Smart-Home-Studie zeigt Aufklärungsbedarf bei Verbrauchern

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Die Smart-Home-Liga hat auf der IFA die aktuellsten Kennzahlen einer europäischen Studie zu Kundenbedürfnissen und Kaufabsichten veröffentlicht. Das Ergebnis: 63% der Befragten stehen einem Leben in einem vernetzten Zuhause, das sie entlastet, positiv gegenüber. Jedoch: Mehr als die Hälfte aller Verbraucher besitzen allerdings weder internetfähige Geräte oder Smart-Home-Produkte. Bei den Verbrauchern in Europa herrscht also Aufklärungsbedarf.
Bildquelle: tado

Die Wohnung saugen, Pakete bei der Post abholen, verlegte Schlüssel wiederfinden oder Lichter ein- und ausschalten – Hausarbeiten können ganz schön lästig sein. Dies bestätigt nun auch eine europaweite Studie mit 6.000 Teilnehmern. In Auftrag gegeben wurde diese von Ecovacs, Philips Hue, Ring, tado° und Yale. In Zahlen gesprochen empfinden demnach 66% der Europäer zeitintensive Hausarbeiten als lästig. Unter den jüngeren Teilnehmern der Umfrage (20-40 Jährige) waren es sogar 78%. Smart-Home-Anwendungen könnten allerdings Abhilfe schaffen.

Vom Staubsauger, über die Steckdose bis hin zum Kühlschrank: Es gibt immer mehr intelligente Lösungen, die bei täglichen Aufgaben helfen können. Dennoch haben 71% der Befragten noch kein vernetztes Produkt zu Hause. Die Umfrage zeigt jedoch auch, dass 37% in den nächsten 12 Monaten ein Smart-Home-Produkt kaufen möchten. Unter den Studienteilnehmern, die bereits ein vernetztes Gerät zu Hause haben, sind es sogar 68%. Die Zahlen lassen darauf schließen, dass Verbraucher, die bereits ein Smart-Home-Gerät besitzen, den Mehrwert dieser erkannt haben und ihn wertschätzen.

Smart Home auf dem Massenmarkt in Europa

Beim Thema Smart Home herrscht in Europa eine positive Stimmungslage. 63% der Teilnehmer fühlen sich mit dem Gedanken wohl, in einem vernetzten Zuhause zu leben, das sie in den täglichen Haushaltsaufgaben unterstützt. In Italien und Spanien sind es sogar 80%. Obwohl die Studie belegt, dass eine große Nachfrage nach smarten Haushaltshelfern besteht, sind sich viele Europäer noch nicht über den Mehrwert der vernetzten Produkte bewusst. Nachdem die sogenannten “Early Adopters” (Personen, die die neuesten technischen Errungenschaften oder die neuesten Varianten von Produkten nutzen) den Weg für Smart Home geebnet haben, geht die Branche nun einen wichtigen Schritt in Richtung Massenmarkt. Damit dieser Schritt jedoch erfolgreich wird, müssen die vernetzten Geräte zugänglich, erschwinglich und vor allem einfach zu bedienen sein.

Smarte Lautsprecher wie der Amazon Echo und Google Home haben die Akzeptanz von intelligenten Anwendungen beschleunigt. Vor allem dank der einfachen Installierung, der attraktiven Preise und der leichten Einbindung in tägliche Routinen. Aus der Studie ging ebenfalls hervor, dass 28% der Befragten ihre Smart-Home-Geräte via Stimme, 40% über die Smartphone-App und 32% per Sprachbefehl in Kombination mit einer App nutzen.

Smarte Lösungen, die den Alltag erleichtern

Sicherer, komfortabler, energieeffizienter oder kostengünstiger – das Smart Home kann Menschen auf vielfältige Weise unterstützen. Staubroboter reinigen den Boden, während man unterwegs ist. Per Sprachbefehl werden Lichter ein- und ausgeschaltet, auch wenn man es sich gerade auf dem Sofa bequem gemacht hat. Video-Türklingeln, intelligente Türschlösser und Sicherheitskameras, die mit dem Smartphone verbunden sind, bieten mehr Sicherheit zu Hause. Und mit smarten Steckdosen kann der Stromverbrauch ganz einfach analysiert sowie reguliert und somit der Energieverbrauch reduziert werden. Dies spart wiederum bares Geld.

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