Stiftung Warentest: Einer der besten Fernseher im Test kostet gerade mal 300 Euro

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Wie viel Geld würdest du für einen wirklich guten Fernseher ausgeben? Das Ergebnis der Stiftung Warentest überrascht. Ein Fernseher im Test, der mit der Note "gut" abschneidet und damit nur wenig schlechter ist als ein TV-Gerät für 2.000 Euro, kostet aktuell nur 300 Euro.
Stiftung Warentest: Einer der besten Fernseher im Test kostet nur 350 Euro
Stiftung Warentest: Einer der besten Fernseher im Test kostet nur 350 EuroBildquelle: Samsung

Der Markt für TV-Geräte ist riesig. Wer eine Neuanschaffung plant, kann schon mal den Überblick verlieren. Ob Samsung, LG, Sony oder Philips: Alle Hersteller bieten stets neue Modelle in unterschiedlichen Größen und mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen an. Ob klein oder groß, ob Full-HD oder UHD: Die Stiftung Warentest hat 18 Fernseher zwischen 24 und 65 Zoll getestet. Preislich liegen die Fernseher im Test zwischen rund 180 und 2.100 Euro. Das Endergebnis ist verblüffend.

Fernseher im Test: Das sind die besten TV-Geräte

Der beste Fernseher im Test der Verbraucherorganisation ist der Samsung GQ65Q90T. Die Tester gaben dem TV-Gerät die Note „gut“ (1,8). Wer sich den Testsieger ins Wohnzimmer stellen will, benötigt aber viel Platz und Geld. Denn mit 65 Zoll (165 cm) ist der Fernseher nicht gerade klein und mit gut 2.000 Euro auch wahrlich kein Schnäppchen. Betrachtet man jedoch alle im Jahr 2020 von der Stiftung Warentest untersuchten Fernseher, schneiden Geräte von LG deutlich besser ab, als das Spitzenmodell von Samsung. Mit rund 1.800 Euro ist der LG OLED65B97LA zwar nur minimal günstiger. Jedoch bekommt der ebenso große Fernseher die Note „sehr gut“ (1,4).

Deutlich günstiger und fast genauso gut wie der aktuelle beste Fernseher im Test ist der Samsung GQ50Q60T. Das Modell ist mit 50 Zoll (127 cm) zwar etwas kleiner, bekommt aber ebenfalls die Note „gut“ (2,0) und kostet aktuell 635 Euro.

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Guter Fernseher für nur 300 Euro? Kein Problem.

Unter den 18 neuen Modellen, die die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen hat, befindet sich der Samsung TU8079. Der Smart-TV bietet ein LED-Display, 4K-Auflösung und einen Triple-Tuner. Die Tester geben dem Fernsehgerät die Endnote „gut“ (2,3). Aktuell kostet das TV-Modell rund 350 Euro. Somit ist es kaum schlechter als der Testsieger, jedoch deutlich günstiger. Mit 43 Zoll (109 cm) ist das Modell aber auch etwas kleiner.

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Günstiger und laut Stiftung Warentest sogar noch besser ist der LG 43UN71006LB (Note: „gut“, 2,2). Der Bildschirm ist ebenfalls 43 Zoll groß und bietet 4K-Auflösung. Derzeit bekommst du also einen der besten Fernseher im Test für rund 300 Euro.

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18 KOMMENTARE

  1. 42-Zöller kostet deutlich weniger als ein 65-Zöller, schneidet aber auch gut ab: Welch selten dämliches Clickbait!

    Wisst Ihr was? Mir reicht es mit Euren Volksverblödungartikeln, Ihr seid raus aus meinem Google News. Verarschen kann ich mich alleine.

  2. Mal im Ernst, man kann doch nicht verschiedene Größen preislich miteinander gleichsetzen.

    News von Inside-digital. Muss ich mir merken um in Zukunft hier keine Zeit mehr zu verschwenden.

  3. Wo ist das Problem bei der Kernaussage des Artikels, dass ein 300,-€ TV im Grunde völlig ausreichend ist? Der Test sagt doch im Endeffekt lediglich aus, dass ein fast 7 mal teureres TV-Gerät auf keinen Fall auch 7 mal besser ist bzw. 7 mal mehr leistet.
    Ich spreche hier aus eigener Erfahrung: habe dieses Jahr von einem 10 Jahre alten 40″-SONY-TV, der 2010 „nur“ 499,-€ kostete auf einen 65″ UHD-TV von LG für 1.800,-€ aufgerüstet. Nach anfänglicher Begeisterung hat sich mittlerweile Ernüchterung breit gemacht, da die inhaltliche Qualität des angebotenen Programms leider mit der technischen Entwicklung der Geräte nicht analog gestiegen ist. Ein halb so teures Gerät mit einer geringeren Diagonale, z.B. 55″ hätte es auch getan.
    Aber jedem so wie er möchte!

