Smart Home bei IKEA: „Wir fangen gerade erst an“

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Es ist wohl einer der wichtigsten Händler für Möbel und Einrichtungsgegenstände in Deutschland. Um so bedeutender sind die Pläne von Ikea: Smart Home soll bei dem schwedischen Möbelhaus einen enorm wichtigen Stellenwert bekommen.
Ikea Symfonisk und Sonos
Bildquelle: Ikea

2012 habe IKEA mit IKEA Home begonnen, digitale Elemente und Technologien in die eigenen Produkte zu integrieren. Seitdem kommen mehr und mehr Produkte auf den Markt, die sich in ein smartes Zuhause integrieren lassen. Zuletzt brachte Ikea vor wenigen Wochen Sonos-Lautsprecher in einem eigenen Design auf den Markt. Doch damit ist noch lange nicht Schluss – im Gegenteil.

Smart Home mit erheblichem Investment

IKEA hat jetzt die strategische Entscheidung getroffen, noch mehr in den Bereich des Smart Homes zu investieren. Dazu wird IKEA Home smart als eigene Geschäftseinheit innerhalb von IKEA in Schweden etabliert. „Wir bei IKEA möchten weiterhin Produkte für ein besseres Leben zu Hause für die vielen zukünftigen Menschen anbieten. Dazu müssen wir Produkte und Lösungen erforschen, die über die konventionelle Heimausstattung hinausgehen “, sagt Björn Block, Leiter der neuen IKEA Home smart Business Unit bei IKEA in Schweden.

IKEA habe beschlossen „erheblich“ in Smart Home zu investieren, um die Entwicklung voranzutreiben. Ein neues Geschäftsfeld in dieser Größenordnung habe es sei der Einführung von IKEA für Kinder nicht mehr gegeben. Durch die Markteinführung in den Produktbereichen kabelloses Laden, intelligentes Licht und eben die Sonos-Kooperation sieht sich IKEA hier bestätigt. IKEA hat zudem ein eigenes Ökosystem und eine eigene App für intelligente Beleuchtung entwickelt. Die App wurde als TRÅDFRI eingeführt und im Juni in IKEA Home Smart App umbenannt. Das Ökosystem ist beispielsweise mit Amazon Alexa und Google Home kombinierbar.

In Kürze steht nun erst einmal der Start der smarten Rollos an. Ob und wann ein Start in Deutschland erfolgt, ist unklar. Aber eins ist klar: „Wir fangen gerade erst an“, verspricht Björn Block.

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1 KOMMENTAR

  1. Ich hab`s schon mal in einem vorherigen Artikel über Smart-Home erwähnt. Das Problem ist die Anfälligkeit und Unzuverlässigkeit für elektromagnetische Beeinflussung für zum Beispiel bei Gewitter. Zumal auch die Hersteller bei genauen nachfragen die Entkopplung vom Strom- und Inter-Netz bei Gewitter empfehlen.

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