Starlink: Jetzt steht der nächste Schritt an

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Starlink, das Internet per Satellit von Tesla-Chef Elon Musk, funktioniert inzwischen auch in Teilen Deutschland. Offiziell ist das Highspeed-Netz noch im Beta-Betrieb, doch schon jetzt macht Gründer Musk die nächste Ankündigung.
Eine Starlink-Satelliten-Antenne
Starlink-Antenne für Internet per SatellitBildquelle: Starlink

Denn er geht nicht nur davon aus, dass Starlink in diesem Sommer den Beta-Status verlassen wird. Er ist auch guter Dinge, dass Starlink noch in diesem Jahr auch mobil nutzbar sein wird. Wie Musk twitterte, wird Starlink später im Jahr voll mobil sein. Dann könne man sich mit der Satellitenanlage überallhin bewegen. Damit könne Starlink dann beispielsweise eine Internet-Alternative für Wohnmobile oder LKW sein. Auch Reisebusse könnten ihr WLAN für die Fahrgäste beispielsweise per Satellit beziehen.

Eine Satellitenschüssel braucht Starlink jedoch weiterhin. Und somit auch Platz für deren Montage. Daher wird der eigentlich naheliegende Schritt, Tesla-Autos mit Starlink zu versehen, nicht erfolgen. Man brauche noch einige Satellitenstarts, um eine entsprechende Abdeckung zu erreichen. Auch ein paar wichtige Software-Upgrades stünden noch an. Doch gerade das Thema Satelliten-Starts ist für Starlink angesichts der SpaceX-Raketen, die stets eine hohe Anzahl neuer Satelliten ins All bringen, keine echte Herausforderung.

Buchung noch nicht überall möglich

Wie schnell das mobile Starlink nach Deutschland kommt, gilt es aber abzuwarten. Starlink konzentriert sich vor allem auf den amerikanischen Markt, die restliche Welt wird quasi als Zubrot mitgenommen, da die Satelliten die entsprechende Abdeckung hergeben. In Deutschland kann das schnelle Internet per Satellit derzeit beispielsweise in der Region Hamburg und im Südwesten Deutschlands genutzt werden. In anderen Regionen kannst du Starlink noch nicht buchen, weil die Satelliten diese Regionen auf ihren Umlaufbahnen derzeit noch nicht erreichen.

Das Ziel von Starlink ist es, Internet mit bis zu 300 Mbit/s und einer Latenz um 20 Millisekunden anzubieten. Derzeit erreicht das Netzwerk etwa die halbe Datenrate und den doppelten Ping. Für all jene, die bisher keinen Zugriff auf schnelles Internet haben ist das ein wahrer Segen. Doch es gibt auch Kritikpunkte: So kostet der Zugang monatlich 99 Euro. Andere Preismodelle sind nicht in Planung, heißt es von Starlink. Zudem ist die Hardware mit 500 Euro sehr teurer – wird aber unbestätigten Berichten zufolge dennoch von Starlink stark subventioniert.

Weiterer Kritikpunkt ist der Stromverbrauch: Es fallen mehr als 100 Watt an, was im Dauerbetrieb je nach Stromtarif monatliche kosten von etwa 25 Euro bedeutet.

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