Samsung Bespoke: Kühlschränke und Co. als Design-Element für zu Hause

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Auf der IFA trumpfen sämtliche Hersteller mit verschiedensten Technologien aus unterschiedlichsten Bereichen auf. Auch Firmen, die durch ihre Smartphones zu großer Bekanntheit gelangten, beschränken sich nicht auf den Mobilfunkbereich. Samsung zeigte auf der Messe in Berlin viele intelligente Produkte, die alle Haushaltsbereiche abdecken.
Samsung Bespoke Kühlschrank als Design-Element
Bildquelle: Samsung

Das Smartphone ist als unterhaltende Elektronik in vielen Fällen das Zentrum des Geschehens – beispielsweise dann, wenn es als Fernbedienung respektive Kontrollzentrum genutzt wird. Beispielsweise geschieht das beim SmartThings Hub von Samsung, das verschiedene Smart-Home-Produkte miteinander vereint.

Daneben produziert der südkoreanische Hersteller aber auch zahlreiche, teils smarte Produkte für Schlafzimmer, Küchen, Wohnzimmer und Co. Wir geben dir einen Überblick über das neue Portfolio von Samsung.

Bespoke: Kühlschrank mit System

Unter dem einschlägigen Produktnamen „Bespoke“ hat Samsung auf der IFA neue Kühlschränke präsentiert. Dabei handelt es sich aber nicht nur um einzelne Geräte, sondern vielmehr um ein komplettes System. Die Besonderheit der Serie ist, dass sie in verschiedenen Ausführungen – sprich als einzelner Kühlschrank oder als Kühlschrank-Wand – und modular angeboten werden.

Die Wahl hat man zwischen einzelnen Kühlschranksäulen oder einer Wand mit einer großen oder zwei kleinen Türen. Für Kunden bedeutet dies, dass sie sich bei einem Kauf nicht direkt festlegen müssen, sondern nachträglich weitere Kühlschrankelemente dazukaufen können.

Samsung gibt der Serie aber auch einen Design-Anspruch und lässt das typische Kühlschrankbild in Weiß oder Silber der Geschichte angehören. Vielmehr wird das Haushaltsgerät zum Element, das man individuell gestalten und in Szene setzen kann. Man bietet nicht nur verschiedene Farben in matt und glänzend an. Alternativ kann der Kühlschrank auch mit Bildern bedruckt werden, sodass man ihn als auffälliges Möbelstück integrieren kann.

Durch ihre Modularität fügen sich die Kühlschränke nicht nur in handelsübliche (Einbau-)Küchen ein, sondern auch in für sie ungewöhnliche Wohnräume ein. Auf dem Messegelände inszeniert Samsung die Kühlschränke also beispielsweise auch in Wohnzimmern.

Der Backofen von morgen

Nicht nur Kühlschränke hatte Samsung im Gepäck. Unter der gleichen Serie firmiert auch ein smarter Backofen. Die Besonderheit: Er bietet ein duales System. Das heißt, dass Nutzer mehr oder weniger zwei Backofenfächer in einem haben. Der Ofen bietet zwei Türen mit dahinterliegenden Fächern. Je nach Bedarf kann man so entweder den gesamten Backofen nutzen oder aber nur ein Fach beheizen. Sie funktionieren unabhängig voneinander und besitzen getrennte Garräume sowie je einen Heißluftventilator.

Der Bespoke-Backofen wird jedoch erst durch die Kopplung mit der zugehörigen App smart. Auf Wunsch können Nutzer per App den Ofen bereits anschalten, wenn man noch gar nicht zu Hause ist – sofern man vorab schon das Gericht in den Backofen gestellt hat. Darüber hinaus bietet die SmartThings-App auch eine Kochhilfe samt Schritt-für-Schritt-Anleitung an.

Samsungs AirDresser: Wird die Waschmaschine überflüssig?

Raus aus der Küche, rein ins Schlafzimmer. Nach Küchen- und Haushaltsgeräten widmet sich Samsung nun auch Kleidung. Das geschieht in Form von einem modernen Kleiderschrank, der die Klamotte seiner Besitzer zu reinigen weiß. Es handelt sich um eine vergleichsweise schmale Schranksäule, in der nur ein paar Kleidungsstücke für die Reinigung Platz finden. Der sogenannte AirDresser nutzt – wie der Name schon verrät – Luft und auch Dampf, um Kleidung vor muffigen Gerüchen zu bewahren. Die berechtigte Frage lautet: Wie soll das funktionieren?

In seinem Innenleben befinden sich verschiedene Öffnungen, die eine Luft- und Dampfzirkulation erzeugen. Gekoppelt sind sie an spezielle Kleiderbügel, die den Vorgang unterstützen. Laut Samsung soll so nicht nur der typische, muffige Kleiderschrankgeruch vermieden, sondern auch Staub und Bakterien entfernt werden. Man geht sogar noch weiter und verspricht eine Reduktion von bis zu 99 Prozent. Die Reinigung geschieht innerhalb von 25 Minuten. Der aus der Kleidung gesogene Staub fliegt dann nicht im Schrank umher, sondern wird mittels Filter entsorgt.

Auch beim AirDresser lässt es sich Samsung nicht nehmen, den Kleiderschrank in sein Smart-Home-System zu integrieren. Dadurch können Nutzer per App das passende Reinigungsprogramm auswählen. Alternativ kann auch ein Touch-Display in die Schranktüre eingebaut werden.

Bildquellen:

  • Samsung Bespoke Kühlschrank: Samsung
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