Telefon-Nutzung: Kommt das Sprechverbot in Bus und Bahn?

2 Minuten
Das Corona-Virus hat bereits viele Einschränkungen mit sich gebracht – nun könnte die nächste anstehen: Nachdem Spanien bereits ein Schweigegebot in Bus und Bahn erlassen hat, wird eine solche Maßnahme nun auch für Deutschland diskutiert.
Zugfahren mit Maske
Zugfahren mit MaskeBildquelle: Deutsche Bahn

Bei der Maßnahme geht es darum, das Coronavirus weiter einzudämmen. Beim Sprechen und somit logischerweise auch beim Telefonieren im Bus werden Aerosole ausgestoßen. Mit diesen werden die gefährlichen Viren übertragen. Zwar gibt es eine Maskenpflicht, an die sich inzwischen offenbar auch mehr Fahrgäste halten als noch im Sommer, doch haben Viren offenbar trotzdem noch zu viele Chancen, sich zu verbreiten.

Spanien als Vorreiter?

In Spanien heißt es, dass die Spanier derart laut sprechen, dass ein einfacher Mund-Nase-Schutz beim Telefonieren im Bus kaum etwas zurückhalte. Wie der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf seinen ARD-Korrespondenten in Spanien berichtet, kommt die Schweige-Empfehlung – es ist kein Verbot – nicht besonders gut an. Fahrgäste würden sich weiterhin unterhalten und telefonieren.

Im Deutschlandfunk habe sich der Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) für ein solches Schweigegebot in Bus und Bahn ausgesprochen. Ein Problem hierzulande: Viele Fahrgäste würden die Maske beim Telefonieren im Bus oder der Bahn abnehmen oder aufs Kinn herunterschieben. Der MVG-Chef ist auch Präsident des Verband Deutscher Verkehrsunternehmen.

Telefonieren im Bus: Verbot wäre schwer zu kontrollieren

Er gesteht aber auch ein, dass ein Telefonier-Verbot schwer zu kontrollieren wäre. Er setze daher auf die Vernunft der Menschen und appelliert, auf das Telefonieren in Bus und Bahn zu verzichten. Ohnehin gilt – je nach Bundesland – spätestens ab Montag in ganz Deutschland eine verschärfte Maskenpflicht. Stoffmasken oder Schals reichen dann in Bus und Bahn nicht mehr aus. Du musst, wenn du mit dem ÖPNV unterwegs bist, mindestens eine OP-Maske tragen. In Bayern reicht auch diese nicht aus, es muss eine FFP2-Maske sein. Diese ist ausdrücklich und insbesondere auch dann zu tragen, wenn du sprichst und telefonierst.

Ob die Politik dennoch weitere Vorstöße unternimmt, und auch das Telefonieren in Bus und Bahn untersagt, ist sicherlich auch abhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie und der Verbreitung der offensichtlich ansteckenderen Virus-Mutation, die als Großbritannien-Variante bekannt ist.

Deine Technik. Deine Meinung.

4 KOMMENTARE

  1. Am besten wie bringen uns alle freiwillig um,dann ist die Regierung zufrieden,warum sind über 80 jährige Mit vielen bestehenden Krankheiten system relevant warum muss man 100 jährige die ihr Leben gelebt haben impfen? Damit die Altersheime leer werden warum lehnen guter und biotech Haftung ab? Ist alles sehr komisch für mich, meine Mutter ist 82 geworden und hat viele Vorerkrankungen sie wird sich nicht impfen lassen, Gott bestimmt wann ihre Zeit ist und auch ich verzichte auf die Impfung,in Israel sollen alle schon geimpft sein da Frage ich mich nach dem Grund ,es ist ein kleines Land, ich liebe es,dass von fast allen gehasst wird,soll es damit ausgerottet werden,das würde alle arabischen Staaten freuen, ich weiß nicht wenn ich noch glauben kann,jeden Tag was anderes,soll sich unserer Regierung erstmal impfen lassen aber nicht mit NACL sondern dem richtigen Impfstoff, Spahn hängt so tief in der Pharmaindustrie drin und viele Politiker auch,das müsste verboten werden da kann keiner objektiv sein wenn er daran verdient und immer nur die selben virologen, Ärzte und Wissenschaftler im TV,die anderer Meinung sind werden kaltgestellt,bin selber Krankenschwester und Altenpfleger gewesen und alle Ärzte und virologen die ich kenne raten von der Impfung ab aber natürlich haben sie Angst entlassen zu werden wenn sie es offensichtlich sagen , Michael tzokos ist für mich ein toller Arzt aber wird als Corona leugner bezeichnet,ich habe keine Ängst meine Meinung zu sagen, hatte ich schon zu DDR Zeiten nicht,die Gedanken sind frei!! Lest George Orwell 1884 hoch aktuell gerade jetzt

