Die Preisprognose zum Samsung Galaxy S10: So schnell wird’s günstig

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Samsung Galaxy S10, Galaxy S9 und Galaxy S10 Plus im Videovergleich
Samsung Galaxy S10 im VideovergleichBildquelle: Marques Brownlee
Android-Handys haben die Angewohnheit, schnell an Wert zu verlieren. Das heißt, dass sie wenige Monate nach der Veröffentlichung nur noch einen Bruchteil von dem kosten, was sie laut unverbindlicher Preisempfehlung einmal wert waren. Dieses Schicksal wird auch die kommende Flaggschiff-Generation rund um das Samsung Galaxy S10 ereilen. Doch wie schnell verliert es an Wert? Eine Preisprognose gibt die Antworten.

Für iPhone-Nutzer ist Preisverfall ein wenig bekanntes Phänomen. Denn die Geräte des Herstellers verlieren nur dann an Wert, wenn eine neue Generation vorgestellt wurde. So zumindest die stark generalisierte und vereinfachte Formel. Bei allen anderen (Android-)Handys ist das nicht der Fall. Sie verlieren fast unmittelbar nach ihrer Vorstellung an Wert. Das gilt auch für die kommende Jubiläums-Generation der Galaxy-S-Reihe von Samsung. Sie steht kurz vor der Veröffentlichung. Mittlerweile sind auch schon fast alle Informationen rund um Technik und Design der Smartphones bekannt.

Wenige Tage vor der Vorstellung des Samsung Galaxy S10, des Samsung Galaxy S10+ und des Samsung Galaxy S10e wagen die Preisexperten von guenstiger.de eine Preisprognose. Darin werten sie historische Daten des Wertverfalls älterer Galaxy-S-Modelle aus und versuchen damit, auf die aktuellen Geräte zu schließen. Im Fokus stehen vor allem die Vorgänger des Galaxy S10: das Samsung Galaxy S7, das Samsung Galaxy S8 und das Samsung Galaxy S9. Zu erwähnen ist noch, dass sich das Vergleichsportal bei der Auswertung der Daten auf die geringste Speicherausführung konzentrierte und Versandkosten nicht mit einberechnete.

Sparpotenzial beim Galaxy S10: Hoch

Das Ergebnis der Prognose: Schnäppchenjäger sollten sich bereit machen. Denn guenstiger.de geht davon aus, dass der Preisverfall beim Galaxy S10 noch schneller und stärker einsetzen könnte. „Dementsprechend ist es diesmal durchaus möglich, dass Käufer schon weniger als acht Wochen nach dem Marktstart über 30 Prozent sparen können, wenn sie den Markt aufmerksam beobachten und die Angebote genau vergleichen“, sagt Preisexpertin Julia Schnell gegenüber inside handy. Das gilt sowohl für das „normale“ Galaxy S10 wie auch die Plus-Version.

Historisch gesehen ist der Preisverfall in den vergangenen drei Jahren rasant angestiegen. Während das Galaxy S7 2016 für eine UVP von 699 Euro auf den Markt kam, wurde es erstmalig nach zehn Monaten im Netz 30 Prozent günstiger angeboten. Das Galaxy-S8-Modell aus 2017 im Wert von 799 Euro knackte diese Marke schon zwischen dem vierten und fünften Monat. Anders hingegen beim aktuellen Galaxy S9: Interessierte Käufer zahlten nach nur acht Wochen einen Preis von 589 Euro. Das sind 31 Prozent weniger als die unverbindliche Preisempfehlung von 849 Euro.

„Preisrutsche“ auch bei Galaxy S10+ möglich

Grafisch dargestellt sieht der Preisverfall wie eine Rutsche aus: Zu Beginn geht es mit dem Preis stark bergab. Nach einigen Monaten stabilisiert sich der Werteverlust aber und ist nicht mehr so massiv. Eine ähnliche „Preisrutsche“ wie das normale Modell weist historisch gesehen auch die Plus-Variante auf. So brauchte das Samsung Galaxy S7 Edge acht bis neun Monat, um einen Preisverfall von 30 Prozent zu erreichen. Bereits im fünften Monat zahlten Verbrauchter beim Samsung Galaxy S8+ 30 Prozent weniger. Beim Samsung Galaxy S9+ sparten Kunden schon im dritten Monat knapp ein Drittel gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung.

Der Preisverfall des Samsung Galaxy S7 edge, S8+ und S9+Quelle: guenstiger.der

Und was ist mit dem S10e? Dazu äußert sich das Vergleichsportal idealo. Dort geht man davon aus, dass es einen vergleichbaren Absturz in den ersten Monaten hinlegt. Es soll sich dann unterhalb von 500 Euro nach 12 Monaten stabilisieren. Beim Galaxy S10 geht man von einem Wert von unter 600 Euro aus, bei dem Galaxy S10+ von unter 700 Euro.

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