Stromanbieter kündigen Verträge: Preis-Explosion bei Grundversorgern

4 Minuten
Es ist eine regelrechte Lawine, die in den vergangenen Wochen losgetreten wurde. Wer aktuell seinen Stromanbieter verliert, sieht sich oftmals mit enorm hohen Strompreisen konfrontiert. Und es gibt scheinbar keine Grenzen beim Preis für Strom.
Stromzähler
StromzählerBildquelle: Pixabay

Bei einer Kündigung durch den Stromanbieter wie im Fall von Stromio und Grünwelt rutschst du automatisch in die Ersatzversorgung beziehungsweise Grundversorgung. Wer dein Grundversorger ist, kannst du online herausfinden. Schon immer war die Grundversorgung etwas teurer als ein regulärer Tarif bei demselben Anbieter oder aber ein Tarif von einem Anbieter am freien Markt. Jetzt aber hat der Strompreis in der Grundversorgung im Dezember ein Allzeithoch erreicht. Das hat das Preisvergleichsportal Check24 ausgerechnet.

5 Prozent Plus – im Schnitt

Ein Musterhaushalt mit 5.000 kWh zahlt demnach aktuell im Schnitt 1.695 Euro jährlich für Strom. Das entspricht einem durchschnittlichen Preis von 33,9 Cent pro kWh. Im Vorjahresmonat waren es 1.613 Euro – ein Plus von fünf Prozent. Wohlgemerkt: im Durchschnitt. Denn individuell können die Erhöhungen aktuell sehr viel drastischer sein.

Denn die Stromgrundversorger haben in 499 Fällen bereits Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 39,7 Prozent und betreffen gut 3,5 Millionen Haushalte, wie es von Check24 weiter heißt. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 649 Euro pro Jahr.

„Durch gestiegene Kosten bei der Stromerzeugung in Kohle- und Gaskraftwerken, Produktionsrückgängen bei erneuerbaren Energien im Vergleich zum Vorjahr und gleichzeitig großer Nachfrage aus der Wirtschaft, sind die Strompreise aktuell besonders hoch“, begründet Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei Check24, diese Marktentwicklung.

Grundversorger: Keine Obergrenze für Strompreise

Beispielhaft berichteten wir in dieser Woche schon über die Stadtwerke Osnabrück, die ihren Grundversorgertarif für Neukunden mehr als verdoppelt haben. Doch damit sind sie nicht allein. Zahlreiche Stadtwerke und regionale Versorger haben ihre Grundversorger-Tarife für Strom drastisch angehoben – in der Regel aber nur für Neukunden.

Obergrenzen scheint es für Grundversorger beim Preis für eine Kilowattstunde nicht zu geben. „Die Kalkulation des Strom- und Gaspreises obliegt den Lieferanten“, teilte uns die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde auf Anfrage mit. Sie wies darauf hin, dass einige Preisbestandteile vom Lieferanten nicht beeinflusst werden können und meint damit beispielsweise Netzentgelte, Abgaben, Umlagen und Steuern. „Eine Genehmigung oder konkrete Obergrenze der Preise gibt es nicht“, so die Behörde. Allerdings müssten die Preise rechtzeitig angezeigt werden.

Vom niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung heißt es allerdings, dass Kartellbehörden eine nachträgliche Missbrauchsaufsicht durchführen können. Das hat insbesondere das Ziel, zu verhindern, dass ein marktbeherrschendes Unternehmen seine Marktmacht zum Beispiel durch missbräuchlich überhöhte Preise gegenüber seinen Kunden ausnutzt.

Grundlage der Missbrauchsaufsicht über die Grundversorgung Strom und Gas ist der bis zum 31. Dezember 2022 befristete § 29 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen. Diese Vorschrift verbietet es Strom- und Gasversorgungsunternehmen ausdrücklich, Entgelte oder sonstige Geschäftsbedingungen zu fordern, „die ungünstiger sind als diejenigen anderer Versorgungsunternehmen oder von Unternehmen auf vergleichbaren Märkten, es sei denn, das Versorgungsunternehmen weist nach, dass die Abweichung sachlich gerechtfertigt ist“.

