Stiftung Warentest: So gut sind Akku-Staubsauger wirklich

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Kabellose Staubsauger mit Akkus liegen voll im Trend. Regelmäßig findet man sie in Angeboten verschiedenster Händler. Doch sind sie wirklich besser als die klassischen Bodenstaubsauger? Dem hat sich nun die Stiftung Warentest angenommen und hat Testsieger gekürt.
Stiftung Warentest testet Akku- und Bodenstaubsauger.
Neue Akku- und Bodenstaubsauger bei Stiftung Warentest im Test.Bildquelle:

Der Staubsauger soll in erster Linie selbstverständlich richtig saugen können. Und darüber hinaus? Zwischen dem klassischen kabelgebundenen Bodenstaubsauger und den neumodischen Akku-Staubsaugern gibt es doch einige Unterschiede, die man vor dem Kauf beachten sollte. Und welche Modelle sind eigentlich am besten? Die Stiftung Warentest als angesehene Test-Referenz hat in diesem Jahr weitere Staubsauger-Modelle unter die Lupe genommen und nach spezifischen Kriterien getestet. Darunter sind bekannte Marken wie Dyson, Vowerk oder auch Miele.

Staubsauger 2021: Das sind die besten Akku-Modelle

Die Hauptkriterien für den Test der Akku-Staubsauger waren: Saugleistung, Handhabung, Umwelteigenschaften, Haltbarkeit und Akku. Von insgesamt elf Akku-Staubsaugern erhalten letztlich nur fünf Modelle das Testurteil „gut“. Der Knackpunkt ist vor allem der Akku. Denn im Vergleich zu kabelgebundenen Staubsaugern geht ihnen schnell die Puste aus.

Dennoch konnten vor allem der Dyson V11 SV17 und der Bosch BSS81POW1 im Test von sich überzeugen. Beide Modelle bieten einen ausreichend ausdauernden Akku sowie positive Umwelteigenschaften. Der Dyson V11 SV17 kann sich im Vergleich zu Bosch an die Spitze absetzen und ist teilweise sogar kabelgebundenen Staubsaugern in der Saugleistung überlegen. Der Bosch BSS81POW1 ist laut Stiftung Warentest hingegen einfacher in der Handhabung. Allerdings haben die Markengeräte auch einen saftigen Preis: Sowohl das Modell von Bosch als auch von Dyson kosten über 600 Euro.

Andere Akku-Staubsauger erreichten die Noten „befriedigend“ und „ausreichend“. Der Hoover HF522NPW und der Rowenta RH9172WO bekamen hingegen ein „mangelhaft“.

Stiftung Warentest: Zuverlässige Kabel-Staubsauger

Bei den kabelgebundenen Staubsaugern liegt der Vorteil im Vergleich auf der Hand: Sie sind stets an den Strom angeschlossen. Das ist aber auch der Nachteil: Sie sind weniger flexibel, bleiben oft hängen und stellen durch das Kabel eine Stolperfalle dar. Allerdings gibt es bei den klassischen Bodenstaubsaugern fast keine negativen Ausreißer: Die Stiftung Warentest vergibt lediglich einmal die Note „befriedigend“, ansonsten schneiden sämtliche Testgeräte mit „gut“ ab.

Besser als die Akku-Modelle schnitt vor allem ein Gerät von Miele im Test ab. Der Miele Complete C3 Red EcoLine SGSK3 (im Schnitt 270 Euro) ist nicht nur deutlich günstiger als die Testsieger von Dyson und Bosch. Er kann vor allem durch eine hervorragende Haltbarkeit von sich überzeugen. Auch in puncto Saugleistung, Handhabung und Umwelteigenschaft erlangt er die Note „gut“. Daneben kann der Vorwerk Kobold VT300 mit Elektrobürste EB 400 als Testsieger hervorgehen. Allerdings ist er mit 900 Euro einer der teuersten Bodenstaubsauger.

Welcher Staubsauger ist der richtige?

Viele Verbraucher scheuen sich vor Akku-Staubsaugern – vor allem aufgrund der vielfach bemängelten Akkus. Allerdings lohnen sich diese Modelle vor allem dann, wenn man zu Hause wenig Stauraum hat oder nur kleine Flächen säubern muss. Im Vergleich haben Akku-Staubsauger aber tendenziell eine geringere Saugkraft als kabelgebundene Sauger.

Mit einem klassischen kabelgebundenen Bodenstaubsauger hat man laut Stiftung Warentest einen stets zuverlässigen Begleiter zur Hand – und das direkt über einen sehr langen Zeitraum. Sie eignen sich vor allem für verschiedene Böden, zum Beispiel wenn in der Wohnung Teppich- und Hartböden ausliegen. Außerdem müssen sie nicht kurz vor dem Putzen aufgeladen oder der Staubbehälter ausgeleert werden.

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