    • Kein Mensch – auch nicht ältere Menschen über 80 oder 100 Jahren – will unnötig an einer vermeidbaren Infektion wie das derzeitige Corona-CoViD19-Virus frühzeitiger versterben müssen. Auch ältere Menschen haben ein Recht, wie jeder andere Mensch, unabhängig ihres Alters oder ihrer bestehenden gesundheitlichen Vorerkrankungen geschützt zu werden; alles andere würde eine Diskriminierung und eine bereits vorauseilende Triage bedeuten, bevor diese Menschen an einem Corona-Virus erkrankten; was zudem erhebliche Schadensersatz-Forderungen wegen der Verletzung des Rechtes auf Leben, Diskriminierungsfreiheit (GG bzw. Europäische Menschenrechtskonvention) seitens der betroffenen Verwandten führen dürfte. Andererseits wird – zumindest derzeitig – niemand gegen seinen Willen gezwungen, geimpft zu werden, solange eine ausreichende Zahl von Menschen, etwa 67 oder 70 Prozent sich freiwillig impfen lassen werden, woran nicht zu zweifeln sein wird.

      Daß man in Bus und Bahn das Telefonieren mit Mobilfunkgeräten zumindest auf Notfälle einschränken oder ganz verbieten könnte, ist – wenn man die Situation in Spanien betrachtet – durchaus nachzuvollziehen, denn durch die hohe Konzentration an Aerosolen wird der Maskenschutz unterlaufen und zunichte gemacht. Übrigens durfte man in der Gründerzeit der Handys, diese Geräte weder in Flugzeugen, Bahn und Bus benutzen, da sie zumindest damals die empfindliche Elektronik der Flug- und Fahrzeuge erheblich stören konnten. Deshalb läßt sich auch heute noch der eingeschränkte Gebrauch dieser Geräte zumindest auf Notfälle beschränkt begründet durchsetzen, wenn sich die Verbreitung von Aerosolen dadurch vermeiden ließe und vorbeugend Menschenleben vor einem Ansteckungsrisiko geschützt werden können. Außerdem trägt eine derartige Nutzungsbeschränkung oder gar ein -Verbot zu weniger Streß wegen rücksichtslosen Dauer-Telefonierens im Nahverkehr bei. – Do., 04.02.2021

  2. Kein Mensch – auch nicht ältere Menschen über 80 oder 100 Jahren – will unnötig an einer vermeidbaren Infektion wie das derzeitige Corona-CoViD19-Virus frühzeitiger versterben müssen. Auch ältere Menschen haben ein Recht, wie jeder andere Mensch, unabhängig ihres Alters oder ihrer bestehenden gesundheitlichen Vorerkrankungen geschützt zu werden; alles andere würde eine Diskriminierung und eine bereits vorauseilende Triage bedeuten, bevor diese Menschen an einem Corona-Virus erkrankten; was zudem erhebliche Schadensersatz-Forderungen wegen der Verletzung des Rechtes auf Leben, Diskriminierungsfreiheit (GG bzw. Europäische Menschenrechtskonvention) seitens der betroffenen Verwandten führen dürfte. Andererseits wird – zumindest derzeitig – niemand gegen seinen Willen gezwungen, geimpft zu werden, solange eine ausreichende Zahl von Menschen, etwa 67 oder 70 Prozent sich freiwillig impfen lassen werden, woran nicht zu zweifeln sein wird.

    Daß man in Bus und Bahn das Telefonieren mit Mobilfunkgeräten zumindest auf Notfälle einschränken oder ganz verbieten könnte, ist – wenn man die Situation in Spanien betrachtet – durchaus nachzuvollziehen, denn durch die hohe Konzentration an Aerosolen wird der Maskenschutz unterlaufen und zunichte gemacht. Übrigens durfte man in der Gründerzeit der Handys, diese Geräte weder in Flugzeugen, Bahn und Bus benutzen, da sie zumindest damals die empfindliche Elektronik der Flug- und Fahrzeuge erheblich stören konnten. Deshalb läßt sich auch heute noch der eingeschränkte Gebrauch dieser Geräte zumindest auf Notfälle beschränkt begründet durchsetzen, wenn sich die Verbreitung von Aerosolen dadurch vermeiden ließe und vorbeugend Menschenleben vor einem Ansteckungsrisiko geschützt werden können. Außerdem trägt eine derartige Nutzungsbeschränkung oder gar ein -Verbot zu weniger Streß wegen rücksichtslosen Dauer-Telefonierens im Nahverkehr bei. – Do., 04.02.2021

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL