Samsung Pay startet: Diese Handys werden unterstützt

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Ab sofort ist ein neuer Smartphone-Bezahldienst in Deutschland verfügbar: Samsung Pay. Damit tritt der südkoreanische Elektronikkonzern in die Fußstapfen von namhaften Wettbewerbern wie Apple, Google, Garmin oder auch Payback. Wir zeigen dir, was Samsung Pay kann.
Samsung Pay
Ab sofort ist Samsung Pay in Deutschland nutzbar.Bildquelle: Samsung

Apple hat es, Google ebenso und Payback auch: einen eigenen mobilen Bezahldienst. Auch Samsung hat schon vor einigen Monaten seinen eigenen mobilen Zahldienst vorgestellt – und die rundum erneuerte Version ist jetzt auch in Deutschland nutzbar. Die Südkoreaner bewerben Samsung Pay vor allem mit der einfachen Handhabung: Mobil, kontaktlos und per Swipe bezahlen. Das Portemonnaie und Bankkarten musst du nicht mehr aus der Tasche fischen, sondern verwandelst einfach dein Smartphone in deine Bankkarte.

Dabei will der Hersteller laut eigener Aussage eine möglichst breite Masse bedienen können sowie Kunden eine Unabhängigkeit und Flexibilität bieten. Fortan ist es also nicht mehr nötig, die richtige Karte zu besitzen, wie es bei Google Pay der Fall ist. Du kannst Samsung Pay unabhängig von deiner eigenen Bank nutzen. Denn eine Zusammenarbeit mit Visa und dem Kreditinstitut Solarisbank AG soll viele Banken und Anbieter unter einen Hut bringen und so eine breite Unterstützung garantieren. Auch Kunden von Banken, die bislang keine eigene Pay-App haben, können mit Samsung Pay zahlen, verspricht Samsung.

Wie funktioniert Samsung Pay?

Prinzipiell funktioniert der Bezahldienst von Samsung wie der anderer Anbieter auch. Du musst die passende App aus dem Google Play Store herunterladen und auf deinem Smartphone installieren und dort die Daten deiner Bankkarte hinterlegen. Dazu musst du einerseits deine IBAN angeben, andererseits auch persönliche Informationen wie Name oder Adresse. Die App verknüpft sich daraufhin innerhalb weniger Minuten nach dem Registrierungsprozess mit dem Bankkonto deiner Hausbank. Alle Daten landen nicht bei Samsung und werden auch auf keinem Samsung-Server gespeichert. Sämtliche sensiblen Daten bleiben bei deiner Bank. Zur Zahlung im Handel erhält der Nutzer eine virtuelle Visa Debit Karte, die er überall dort nutzen kann, wo Visa kontaktlos bereits akzeptiert wird.

Möchtest du nun in einem Geschäft mit Samsung Pay bezahlen, kannst du einfach über deinen Sperrbildschirm streichen und die App öffnet sich automatisch. Laut Samsung wird, sofern du andere Bezahl-Apps verwendest, nur Samsung Pay durch die Wischgeste geöffnet, da sonst kein anderer Dienst den Swipe nutzt. Eine Authentifizierung per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN trennt dich noch vom Kauf – danach steht der Bezahlung nichts mehr im Wege. Zwar erhält der Händler sein Geld direkt. Bei dir beziehungsweise deiner Bank trudelt etwa zwei Tage später eine Lastschrift ein und zieht den entsprechenden Betrag ab.

Samsung Pay Logo

Während des Bezahlvorgangs erzeugt die App einen Schlüssel, der mit dem Handy verbunden ist, aber sonst keinerlei Informationen über Konto oder Käufer überträgt. Samsung Pay an sich ist NFC-basiert. Neben deiner Bankkarte kannst du auch andere Bonus- und Mitgliedskarten bei Samsung Pay hinterlegen. Andere mobile Bezahldienste, wie Paypal, gehören aber nicht dazu.

Mit „Splitpay“ stellt Samsung Pay eine weitere Funktion bereit, über die sich die eigenen Finanzen flexibel gestalten lassen. So können Nutzer Zahlungen ab 100 Euro zum Beispiel mit Laufzeiten zwischen drei und 24 Monaten finanzieren und in Raten von ihrem Bankkonto abbuchen lassen. Auch nachdem die Zahlung bereits getätigt wurde, können Nutzer sich binnen 90 Tagen noch für eine Ratenzahlung über „Splitpay“ entscheiden.

Mobiles Bezahlen: Diese Smartphones sind kompatibel

Samsung Pay ist zunächst nur mit Galaxy-Smartphones kompatibel. Laut Herstellerangaben unterstützen Smartphones der Galaxy-A6-Serie ab 2018 oder neuer, die Galaxy-S8-, Note-8- und dem XCover Pro sowie die aktuellen Flaggschiffgeräte den Bezahldienst. Modelle der Galaxy J-Serie und der Galaxy M-Serie sind von Samsung Pay ausgeschlossen. Und auch Smartwatches von Samsung sind derzeit nicht mit Samsung Pay kompatibel – man will sich zunächst ausschließlich auf Smartphones konzentrieren, verlautet es vonseiten Samsungs.

Wer zwischen dem 28. Oktober und 18. November ein Samsung-Aktionshandy kauft, darf sich zum Start von Samsung Pay über einen besonderen Bonus freuen. Es winken nämlich bis zu 200 Euro Samsung Pay Guthaben. Dazu muss bis zum 13. Dezember eine Registrierung des Aktions-Handys auf der Happy Payday Aktionsseite erfolgen.

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