Strompreise an der Börse auf Rekordniveau

Hoffnung, dass die Preise bald wieder sinken, darf man sich offenbar nicht machen. An den Spotmärkten steht der Preis für eine Megawattstunde für das kommende Jahr aktuell bei rund 325 Euro, heißt es von Verivox. In der Woche vor Weihnachten stieg der Preis gar auf bis zu 500 Euro. Zum Vergleich: Im langjährigen Mittel bewegt sich der Preis je Megawattstunde zwischen 35 und 55 Euro. Für Januar und Februar 2022 haben insgesamt 280 der rund 800 regionalen Stromversorger Stromerhöhungen von im Schnitt 7,6 Prozent angekündigt. Die durchschnittlichen Mehrkosten liegen bei rund 98 Euro pro Jahr. Immerhin:  39 Grundversorger melden Preissenkungen von durchschnittlich 2,4 Prozent, was einer Entlastung von rund 32 Euro pro Jahr entspricht. Dass die EEG-Umlage zum Jahresbeginn gesunken ist, hat also faktisch keine Auswirkungen auf den Strompreis. Am Ende bleibt dir als betroffener Kunde also zunächst einmal nur, die Stromrechnung zu drücken, indem du Strom sparst.

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32 KOMMENTARE

  1. Frei

    Wenn macht den Strom, und sonstige Energiequellen so teuer!
    Der deutsche Staat kassiert von dem Preis für Strom über 70 % an Zwangsabgaben!
    Dazu kommt die Grünen Öko-Politik, die durch Zwangssubventionen wie EEG, CO₂ und andere, die den Strompreis in die Höhe treiben. Alle grüne Reformen waren und sind für die Menschen extrem teuer!
    Außerdem die pro amerikanische Vasallen Politik von Deutschland, die durch Sanktionen gegen Energielieferanten wie Russland, Energie verknappen (Erdgas) und damit Energie-Preise in die Höhe treiben. Die Preise für verschiedene Energiearten sind ein einander gekoppelt. Das bedeutet, wenn eine steigt, steigen die anderen Energiearten automatisch mit!
    Bedankt euch also bei dem deutschen Staat, den Grünen, und auch den Parteien und Politiker, die pro amerikanische Vasallendienste und Sanktionen befürworten.

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    • MS

      @ Frei:
      Ein Wunder, dass in Ihrem zweifelhaften Beitrag, den man wohl bestenfalls als Satire abtun könnte, nicht noch das Stichwort „Deutschland GmbH“ findet. Sachlich gesehen entbehrt Ihr Erguss jedenfalls sämtlicher Grundlage.
      Zitat, Ihr Beitrag, Zeile 2-3: „Der deutsche Staat kassiert von dem Preis für Strom über 70 % an Zwangsabgaben!“ – Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Sechs, setzen, nächstes Mal vlt die Finger von der Tastatur lassen…

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  2. Frei

    Was macht den Strom, und sonstige Energiequellen so teuer?
    So sollte die erste Zeile lauten…

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  3. Roland P.

    Wir sind ebenfalls bei stromio aus dem Vertrag geflogen wegen Insolvenz und nun in der Grundversorgung.

    Was ich dort erleben muss ist absoluter Wucher oder ein Skandal!

    NEW Energie: Knapp 1€ pro kWh !!!

    Dagegen muss man doch was unternehmen können…

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  4. Paul

    5% mehr? Also verglichten mit den Preisen im Herbst sind es bei mir (Köln) jetzt doppelt so viel, also 100% mehr.

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  5. Tjoar

    an dem ersten, nein es liegt hier nicht an den Grünen, sondern an der CDU und FDP. Hätte man die Hausaufgaben gemacht und EE konsequenter ausgebaut, wäre der Strom jetzt deutlich deutlich günstiger

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  6. Birgit Borgmeyer

    Das ist nicht nur Stadtwerke Osnabrück die Teuteburger Energie zockt auch die Ersatzlieferung für uns Stromio Kunden ab.die können am Telefon nicht mal Auskunft geben wie hoch und wann man Bescheid bekommt.
    Ich kann mir das nicht leisten 3 Monate nach zu zahlen.Ich finde es zum kotzen das das Kartellamt da nicht einschreiten wo so man anstatt 166 Euro im Monat plötzlich 366 Euro hernehmen das ist Wucher
    Ich finde es zum kotzen das das

