"Star Trek: Lower Decks": Neues Amazon Original ist anders als du denkst

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Einfach mal lachen, wenn du eine "Star Trek"-Serie ansiehst? Ja, das ist möglich. In der neuesten Produktion "Star Trek: Lower Decks" nämlich. Klar, es geht um Science Fiction. Aber auch eine ordentliche Portion Comedy ist mit dabei.

„Diese Star Trek-Serie dringt in Bereiche vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“ Mit diesen Worten bewirbt Amazon eine seiner neuesten Originalserien, die ab heute unter anderem in Deutschland bei Prime Video zu sehen ist. Und auch wenn dieser Satz im ersten Augenblick an einen billigen Abklatsch von „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“ erinnert, ist „Star Trek: Lower Decks“ viel mehr als nur eine einfache, neue Serie aus dem Trekkie-Franchise. Denn „Star Trek: Lower Decks“ will auf vielfältige Weise anders sein als bisherige „Star Trek“-Formate.

„Star Trek: Lower Decks“: Es geht ordentlich zur Sache – animiert

Denn „Lower Decks“ nimmt sich selbst und den gesamten „Star Trek“-Kosmos ordentlich auf die Schippe. Komplett animiert soll die neue Serie im Comic-Stil in erste Linie die Lachmuskeln anregen. In den USA ist „Star Trek: Lower Decks“ schon seit dem vergangenen Jahr verfügbar. Jetzt folgen auch die auf Deutsch synchronisierten Episoden. Insgesamt wird die erste Staffel zehn Folgen umfassen, die alle sofort zum Start abrufbar sind. Eine zweite Staffel ist schon in Arbeit.

Und darum geht’s: „Star Trek: Lower Decks“ spielt im Jahr 2380. Also ein Jahr nach dem Kinofilm „Star Trek: Nemesis“. Im Mittelpunkt steht nicht die Enterprise, die Voyager oder eine Raumstation, sondern eines der unwichtigsten Raumschiffe der Sternenflotte: die U.S.S. Cerritos. An Bord rücken anders als sonst keine Führungsoffiziere, sondern vier junge Mitglieder der Crew ins Rampenlicht: Mariner, Boimler, Rutherford und Tendi.

Die vier Fähnriche müssen nicht nur den dienstlichen Pflichten nachkommen (in der Regel handelt es sich dabei um wenig erquickende Arbeit), sondern auch ihren sozialen Alltag bewältigen. Und das oft während das Schiff gleichzeitig von einer Vielzahl von Sci-Fi-Anomalien erschüttert wird. Positioniert auf den unteren Decks des Raumschiffs – daher auch der Name der Serie – stürzen die vier Crew-Mitglieder nicht nur sich selbst, sondern auch das ganze Schiff immer wieder ins Chaos.

Star Trek: Lower Decks

Beim Branchenportal IMDb ist „Star Trek: Lower Decks“ mit durchschnittlich 6,6 von 10 maximal möglichen Sternen bewertet. Vor allem männliche Bewerter unter 18 Jahren gaben bisher vergleichsweise schlechte Bewertungen ab. Das verwundert nicht. Denn die Serie und ihr Humor sind klar auf ein erwachsenes Publikum ausgerichtet. Auffällig auch: Frauen bewerten die Serie bei IMDb in allen Altersgruppen besser als Männer.

Weitere Neustarts bei Prime Video

Übrigens: Wenn dich interessiert, welche Serien und Filme sonst noch im Januar und in den folgenden Wochen neu bei Prime Video anlaufen, eine kleine Leseempfehlung zum Schluss. Unser Prime Video Ratgeber klärt dich über alle geplanten Neustarts allumfänglich auf.

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3 KOMMENTARE

  1. „Denn „Lower Decks“ nimmt sich selbst und den gesamten „Star Wars“-Kosmos ordentlich auf die Schippe.“

    Star Wars? Wer hat denn da gepennt?

  2. Ich mag schon mal den ersten Teil.

    Endlich wird die andere Seite, der normalen Fähnriche beleuchtet, die keine Superkinder, sondern einfach normale Menschen sind.

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