Stiftung Warentest: Es gibt (beinahe) nur 2 gute Wearable-Hersteller

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Smartwatches und Fitnesstracker haben in den vergangenen Jahren ihre Rolle als Nischenprodukt abgelegt und gehören mittlerweile zum Alltag. Doch nur wenige Geräte können eine „gute“ Leistung vorweisen. Stiftung Warentest verrät, welche Wearables die besten sind.
Smartwatch
Apple WatchBildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Dass Smartwatch nicht gleich Smartwatch und Fitnesstracker nicht gleich Fitnesstracker ist, ist kein Geheimnis. Doch die Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten sind mitunter enorm. Das belegt auch die Testliste von Stiftung Warentest, die die Organisation zuletzt um acht Smartwatches und drei Fitnesstracker aufstockte. Derzeit umfasst die Liste insgesamt 65 Wearables. Doch nur sieben erhielten das Qualitätsurteil „gut“.

Stiftung Warentest: Diese Wearables sind die besten

Aktuell führt die Apple Watch Series 6 die Testliste der Smartwatches und Fitnesstracker mit der Note „gut“ (2,0) an. Dabei hat sich insbesondere der Bereich „Kommunikation und weitere Funktionen“ positiv auf die Testnote ausgewirkt, während das Thema „Datenschutz und Datensicherheit“ das Qualitätsurteil wiederum etwas ins Negative abdriften ließ. Die ebenfalls wichtigen Kriterien „Fitness“ und „Handhabung“ entsprechen derweil größtenteils dem Endurteil.

Den zweiten Platz auf dem Siegertreppchen sicherte sich indes die Garmin Fenix 6 Pro (2,1), während die Polar Grit X (2,2) das Schlusslicht des Dreiergestirns bildet. Was beim Überblicken der Testergebnisse darüber hinaus sofort auffällt, ist, dass abseits der Polar-Smartwatch alle „guten“ Geräte ausnahmslos entweder aus dem Hause Apple oder von Garmin stammen. Größen wie Samsung, Huawei und Amazfit müssen sich mit einem „befriedigenden“ Urteil begnügen.

Interessant ist an dieser Stelle auch, dass nur eine der neu getesteten Wearables in den exklusiven 2er-Klub aufgenommen wurde – die Garmin Venu 2. Qualitätsurteil: 2,3.

So wird getestet

Das Qualitätsurteil von Stiftung Warentest setzt sich aus verschiedenen Teilnoten mit unterschiedlichen Gewichtungen zusammen. Am wichtigsten sind dabei die Bereiche „Fitness“ (40 Prozent) und „Handhabung“ (30 Prozent). Gefolgt von „Kommunikation und weitere Funktionen“ (15 Prozent), „Datenschutz und Datensicherheit“ (10 Prozent) sowie „Stabilität“ (5 Prozent).

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