Strompreise steigen: Diese Stadtwerke erhöhen die Preise teils drastisch

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Gerade erst hat der Stromriese EnBW bekanntgegeben, die Strompreise ab Oktober teils deutlich anzuheben. Jetzt wird bekannt, dass auch zahlreiche Stadtwerke schon bald die Tarife drastisch anheben. Bis zu 50 Prozent Aufpreis sind drin.
Stromzähler
StromzählerBildquelle: Shutterstock / Jochen Netzker

Viele Stadtwerke sehen sich gezwungen, die gestiegenen Beschaffungspreise für Strom an die Kunden weiterzugeben. Die meisten Anbieter, die oftmals in ihrer Region auch für die Grundversorgung zuständig sind, werden diese Erhöhung zum 1. Oktober vornehmen, einige schon zum 1. September.

Der Stromwechselservice remind.me hat zahlreiche Preisänderungen, die dich in den kommenden Wochen erwarten, aufgelistet. Die Preisänderungen betreffen grundsätzlich alle Kunden der genannten Unternehmen. Ausgenommen ist, wer sich noch in einem Vertrag mit einer Preisbindung und Preisgarantie befindet. Hier ist es derzeit noch nicht zulässig, dass ein Anbieter die Preise trotzdem erhöht. Doch du kannst davon ausgehen, dass dir in diesem Fall kurz vor Ablaufen der Preisgarantie ein Schreiben zugestellt wird, dass dich ebenfalls über neue Tarife informiert.

50 Prozent mehr: Strompreise steigen wie noch nie

Die Erhöhungen sind dabei drastischer denn je. So haben beispielsweise die Stadtwerke Brühl mitgeteilt, dass bezogen auf den Preis zum 1. Juli 2022 eine Steigerung von mindestens 50 Prozent zu erwarten ist. Zur Begründung heißt es, die Einkaufspreise liegen für 2022 bei fast dem Zehnfachen als noch vor drei Jahren. Auch die Potsdamer Stadtwerke erhöhen ihren Strompreis um 45 Prozent.

remind.me hat weitere Stadtwerke recherchiert, die ihren Kunden bereits ganz konkret oder grundsätzlich Preiserhöhungen in Aussicht gestellt haben.

  • Stadtwerke Düsseldorf
  • Stadtwerke Wuppertal
  • Neubrandenburger Stadtwerke
  • Bad Dürkheimer Stadtwerke
  • Stadtwerke Wesel
  • Stadtwerke Ostmünsterland
  • Stadtwerke Hechingen
  • Stadtwerke Hamm
  • Stadtwerke Borken
  • Stadtwerke Schwerin
  • Heidjers Stadtwerke
  • Pfarrkirchner Stadtwerke
  • Stadtwerke Tübingen
  • Stadtwerke Landsberg
  • Stadtwerke Trier
  • Stadtwerke Dienslaken
  • Stadtwerke Kamp-Lintfort
  • Stadtwerke Ingolstadt

Wie hoch die einzelnen Erhöhungen sind, ist abhängig vom jeweiligen Tarif. Sofern du Kunde bei einem dieser Anbieter bist, sollte dieser dich auch direkt über die neuen Tarife informieren.

Was tun bei Preiserhöhung für Strom?

Eine Preiserhöhung gibt dir auch stets die Möglichkeit, außerordentlich zu kündigen. In der Grundversorgung kannst du ohnehin binnen 14 Tagen zu einem anderen Anbieter wechseln. Oftmals gibt es auch in einem preislich schwierigen Umfeld noch günstige Alternativen. Wichtig: Du solltest nur zu seriösen Anbietern wechseln.

Wenn du dich damit nicht selbst befassen möchtest, kannst du das auch einem Wechselservice wie Wechselpilot oder Switchup überlassen. Hier kümmern sich Experten um deinen Stromvertrag und sorgen dafür, dass du stets in einem günstigen Stromtarif bist. Wir empfehlen dir hier unseren Partner remind.me. Dort überwacht man auch die Vertragsbeziehung und reagiert, sollte ein Anbieter seine Preise erhöhen.

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3 KOMMENTARE

  1. Frei

    Ballkon Kraftwerk!
    Offiziel nur bis 600 Watt. (Grundbedarf für Kühlschränke oder Warmwasserboiler oder …) Ggf. mit Lastabwurf- Relais.
    Aber mit technischen Tricks auch bis 1800 Watt.
    Mit noch etwas mehr technischen Aufwand noch mehr…
    Oder als „Insel- Lösung“ zu Hause…
    Und man braucht Flächen für PV…
    Gut für Leute mit Dach- Terrasse oder Garten

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  2. Uli

    Und da haben wir sie wieder, die „Geiz ist geil“ Mentalität. Und genau da liegt das Problem: man wechselt wegen 2 ct -das sind bei 3000 kWh/Jahr gerade mal 60 EUR- zu einem Billiganbieter, der ohnehin die Preise nicht halten kann und davon lebt, dass 50% der Kunden die Kündigungsfrist verpassen und im 3. Jahr draufzahlen. Und die Stadtwerke, dort wo der Nachbar, der Vereinskollege, die Schwester oder sonst wer aus dem Bekanntenkreis arbeitet, können mit sich mit den unplanbaren Kunden in der Grundversorgung herumschlagen.

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  3. dr priesnitz

    Meine Solaranlage mit Speicher amortisiert immer schneller!!!

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