall. Das Gäste-WLAN wurde bis dato nur vom Hauptrouter übertragen. Außerdem hat die Telekom die WLAN-Anzeige in der Benutzeroberfläche verbessert, sodass du nun auf einen Blick siehst, welches Gerät mit welchem WLAN-Standard verbunden ist.

Die wohl wichtigste neue Funktion ist die Möglichkeit, alternativ zur DSL-Leitung über das eigene Handy online zu gehen. Das soll als sofortige Ersatzmaßnahme verstanden werden, sollte die DSL-Leitung gestört sein. Du kannst dann dein Smartphone per USB mit dem Speedport Smart 4 verbinden und so über deinen Handyvertrag online gehen. So funktioniert das komplette Heimnetzwerk ohne Änderungen weiterhin. Allerdings brauchst du bei dieser Nutzung das Datenvolumen deines Handytarifes auf. Wenn dein Tarif es zulässt, solltest du eine Dayflat bei deinem Anbieter buchen. Außerdem funktionierten Dienste wie die Telefonie per Festnetz und Magenta TV über den Receiver nicht. Sobald die DSL-Leitung wieder funktioniert, kappt der Router die Mobilfunkverbindung.

Prio-WLAN für Homeoffice mit Speedport Smart 4

Auch weitere neue Features sind in den kommenden Monaten geplant. So wird es eine Priorisierung von WLAN für die Homeoffice-Nutzung geben. Das will die Telekom über eine priorisierte Homeoffice-SSID, also eine eigene WLAN-Kennung, lösen. Diese soll vor allem Upstream-Bandbreite für die Endgeräte reservieren, die sich in diesem speziellen WLAN-Netz aufhalten. So soll der Speedport Smart 4 künftig vermeiden, dass der Datentraffic anderer Geräte bei normalen DSL-Leitungen die Qualität von Videokonferenzen beeinträchtigt. Denn vor allem diese sind als Echtzeitanwendung schnell gestört, wenn andere Nutzer im Netz viele Daten übertragen. Neuere Fritzboxen von AVM können eine ähnliche, aber etwas anders funktionierende Priorisierung schon seit einiger Zeit. Wie du sie einrichtest, zeigen wir in unserem Ratgeber zur Einrichtung der Fritzbox. Mit der Einführung sei aber erst im nächsten Jahr zu rechnen.

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