Sky: So dreist wollte eine 27-Jährige den Pay-TV-Sender austricksen

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Was würdest du tun, wenn du kein Geld hättest, aber nicht auf Sky verzichten wollen würdest? Die Bundesliga bei Freunden oder in der Kneipe gucken und alte Filme bei RTL und Pro7 ansehen? Nicht diese 27-Jährige, die den Pay-TV-Sender austricksen wollte.
Sky: So dreist wollte eine 27-Jährige den Pay-TV-Sender austricksen
Sky: So dreist wollte eine 27-Jährige den Pay-TV-Sender austricksenBildquelle: Sky

Eigentlich wollte eine 27-jährige Frau aus dem nordrhein-westfälischen Bergkamen nur Sky abonnieren und sich ein paar Filme und Serien ansehen. Das Problem: Sie hatte kein Geld für ein Abo. Also bestellte sie im April vergangenen Jahres online ein Abonnement unter falschem Namen. Zudem gab sie eine fremde Kontoverbindung an. Im Gegenzug erhielt die 27-Jährige ein Sky-Abo inklusive Receiver im Wert von rund 270 Euro.

Allerdings – und das sollte ihr noch zum Verhängnis werden – gab die Betrügerin als Adresse ihre eigene an. Und an diese wurde folglich auch der Receiver geliefert. Als die Frau das Paket annahm, gab sie aber den Namen der vermeintlichen Bestellerin an. Der Trick funktionierte aber nicht einwandfrei und die Frau landete vor Gericht.

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Sky-Betrügerin beging zu viele Fehler und flog auf

Dort jedoch stritt die Frau alles ab. Sie habe nie ein Sky-Abo abgeschlossen, würde die Kontoinhaberin nicht kennen und sie habe auch nie eine Lieferung erhalten, trug die 27-Jährige dem Richter vor. Der jedoch holte zum Gegenschlag aus und lieferte erdrückende Beweise. Demnach habe der Paketdienst die Entgegennahme durch eine Frau mit dem falschen Namen bestätigen können. Und dieser setzte sich aus Teilen des echten Vornamens der Angeklagten sowie dem Nachnamen ihres Lebensgefährten zusammen. Zudem bestätigte Sky, dass man in den Unterlagen die Handynummer der Angeklagten ausfindig machen konnte.

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Die Sache war eindeutig, die Frau knickte ein und legte ein umfassendes Geständnis ab. Sie habe Geldprobleme gehabt, wollte Sky aber unbedingt haben. Der Richter verurteilte die 27-Jährige wegen Computerbetruges und Fälschung beweiserheblicher Daten zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro. Dabei war der Vorsitzende nicht gerade freundlich und ließ die Frau wissen: „Sie haben versucht, den Richter über den Tisch zu ziehen.“

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