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    • RobM

      Schäbig ist doch, dass Anbieter wie Stromio sich aus ihrer Verantwortung ziehen und in der Krise nicht für die eigenen Kunden da sind. Die sehen zu, dass sie ihre eigenen Kunden irgendwie loswerden, die Mengen, die dann übrig sind, werden am extrem überhitzten Großhandelsmarkt mit satten Gewinnen verkauft, die wahrscheinlich auch etwaige Schadensersatzansprüche deutlich decken wird. Der Grundversorger hat dann die Kunden an der Backe, muss die teuren Mengen kaufen, die er aber überhaupt nicht planen kann und auch überhaupt nicht weiß für wie lange die neuen Kunden da sind. Von daher haben diese hohen Preise nix mit Wucher zu tun. Wem das zu teuer ist, kann ja zum nächsten Billigheimer wechseln. Der Grundversorger kann nicht die leeren Versprechen einiger dubioser Discounter auf seine Kosten ausbügeln. Deshalb ist eine verursachungsgerechte Kostenverteilung richtig, so schmerzhaft jetzt auch für den einzelnen Kunden ist.

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  7. Svenale

    An alle die denken, EE wäre die Lösung… Das Hauptproblem ist der Ausstieg aus der Atomkraft, gefolgt von hirnlosem Subventionieren von Offshore Windparks. Denn durch die Klimaärwärmung wird der Golfstrom immer schwächer – – > kaum noch stärken regelmäßigen Wind, viele wetterextreme… Windparks werden auch in Zukunft für den Popo sein!
    Dann die ganzen E Autos, da muss dann halt das ein oder andere Kohlekraftwerk wieder hochfahren, was wiederum strafen wegen Überschreitung und/oder Zukauf von Umweltzertifikaten nach sich zieht und beides wird dann auf den Strom Preis aufgerechnet.

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  8. Klaus

    Natürlich sind es in erster Linie die Grünen und kernkraftgegner.
    Das ist leider erst der Anfang von Friday for future – eine noch menschenverachtende Politik ist wohl kaum möglich.
    Aber wir sind ja selber schuld und haben diese Anhänger der Ökodiktatur ja selber gewählt. Wie werden wir die nun schleunigst wieder los?

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  9. Michaela K.

    Was man bei den Billiganbietern vorher jahrelang „gespart“ hat, zahlt man jetzt halt zurück. Geiz ist halt doch nicht geil.
    #polarstern

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  10. P. Staf

    In Leverkusen das gleiche. 2 Erwachsene und 1 Baby bislang bei Stromio für 2500 kWh im Jahr 700 € (0,25 €/ kWh) , Grundversorger EVL will 0,70 € / kWh haben. Als Neukunden wird bekommt man dort auch keinen normalen Tarif mehr. Wechsel also zu Vattenfall wo wir jetzt 0,42 € / kWh zahlen werden und somit 1300 €/Jahr. Keine Ahnung wo in diesem Bericht die +500 €/Jahr für 5000 kWh herkommen…

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  11. Gerd

    5 % ? Wer bei Check 24 oder Verivox momentan einen neuen Strom oder Gastarif sucht wird feststellen, dass sich der Gaspreis im Vergleich zu Dezember vervierfacht und der Strompreis verdoppelt hat. Alle Anbieter dort liegen deutlich über dem Grundversorgungstarif der lokalen Anbieter. Aber auch die ziehen gerade die Notbremse. Ich wollte bei meinen Stadtwerken einen Gastarif aus dem Dezember abschießen. Die Aussage: Momentan kann man keine neuen Tarife abschließen weil die zur Zeit angepasst werden. Ab Ende Januar stehen neue Tarife zur Verfügung.

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  12. Peter

    Was soll man dazu noch sagen.Die ganze Politik wird seit Jahren auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen ,die alle Mißstände ausbaden müssen.Es ist einfach nicht fair wie wir gemolken werden.Bei der letzten Wahl konnten wir zwischen Not und Elend wählen ,das Elend hat gewonnen.

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  13. Eugen Koch

    @Michaela K.
    Naja am ende trifft es auch Sie. Wir werden nur etwas früher zur Kasse gebeten. Alle Tarife werden derzeit kräftig erhöht. Die lavine rollt erst an.

