Free European Song Contest mit Stefan Raab: Wadde hadde dudde da?

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Die Coronakrise macht es „möglich“: Ein Event nach dem anderen wird abgesagt. Die EM 2020, die Olympischen Sommerspiele in Japan – und auch der ESC. Während die Sportereignisse auf das kommende Jahr verschoben wurden, entfällt der Eurovision Song Contest ersatzlos. Zumindest war das der Plan, bis jetzt Stefan Raab mit dem "Free European Song Contest" auf den Plan trat.
ESC Logo 2020
Bildquelle: EBU/NPO

Stefan Raab? Du liegst richtig, wenn du an das Ende seiner Fernsehkarriere vor fünf Jahren denkst. Doch der ehemalige Moderator schlägt der ARD ein Schnippchen und kommt extra für den ESC zurück auf die Leinwand.

Wie Raab bekannt gibt, wolle er gemeinsam mit ProSieben einen eigenen Song-Contest veranstalten. Der soll unter dem Titel „Free European Song Contest laufen“ und neu organisiert werden. Einen zugehörigen Hashtag, unter dem Zuschauer im Netz mitfiebern können, gibt es ebenfalls schon: #FreeESC.

#FreeESC: Ausstrahlung im Mai

Der reguläre ESC sollte 2020 live im Mai aus Rotterdam ausgestrahlt werden. Auch Raab will den neuen Gesangswettbewerb im Mai senden, konkret am 16. Mai um 20:15 Uhr. Die Idee für den „Free ESC“ kam laut einer Mitteilung von ProSieben durch die Enttäuschung bei Zuschauern und Fans nach der offiziellen ESC-Absage.

„Musik verbindet besonders in schwierigen Zeiten viele Menschen miteinander. Dies ist die Geburtsstunde eines neuen, freien europäischen Songwettbewerbs. Das ist die Geburtsstunde des ‚Free European Song Contest’“, erklärt Raab.

Wie die Show ablaufen soll, ist noch unklar. Somit ist auch noch offen, ob Stefan Raab selbst vor der Kamera stehen wird. Ebenfalls unbekannt ist, ob die Künstler, die beim ESC angetreten wären, auch in Raabs Format Beachtung finden. Wie betont wird, sollen bei den Dreharbeiten zur Show aber alle gesetzlichen Auflagen eingehalten werden.

Stefan Raab, der Pionier der Musik-Shows

Stefan Raab war bis vor seinem Abschied vor fünf Jahren nicht nur als Moderator tätig, sondern auch selbst als Musikproduzent. Vor allem in den späten 1990ern brachte es Raab mit Liedern wie „Ö La Palöma Blanca“, „Wadde hadde dudde da?“ oder „Maschen-Draht-Zaun“ zu Popularität. Eine Teilnahme am ESC wurde ihm 2000 ebenfalls zuteil, bevor er Lena Meyer-Landruth in seiner Casting-Show „Unser Star für Oslo“ als Talent für den ESC 2010 entdeckte – und mit ihr und dem Titel „Satellite“ sensationell den Titel nach Deutschland holte.

Zusätzlich war Raab mehrmals als Produzent und Jurymitglied in weiteren Casting-Shows tätig, wie unter anderem „Unser Song für Deutschland“ und „Unser Star für Baku“. Ob Raabs Rückkehr ins Fernsehen ebenfalls ein generelles Comeback als Moderator bedeutet, ist nicht bekannt. Spekuliert wurde zuletzt auch, ob Raab bei „The Masked Singer“ unter der Maske des Faultiers stecken könnte.

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