Silvestergrüße per Handy schicken: Das musst du 2020 wissen

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Dieses Jahr ist alles anders - auch Silvester. Und damit könnte sich auch bei den obligatorischen Neujahrsgrüßen in diesem erstmals wieder ein Engpass einstellen in den Mobilfunknetzen aber auch Diensten wie WhatsApp. Wir sagen dir, was du wissen musst, damit deine Neujahrs-Wünsche ankommen.
Bildquelle: Pixabay

Ob per Anruf, SMS, WhatsApp-Nachricht oder Instagram-Post – fast jeder wünscht seinen Freunden und Bekannten in der Neujahrsnacht alles Gute. Anders als beispielsweise an Weihnachten konzentrieren sich diese Grüße aber auf die Stunden rund um Mitternacht. Eine echte Belastungsprobe für die Mobilfunknetze – in diesem Jahr mehr als je zuvor.

Mobilfunknetze 2020/2021 weniger gefragt

Allgemein ist davon auszugehen, dass die Mobilfunknetze in diesem Jahr zumindest in Sachen Datenübertragung weniger genutzt werden, als in den Vorjahren. Denn wenn sich alle an die Corona-Auflagen halten, dann werden sich alle zum Jahreswechsel zu Hause aufhalten und wohl das eigene WLAN nutzen, um die digitalen Grüße zu übermitteln. Das entlastetet LTE & Co. Im Festnetz wiederum sind weder per DSL noch per Kabel Engpässe zu erwarten.

Anders sieht es aus, wenn du telefonieren willst. Denn hier telefonieren die meisten Nutzer inzwischen per Handy und nicht mehr per Festnetz – selbst wenn dieses in der Nähe ist. Wenn nun kurz nach Mitternacht jeder seine Liebsten anruft, könnte es zu Engpässen bei der Gesprächsvermittlung kommen. Kein Netz der Welt ist darauf ausgelegt, dass alle Nutzer gleichzeitig telefonieren können.

Eine Alternative zum klassischen Telefonat könnte ein Videotelefonat sein. Wenn du es per Handy im WLAN führst, sollte dieses möglich sein, sofern die Dienste wie WhatsApp, Skype und Zoom dem Ansturm stand halten.

Konzentration auf die Minuten nach Mitternacht

Dadurch, dass es dieses Jahr keine großen Partys gibt, die bis weit in die Nacht hinein reichen, werden die meisten ihre Neujahrsgrüße wohl wirklich kurz nach Mitternacht anstoßen. Feuerwerk auf der Straße und Umarmen der Party-Freunde fällt aus, mit Partner und Familie ist schnell angestoßen. So ist zu erwarten, dass die Traffic-Spitze zu diesem besonderen Jahreswechsel deutlich eher einsetzen wird.

Genau so ist zu erwarten, dass es schon ab 1 Uhr nachts wieder vorbei sein könnte, da viele wohl früh ins Bett gehen werden. Um so massiver dürften sich mögliche Probleme also auf die Zeit unmittelbar nach dem Jahreswechsel konzentrieren.

Telefonate dauern meist nur eine Minute

Wenn du doch vom Netz abgewiesen wirst, dann versuche es noch einmal. Denn das durchschnittliche Telefonat kurz nach Mitternacht dauert nach Erfahrungen aus den Vorjahren nicht länger als eine Minute. Nur für den Fall der Fälle: Den Notruf 112 kannst du immer Wählen – hier fliegt dann im Zweifel ein anderer Nutzer aus der Leitung.

SMS als Rettungsanker

Die klassische SMS wird zwar weiterhin fleißig von deutschen Verbrauchern für Neujahrsgrüße genutzt, verliert aber gegenüber dem Siegeszug der Messaging-Dienste immer mehr an Boden. Genau diese SMS könnte aber deine Rettung sein, wenn du per Telefon nicht durchkommst und auch WhatsApp überlastet sein sollte – was nicht auszuschließen ist

Zunächst solltest du, wenn du deinen Gruß schnell loswerden willst, darauf achten, dass du Bild und Video weglässt, wenn die Nachricht nicht rausgeht. SMS gehen aufgrund einer anderen Übermittlungsart oftmals auch dann raus, wenn Messenger keine Chance mehr haben.

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