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  14. Thomas.H

    STROM GAS WASSER HAT BILLIG ZU SEIN VERBRECHER OBEN AM KOPF
    WENN SICH SEIN GEHALT JEDES JAHR UM 700 EURO ERHÖHT DANN KANN MAN JA DIE KLEINEN LEUTE ABZOCKEN WIR HATTEN MAL EIN LEBEN IN DEUTSCHLAND KÖNNT IHR EUCH NOCH ERINNERN POLITIKER LEBEN UNS NUR NOCH ZUR LEID ES GEHÖREN ENDLICH GESETZE GEMACHT DAS ES DEN DEUTSCHEN MAL WIEDER BESSER GEHT UND NICHT DIE ZAHLER FÜR ALLE ANDEREN SIND LASST UNS WIEDER LEBEN WAS HABT IHR DEN BISHER GETAN MIT DEN DOPPELTEN ENERGIE PREISEN MAN SIEHT NÄHMLICH NIX NUR ABGEZOCKT UND GELDER VERTEILT DAS DIE DEUTSCHEN BESSER DA STEHEN PASSIERT DARAUF DAS EINIGE NOCH GELD HATTEN UND ES AUF DÄCHER SOLAR SETZTEN DIE DIE JETZT KOMMEN KÖNNEN ES SICH NICHT LEISTEN WEIL SIE KEINE MÖGLICHKEIT HABEN WAS ANZUSPAREN DIE GRÜNEN SIND DIE SCHLIMSTEN STAMMEN AUS REICHEN HÄUSERN UND KLIMA HETZERN WIE —- HÖRT MAN MOMENTAN NICHTS AUCH DIE BEREICHERN SICH NUR KLIMA KANN NUR DURCH KLUGE KÖPFE UND NICHT DURCH GELD ERZWUNGEN WERDEN

    Antwort
  15. Lukas

    Ich verstehe jede Verärgerung, aber die Grundversorger sind hier nur die Deppen der Nation.
    Billig Discounter wie Stromio haben eine ganz andere , eher kurzfristige Beschaffungsstrategie, wie traditionelle Stadtwerke. Sie haben Kampfpreise und Prämien angeboten, ohne dass die benötigten Liefermengen langfristig beschafft haben.
    Als sie die Preise am Spotmarkt nicht mehr zahlen konnten, haben Sie sich aus der Verantwortung gezogen.
    Grundversorger müssen nun auf einen Schlag zum Teil 10.000 Kunden aufnehmen. Die dafür benötigten Energie, müssen sie nun einkaufen, an den selben Märkten die Stromio zu teuer waren, zu den selben teuren Preisen.
    Die Vertriebsplanung der Grundversorger sieht ein solches Verhalten der ehemaligen Konkurrenz nicht vor.
    Deswegen sind die Preise in der Grundversorgung gestiegen, das mussten sie auch.
    Aus diesem Tarif kann der Kunde innerhalb 14 Tagen raus, er muss sich nur einen Strom oder Gaslieferanten suchen. Das das derzeit nicht zu billig Konditionen möglich ist, das ist nicht die Schuld der Grundversorger.Der Energiemarkt ist halt auch Teil von Spekulationen etc.
    Wie ein Vorposter sagte, manchmal kostet Qualität und Verlässlichkeit mehr als billig Tarife der teilweise unseriös agierenden Discounter…

    Antwort
  16. Heinz-Richard

    Alle die jetzt jammern,sollten sich einmal die Frage stellen,ob sie die richtige Partei gewählt haben.Denn links-grün wählen,muss man sich leisten können.

    Antwort
    • Heibi

      👍👍👍

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  17. Klaus

    Hätte die Regierung den Ausbau der Erneuerbaren im Jahr 2011 nicht so gebremst wäre es jetzt anders. Die Grünen haben da überhaupt nichts mit zu tun. Wir könnten schon annähernd auf 100 % Erneuerbare sein.

    Antwort
    • Marius

      100% Sonne/Wind ist schlichtweg unmöglich, wenn man ständig Storm haben will. Oder willst Du, dass in Deinem Haus der Strom jedes Mal weg ist, wenn zu viel Wolken da sind? Ständig Strom können wir nur haben, wenn wir zusätzlich Gas, Kohle, Atom oder sonstwie Strom erzeugen oder es eben im Ausland einkaufen, die es wiederum mit Gas, Kohle oder Atom erzeugen. Leider sind wir gerade durch so viel Sonnen/Wind Anteil so abhängig von internationalen Börsen bzw. Strompreisen. Hätten wir genug Kohle/Atom, dann könnte uns völlig egal sein, was im Ausland passiert. Durch die Klimapolitik sind wir leider sehr abhängig vom ausländischen Strom und daher wird der Strom für uns alle teurer, je höher unser Anteil an Wind/Sonne ist.