  4. Vlt.ist der Zweck eines solchen Test mal etwas Feuer zu schüren um das was nicht verkauft wird einfach ins Gedächtnis zu rufen. Jeff sagt weiter oben allerdings genau auf den Punkt das was ich mir beim Lesen dieses Artikels gedacht habe. Nacht 20 Jahren Tv Verkauf würden mich meine Kunden kreuzigen, würde ich solche Vergleiche als Verkaufsargument benutzen. Gott sei Dank sind Käufer und Leser solcher Artikel intelligent genug um all den Blödsinn der uns aufgetischt wird zu filter. Bleibt wach…

    • Schmeißt die Dinger aus dem Fenster und lebt Reality. Corona? Bücher lesen z.B. Ein Leben ohne Fernseher ist wunderbar!

  5. Da schaue ich mir Mal kurz den OLED LG meiner Eltern an, und dann den 300 € Fernseher der angeblich so gut ist…

    Ne sorry aber Sound und Bild von dem 300€ Teil sind extrem grauenhaft im Vergleich. Das Grenz schon fast an Körperverletzung.

  6. Die Quintessenz des Artikels lässt schon darauf schließen, dass sich der ambitionierte Leser zunächst selbst ein Bild machen muss, was tatsächlich ,,gut“ ist und was nicht.
    Ein Köder für Freunde der Trivialliteratur, mehr nicht.

  7. Eine Erkenntnis welche in dem Artikel gänzlich vernachlässigt wurde.
    Die 65 Zöller verbrauchen sogar mehr Strom als die kleineren Geräte.
    Ich muss den vorangegangenen Kommentaren beipflichten.
    Wer vergleicht schon einen Fiat 500 mit der S-Klasse von Mercedes.

  8. Und zudem kostet der LG, von dem hier geredet wird keine 300 Euro, sondern über 400 Euro. Schlechte Recherche. Schlechte Vergleiche…und raus aus meiner Listung ..ihr nervt nur noch.

      • Das ändert nichts daran dass der gesamte Artikelinhalt für die Tonne ist. Bei den jeweils kleineren Geräten von “ ein wenig kleiner“ zu sprechen ist ja Humbug. Ausgang war ein 65 Zöller, am Ende ein 43’er. Geräte die noch dazu nicht annähernd vergleichbar sind. Es gibt Menschen die orientieren sich am Ende noch an solchen „Fachartikeln“ wie diesem. Na dann, gut Nacht.

        • Du sagst es. Jeder hat die Wahl und kann selbst entscheiden, welche Größe sein Fernseher haben soll. Und nicht jeder braucht eine Kinoleinwand zu Hause. Ebenso wie viele Menschen keine 2.000 Euro für ein TV-Gerät übrig haben. Die Aussage des Artikels wurde hier nun schon mehrfach zusammengefasst: Für 300 Euro bekommt man ein gutes TV-Gerät – es ist aber eben kleiner. Ob Fiat 500 oder ein Benz der S-Klasse: Mit beiden kommt man von A nach B.

          • Im Prinzip haben Sie recht. Die Überschrift ist korrekt. Aber der Leser erwartet schon das nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Der Artikel erinnert mich an einen, indem Computer Bild vor vielen Jahren Tintenstrahldrucker (Farbe) mit Laserdrucker (schwarz) verglichen wurde. Damals wurde der Laserdrucker abgewertet weil er kein buntes Bild drucken konnte. Ihr seid schon Journalistisch auf dem gleichen Weg.
            Handy, Autos…. für alles gibt es entsprechende Klassen in denen getestet werden. Zurecht! Sicher komme ich mit einem Fiat 500 ans gleiche Ziel wie mit einer Mercedes S-Klasse. Aber eben anders.

          • Nur nochmal zur Erinnerung: nicht wir haben getestet, sondern die Stiftung Warentest. Und im Endeffekt geht es den meisten um die Größe. Mehr Zoll = mehr Geld. Wenn einem ein Fiat 500 bei 140 zu laut und zu unkomfortabel ist, der gibt eben dreimal so viel Geld für eine Limousine aus. Wenn er das Geld denn hat. Das darf man nicht vergessen.

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