      Antwort
  18. Marius

    100% Sonne/Wind ist schlichtweg unmöglich, wenn man ständig Storm haben will. Oder willst Du, dass in Deinem Haus der Strom jedes Mal weg ist, wenn zu viel Wolken da sind? Ständig Strom können wir nur haben, wenn wir zusätzlich Gas, Kohle, Atom oder sonstwie Strom erzeugen oder es eben im Ausland einkaufen, die es wiederum mit Gas, Kohle oder Atom erzeugen. Leider sind wir gerade durch so viel Sonnen/Wind Anteil so abhängig von internationalen Börsen bzw. Strompreisen. Hätten wir genug Kohle/Atom, dann könnte uns völlig egal sein, was im Ausland passiert. Durch die Klimapolitik sind wir leider sehr abhängig vom ausländischen Strom und daher wird der Strom für uns alle teurer, je höher unser Anteil an Wind/Sonne ist.

    Antwort
  19. Futureman

    Merkwürdig, das hier die Grünen schuld sein sollen. Sie sind erst einen Monat in der Regierung. Das wäre doch schon sehr schnelle Auswirkungen ohne das etwas beschlossen wurde. Da ist ja wohl,wenn nur die Vorgängerregierung verantwortlich.

    Antwort
  20. Stromfresser

    @Klaus: In hundert Jahren werden wir nicht bei 100% sein… NATÜRLICH unmöglich….🤷🏻‍♂️🤧

    Antwort
  21. Maximilian

    Mein Vertrag ist auch kürzlich ausgelaufen. Allerdings konnte ich bei enercity noch einen günstigen Tarif bekommen für ca. 30 Cent/kWh und 13€ Grundgebühr im Monat mit PLZ 49219.
    Link: http://aklam.io/b7Ds6y
    Und ich bin schon fast froh über die Möglichkeit 1,5 Jahre Preisbindung auswählen zu können.

    Der örtliche Grundversorger, die TEN, nimmt in der Grundversorgung zu Zeit fast 60 Cent.

    Der teuerste Anbieter bei Verivox lag bei unfassbaren 122 Cent.
    Wenn ich mir die Preise an der Strombörse anschaue glaube ich nicht an eine baldige Entspannung der Lage.

    Antwort
  22. fieser Fridolin

    Ich wundere mich ja immer über die Musterhaushalte. Hier werden jetzt sogar 5.000 kWh pro Jahr angeführt.
    Was machen die mit dem Strom? Ich bin mit meiner Frau im Homeoffice (zwei PCs mit externen Displays), wir haben ein kleines Kind und kochen und waschen entsprechend täglich. Trotzdem haben wir nur einen Verbrauch von 2.000 kWh im Jahr.
    Man kann so das Problem der Rentseeker natürlich auch extra groß machen.

    Ich finde, es teilweise echt frech, wie die Geizhälse, jetzt bei den eigenen Problemen nach der Solidargemeinschaft rufen.

    Antwort
  23. MARKUS

    Seit doch froh, dass ihr über die Feiertage nicht im Dunkeln gesessen habt und der Grundversorger da war. Der wollte euch sicher auch nicht als Kunde. Musste aber. Ihr habt dem Grundversorger den Rücken zugekehrt und wollt jetzt mit offenen Armen empfangen werden? Für solche Billigheimer kann der Strom gar nicht teuer genug sein. Schließlich muss der Grundversorger euren Strom auch kurzfristig einkaufen. Und warum sollten die Altkunden dann eure Zeche bezahlen? Vielleicht sollten sich mal einige Leute fragen ob billiger auch immer gut ist.

    Antwort
  24. Alex

    Jeaaah, Abschlag für Strom und Gas dreimal soviel wie vorher, Privatinsolvenz ich komme!

    Antwort
  25. Gerhard

    Futurland : die Grünen haben ihre Lügenideologie schon seid Jahren als Opposition ins Volk geheuchelt. Junge Leute beeinflusst und sie auf die Straße geschickt ohne Gesamtlösungen. Strom wird wie viel schon vorhergesagt haben unbezahlbar. Deswegen ist das auch der Tod der E Mobilität. Man kann halt nicht auf was setzen aus dem man aussteigt.

    Antwort
    • Uhrturm

      wir steigen aus Strom aus…. loloolol

      Antwort
  26. Axel Ralf Keßler

    Zieht alle um in den Großraum Euskirchen. Dort senkt der Regioanbieter sogar seine Strompreise!
    Entweder liest er keine Zeitung oder er zieht tausende von Kunden mit nach unten. Bewusst!

    Antwort
  27. Stefan

    Richtig so; hoffentlich trifft es viele Grünen-Wähler

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